In Vietnam war's schoen. Ein tolles Land. Von Hanoi reiste ich mit dem Bus die Kueste entlang in den Sueden nach Ho Chi Minh City. In netten Staedten liess ich mich unterwegs ein paar Tage nieder.
In einer Stadt traf ich einen Koreaner. Sehr freundlich, etwas zurueckhaltend und aufgeschlossen. Wir liehen uns Fahrraeder und erkundeten die Stadt und gingen am fruehen Abend getrennte Wege - er in sein Hostel, ich in meins - wunderbar!
Am naechsten Tag nahmen wir den gleichen Bus zur naechsten Stadt, die beruehmt ist fuer ihre tollen Straende. Ich sass hinten im Bus, er ganz vorn. Wir fanden ein tolles Hotel. Da ich nur eine Nacht bleiben wollte, teilten wir uns ein grosses Zimmer mit getrennten Betten. Letztendlich macht es auch keinen Unterschied obs ein dormitory oder das ist.
Ein bisschen durch die Stadt gelaufen, Motorbike ausgeliehen und zum Strand gefahren - boeser Fehler. Warum? Genau, weil man am Strand nun mal Strandbekleidung anhat und ich als blonde Europaerin mit weisser Haut wohl einem koreanischen Ideal entspreche.
Aber auch hier war noch alles gut - wenn mal mal von dem vietnamesischen Saeufer absieht, der das Benzin aus dem Motorbike geklaut hat und uns Pruegel androhte, wenn ir nicht fuer die Strandnutzung zahlen.
Nun ja, naechster morgen, Kollege Korea ist bereits wach. Nach drei Saetzen sitzt er auf einer Seite MEINES Doppelbettes. "Aehh nun ja, was soll das jetzt werden?" frage ich ihn.
Er stammelt was zurueck von: "I am trying to hold you."
Ich entgegne so gar nicht gestammelt und sehr laut so etwas zurueck wie: "No, get the f*ck off my bed, now!" Er fluechtet, es ist gerade 6 Uhr morgens, aus dem Zimmer und macht sich auf die Suche nach Fruehstueck.
Spaeter stell ich ihn nochmal zur Rede und er entschuldigt sich tatsaechlich damit, dass er auch nicht so richtig weiss, was los gewesen sei, aber er wohl etwas gebraeucht haette. Meiner scheinbar grenzenlosen Selbstbeherrschung sei Dank, hat er das gerade so ueberlebt.
Es stellt sich heraus, dass er die ganze Nacht kein Auge zugetan hat, nur weil ich im Zimmer war. Creepy. Allein der Gedanke daran macht mir Gaensehaut.
Er uebernimmt die Rechnung fuer das Zimmer und laedt mich ein mit ihm eine nahegelegenen Ruinenstadt zu erkunden. Ich lehne ab und bin froh ihn den ganzen Tag nicht mehr zu sehen. Gegen 6 Uhr abends sitze ich im Bus auf dem Weg in die naechste Stadt. Ich schaue aus dem Fenster die Strasse rauf und runter und als ich mich umdrehe, steht im Gang neben mir Kollege Korea wie aus dem Nichts. Er haette nach mir gesucht, da er wissen wollte ob ich den Helm zum ausgeliehnen Motorbike zurueck gebracht hatte.
Seine anschliessende Freundschafteinladung auf facebook lehnte ich ab!
Freitag, November 20, 2009
Dienstag, November 17, 2009
Reisebekanntschafte - Maenner spezial - Teil 1
Ein Kommentar zu meinen so wunderbaren couchsurfing-Erfahrungen. Das zeigte dann wohl sehr deutlich, dass das nicht das gewuenschte Spezial war.
Maennlich Traveler habe ich ganz viele getroffen. Vor allem viele, die allein reisten, dagegen nur eine handvoll Maedels, die sich allein auf den Weg gemacht hatten. Grundsaetzlich ist Traveler erstmal Traveler und es ist immer spannend die Geschichten anderer zu hoeren.
Auf meinem Weg nach Koh Samui traf ich einen ueber-mittdreissijaehrigen Schweizer. Er war dabei sich einen Vollbart wachsen zu lassen. Trug diese organisch aussehenden weiten und zu kurzen Leinenhosen mit passendem Leinenshirt. Sehr netter Typ, der interessante Sachen ueber seine Reisen erzaehlte und mir anbot mich auf der Nachbarinsel Koh Phangan ein bisschen rumzufuehren, wenn ich dorthin kommen sollte
Sehr nett fand ich das, nicht so nett fand ich, dass er mich ungefragt auf die Wange kuesste, was ich grundsaetzlich unangenehm finde, so ungefragt und mit offensichtlich keinem Interesse meinerseits. Den zweiten Versuch - innerhalb des selben Tages - lehnte ich ab, was er allerdings weniger als Ablehnung auffasste.
Netterweise zeigte er mir eine Woche spaeter tatsaechlich die Insel und half mir ein Motorbike auszuleihen, ich lud ihn dafuer zum Essen ein. Boeser Fehler. Vielleicht ist das ueberraschend, aber ich bin durchaus direkt und sagte frei heraus, dass ich nicht gekuesst oder angefasst werden will. Deutlich, oder?
Nicht fuer einen Schweizer Langzeitreisenden mit Vollbart, der wahrscheinlich schon die Ohren verstopfte, denn er ueberhoerte das. Meine Harre fand er toll, Fotos wollte er gern von mir machen und meine Bitte Komplimente zu unterlassen, da ich mich dabei unwohl fuehlte wurde ebenfalls ignoriert. Ich sagte, dass ich die Fragen nach eigenen Kindern, Zukunftsplanung und sexuellen Erlebnissen nicht beantworten moechte, das es ihn nichts angeht.
Dennoch betatschte er mich am Bein, was mir noch heute einen Schauer ueber den Ruecken laufen laesst.
Nach dem Besuch einer Strandparty (auf der wir auf meinen Wunsch, getrennte Wege gingen) sagte ich aus einem Meter Entfernung "Gute Nacht" worauf er naeher kam fuer eine Umarmung und Wangenkuesse. Ich wiederholte in aller Deutlichkeit wortwoertlich: "Sorry, I don't want to be touched or kissed. Just leave it this way."
Worauf er - voellig ueberraschend aus seiner Welt geholt, bitterboese antwortet: "I feel sorry for you. Then go, be alone, be by your own without connecting to people."
So die Kurzfassung der Geschichte und ich sags jetzt einfach mal so: "Arsch!"
Schwer zu beschreiben, aber der Typ vermittelte mir so ein schlechtes Gefuehl, dass mich selbst die Huette direkt am Meer mit einem Bilderbuchsonnenaufgang nicht aufheitern konnte. Am naechsten Tag packte ich meine Sachen und zog soweit wie es moeglich war auf dieser Insel weg, von soviel anstrengend negativer Energie.
Maennlich Traveler habe ich ganz viele getroffen. Vor allem viele, die allein reisten, dagegen nur eine handvoll Maedels, die sich allein auf den Weg gemacht hatten. Grundsaetzlich ist Traveler erstmal Traveler und es ist immer spannend die Geschichten anderer zu hoeren.
Auf meinem Weg nach Koh Samui traf ich einen ueber-mittdreissijaehrigen Schweizer. Er war dabei sich einen Vollbart wachsen zu lassen. Trug diese organisch aussehenden weiten und zu kurzen Leinenhosen mit passendem Leinenshirt. Sehr netter Typ, der interessante Sachen ueber seine Reisen erzaehlte und mir anbot mich auf der Nachbarinsel Koh Phangan ein bisschen rumzufuehren, wenn ich dorthin kommen sollte
Sehr nett fand ich das, nicht so nett fand ich, dass er mich ungefragt auf die Wange kuesste, was ich grundsaetzlich unangenehm finde, so ungefragt und mit offensichtlich keinem Interesse meinerseits. Den zweiten Versuch - innerhalb des selben Tages - lehnte ich ab, was er allerdings weniger als Ablehnung auffasste.
Netterweise zeigte er mir eine Woche spaeter tatsaechlich die Insel und half mir ein Motorbike auszuleihen, ich lud ihn dafuer zum Essen ein. Boeser Fehler. Vielleicht ist das ueberraschend, aber ich bin durchaus direkt und sagte frei heraus, dass ich nicht gekuesst oder angefasst werden will. Deutlich, oder?
Nicht fuer einen Schweizer Langzeitreisenden mit Vollbart, der wahrscheinlich schon die Ohren verstopfte, denn er ueberhoerte das. Meine Harre fand er toll, Fotos wollte er gern von mir machen und meine Bitte Komplimente zu unterlassen, da ich mich dabei unwohl fuehlte wurde ebenfalls ignoriert. Ich sagte, dass ich die Fragen nach eigenen Kindern, Zukunftsplanung und sexuellen Erlebnissen nicht beantworten moechte, das es ihn nichts angeht.
Dennoch betatschte er mich am Bein, was mir noch heute einen Schauer ueber den Ruecken laufen laesst.
Nach dem Besuch einer Strandparty (auf der wir auf meinen Wunsch, getrennte Wege gingen) sagte ich aus einem Meter Entfernung "Gute Nacht" worauf er naeher kam fuer eine Umarmung und Wangenkuesse. Ich wiederholte in aller Deutlichkeit wortwoertlich: "Sorry, I don't want to be touched or kissed. Just leave it this way."
Worauf er - voellig ueberraschend aus seiner Welt geholt, bitterboese antwortet: "I feel sorry for you. Then go, be alone, be by your own without connecting to people."
So die Kurzfassung der Geschichte und ich sags jetzt einfach mal so: "Arsch!"
Schwer zu beschreiben, aber der Typ vermittelte mir so ein schlechtes Gefuehl, dass mich selbst die Huette direkt am Meer mit einem Bilderbuchsonnenaufgang nicht aufheitern konnte. Am naechsten Tag packte ich meine Sachen und zog soweit wie es moeglich war auf dieser Insel weg, von soviel anstrengend negativer Energie.
Dienstag, November 10, 2009
Reisebekanntschaft - Couchsurfing special
Meine ersten Host - wenn auch nicht ueber couchsurfing - waren der Reiseteddy und seine Frau auf Koh Samui. Sechs Tage war ich da und wollte fast nicht mehr weg. Eigenes Doppelbett im eigenen Zimmer mit angeschlossenem Bad. Beide kuemmerten sich ganz wundervoll als mir zwei Tage schlecht war. Fuhren mit mir uber die ganze Insel, an jeden Strand und in jedes gute Restaurant. Morgens waren Broetchen vom deutschen Baecker und Kaffee bereits fertig. Besser kann man eine solche Reise nicht beginnen. Ich hatte eine wundervolle Zeit und einen wahrlich paradisischen Eindruck.
Marisa in Georgetown/Malaysia fand ich dann ueber couchsurfing. Sie holte mich von der Faehre ab und begann direkt die Sightseeing-Tour. Ich hatte einen eigenen klimatisierten Raum mit Notebook im Haus in dem auch ihre Familie mit Bruedern, Oma und Onkel wohnten. Marisa Mission war es, mit mir all die Koestlichkeiten zu essen, fuer die die Stadt beruehmt ist. Also fuhren wir fuer einen Pancake schon mal eine Stunde durch die Stadt. Ich mag sie sehr und wir werden uns sicher bald wieder sehen, da sie in Schottland studiert. Eine ganz grossartige Zeit.
In Hanoi/Vietnam nahm mich Eric ganz spontan auf, da ich meinen eigentlichen Host nicht erreichen konnte. Nur er und seine Freundin sprachen englisch, der Rest der Familie ausschliesslich vietnamesisch. Das machte nichts. Wenn ich nach Hause kam, sass die Familie meist schon im Wohnzimmer auf dem Boden und ass. Der Vater kochte und ich war immer zum Dinner eingeladen. Die Reisschuessel wurde staendig nachgefuellt und den Kuchen den ich fuer die Familie zubereitete mochten alle. Ich war ein Teil ihrer so faszinierenden Familie.
In Ho Chi Minh City war es Vivian, die mich auf ihrem Motorbike nach Hause brachte und mir als erstes ein Shirt aus ihrem eigenen Laden als Gastgeschenk in die Hand drueckte. Wir hatten jede Menge Spass beim besichtigen der Sehenswuerdigkeiten, cruisen durch den unglaublichen Verkehr in Saigon oder einem Besuch in ihrer Uni - bei dem der amerikanische Prof die Gelegenheit nutzte mich direkt zum Kaffee einzuladen. In Vivians Familie kochte die Tante jeden Abend Spezialitaeten aus dem Norden, dem Sueden und von ueberall in Vietnam fuer mich als Gast. Ich habe seltens so gut gegessen - sorry Mum!
In Auckland verbrachte ich ein paar Tage mit einer Mutter und ihren drei aufgeweckten Soehnen. Sehr anders, aber sehr nett. Alleinerziehend und dennoch soviel Energie, dass sie couchsurfer bei sich uebernachten laesst. So habe ich den Siebenjaehrigen beim Cricket spielen geschlagen und mit der Familie ein Burger BBQ veranstaltet. Eine schoene Sache.
In Kambodscha surfte ich noch auf der Couch von Gilbert. Der Einzige den ich traf, der extremst vorsichtig war, die Strasse zu ueberqueren und dem ich wuensche, dass er sich nie nach Hanoi verirrt, weil er dort niemals ueber die Strasse kommen wird.
Alles in allem eigentlich nur positive Erfahrungen und Leute die ich hoffentlich bald wiedersehe.
Marisa in Georgetown/Malaysia fand ich dann ueber couchsurfing. Sie holte mich von der Faehre ab und begann direkt die Sightseeing-Tour. Ich hatte einen eigenen klimatisierten Raum mit Notebook im Haus in dem auch ihre Familie mit Bruedern, Oma und Onkel wohnten. Marisa Mission war es, mit mir all die Koestlichkeiten zu essen, fuer die die Stadt beruehmt ist. Also fuhren wir fuer einen Pancake schon mal eine Stunde durch die Stadt. Ich mag sie sehr und wir werden uns sicher bald wieder sehen, da sie in Schottland studiert. Eine ganz grossartige Zeit.
In Hanoi/Vietnam nahm mich Eric ganz spontan auf, da ich meinen eigentlichen Host nicht erreichen konnte. Nur er und seine Freundin sprachen englisch, der Rest der Familie ausschliesslich vietnamesisch. Das machte nichts. Wenn ich nach Hause kam, sass die Familie meist schon im Wohnzimmer auf dem Boden und ass. Der Vater kochte und ich war immer zum Dinner eingeladen. Die Reisschuessel wurde staendig nachgefuellt und den Kuchen den ich fuer die Familie zubereitete mochten alle. Ich war ein Teil ihrer so faszinierenden Familie.
In Ho Chi Minh City war es Vivian, die mich auf ihrem Motorbike nach Hause brachte und mir als erstes ein Shirt aus ihrem eigenen Laden als Gastgeschenk in die Hand drueckte. Wir hatten jede Menge Spass beim besichtigen der Sehenswuerdigkeiten, cruisen durch den unglaublichen Verkehr in Saigon oder einem Besuch in ihrer Uni - bei dem der amerikanische Prof die Gelegenheit nutzte mich direkt zum Kaffee einzuladen. In Vivians Familie kochte die Tante jeden Abend Spezialitaeten aus dem Norden, dem Sueden und von ueberall in Vietnam fuer mich als Gast. Ich habe seltens so gut gegessen - sorry Mum!
In Auckland verbrachte ich ein paar Tage mit einer Mutter und ihren drei aufgeweckten Soehnen. Sehr anders, aber sehr nett. Alleinerziehend und dennoch soviel Energie, dass sie couchsurfer bei sich uebernachten laesst. So habe ich den Siebenjaehrigen beim Cricket spielen geschlagen und mit der Familie ein Burger BBQ veranstaltet. Eine schoene Sache.
In Kambodscha surfte ich noch auf der Couch von Gilbert. Der Einzige den ich traf, der extremst vorsichtig war, die Strasse zu ueberqueren und dem ich wuensche, dass er sich nie nach Hanoi verirrt, weil er dort niemals ueber die Strasse kommen wird.
Alles in allem eigentlich nur positive Erfahrungen und Leute die ich hoffentlich bald wiedersehe.
Freitag, November 06, 2009
Reisebekanntschaften - Teil1
Ich reise ja allein. Was grundsaetzlich nicht heisst, dass ich allein bin oder gar allein reise. Im Bus, im Hostel, im Restaurant - ueberall trifft man andere Reisende. Der Vorteil ist, dass die ziemlich leicht von den heimischen zu unterschieden sind, gerade in Asien.
Da ergibt es sich, dass man einen Tag zusammen die Stadt erkundet, zum naechsten Ort zusammen weiterreist oder sogar ein paar Tage gemeinsam die Kultur erkundet.
In Malaysia zum Beispiel traf ich Phil, in einem Hostel in Kota Bharu. Sehr nett und sehr lustig. Phil war auf dem Landweg durch Russland nach China gereist. Russland wohlgemerkt im Winter, weil er das gern sehen wollte. Er wurde dort mehrfach ausgeraubt und hat es trotzdem bis nach Asien geschafft. Zusammen sind wir auf eine der Inseln gefahren und die Reisegemeinschaft war super angenehm. Jeder hatte seinen Freiraum um zu entspannen, abends zusammen was essen und ein bisschen am Wasser relaxen. Ich bin ihm sehr dankbar fuer all die abenteuerlichen Geschichten ueber seine Reise und schenkte ihm schnell das Buch, dass ich gerade zu Ende gelesen hatte.
Oder ein Maedel aus Holland. Ich traf sie im Bus auf dem Weg nach Siem Reap. Kurzentschlossen suchten wir zusammen ein Hostel und teilten ein Zimmer. Wir verbrachten vier Tage damit Angkor Wat und Siem Reap zu erkunden und hatten jede Menge Spass. Wir verstanden uns ohne viel Worte und gingen miteinander um, als wuerden wir uns schon Jahre kennen. Ich habe mich super wohl gefuehlt in dieser Zeit - bis auf die kleine Magenverstimmung nach dem Essen beim Inder.
Ausserdem traf ich in Singapore ein Maedel. Ich hatte Nudeln als Dinner und setzte mich vor dem Restaurant zu ihr. Wir redeten ueber das Reisen, das Leben und einfach alles und endeten in einer Bar. Ich fuehle mich noch jetzt geehrt, dass sie soviel Vertrauen hatte mit mir den verstoerenden Grund fuer ihre Reise und den Grund fuer die Auszeit zu teilen. Eine ganz wunderbare Begegnung und ich hoffe sehr, dass wir uns mal wieder treffen.
Natuerlich traf ich bisher viel mehr maennliche Backpacker, da Maenner viel oefter allein reisen. Diese Erfahrung kann durchaus durchwachsen sein. Deshalb gibt es naechste Woche eine Maenner-Spezial und eine Couchsurfing Ausgabe!!! Das wird lustig.
Da ergibt es sich, dass man einen Tag zusammen die Stadt erkundet, zum naechsten Ort zusammen weiterreist oder sogar ein paar Tage gemeinsam die Kultur erkundet.
In Malaysia zum Beispiel traf ich Phil, in einem Hostel in Kota Bharu. Sehr nett und sehr lustig. Phil war auf dem Landweg durch Russland nach China gereist. Russland wohlgemerkt im Winter, weil er das gern sehen wollte. Er wurde dort mehrfach ausgeraubt und hat es trotzdem bis nach Asien geschafft. Zusammen sind wir auf eine der Inseln gefahren und die Reisegemeinschaft war super angenehm. Jeder hatte seinen Freiraum um zu entspannen, abends zusammen was essen und ein bisschen am Wasser relaxen. Ich bin ihm sehr dankbar fuer all die abenteuerlichen Geschichten ueber seine Reise und schenkte ihm schnell das Buch, dass ich gerade zu Ende gelesen hatte.
Oder ein Maedel aus Holland. Ich traf sie im Bus auf dem Weg nach Siem Reap. Kurzentschlossen suchten wir zusammen ein Hostel und teilten ein Zimmer. Wir verbrachten vier Tage damit Angkor Wat und Siem Reap zu erkunden und hatten jede Menge Spass. Wir verstanden uns ohne viel Worte und gingen miteinander um, als wuerden wir uns schon Jahre kennen. Ich habe mich super wohl gefuehlt in dieser Zeit - bis auf die kleine Magenverstimmung nach dem Essen beim Inder.
Ausserdem traf ich in Singapore ein Maedel. Ich hatte Nudeln als Dinner und setzte mich vor dem Restaurant zu ihr. Wir redeten ueber das Reisen, das Leben und einfach alles und endeten in einer Bar. Ich fuehle mich noch jetzt geehrt, dass sie soviel Vertrauen hatte mit mir den verstoerenden Grund fuer ihre Reise und den Grund fuer die Auszeit zu teilen. Eine ganz wunderbare Begegnung und ich hoffe sehr, dass wir uns mal wieder treffen.
Natuerlich traf ich bisher viel mehr maennliche Backpacker, da Maenner viel oefter allein reisen. Diese Erfahrung kann durchaus durchwachsen sein. Deshalb gibt es naechste Woche eine Maenner-Spezial und eine Couchsurfing Ausgabe!!! Das wird lustig.
Donnerstag, Oktober 29, 2009
Sherlock Holmes zu Besuch!
Bilderraetsel: Was koennen diese beiden Bilder zusammen wohl bedeuten?
Kleiner Tipp: Das Zimmer ist nicht meins und es hat nur vage etwas mit putzen zu tun!
Kommt ihr nie drauf!
Deshalb gibt es auch gleich die Aufloesung:
Auf dem obersten Bild ist der Fensterrahmen des Zimmers zu sehen, in dem ich derzeit wohne. Ich teile es mir mit einem sehr netten Maedel aus Deutschland. Schwarz ist es nicht, weil wir wenig vom putzen halten, sondern von einer Art Kohle.
Was, Kohle? Ja genau! Denn das Chaos im Zimmer meines Mit-Haus-Bewohners hat nicht er veranstaltet, sondern nette Menschen, die wir leider nicht kennen. Um diese aber recht bald kennen zu lernen, kam uns die australische Polizei zur Hilfe und hat Fingerabdruecke genommen und schaut jetzt fuer uns mal in ihrer Kartei, ob sie unseren Besuch finden koennen.
Den wuerden wir dann gern nochmal zu uns einladen. Aber an einem Tag, an dem wir auch zu Hause sind. Dann duerfen sie auch durch die Haustuer rein und muessen nicht den Umweg ueber unser Fenster nehmen. Vielleicht koennen sie dann die Kamera meiner Mitbewohnerin mitbringen, die sie sich geliehen haben, damit wir ein paar Schnappschuesse unseres Treffens machen koennen. Fuer Essen und Getraenke wuerden wir dann auch unsere Gaeste bitten, zu sorgen. Mit den 600 Dollar, die sie von meiner Mitbewohnerin zeitweise geliehen haben, sollte das ja gehen. Vielleicht laden sie uns dann auch mal zu sich sein, damit wir ein bisschen in ihren Sachen wuehlen und Chaos veranstalten koennen. So eine Freundschaft sollte ja schon von beiden Seiten gepflegt werden.
So! Ich geh jetzt nach Haus und werde mir eine Strafe fuer Cody ausdenken. Das ist naemlich unser "Wachhund"! Der einzige, der zum Zeitpunkt des Ueberraschungsbesuch zu Hause war. Nix hat er gemacht, gar nix. Wahrscheinlich hat er die Leute als Freunde begruesst, die mit ihm spielen. Dieser miese Koeter!
Mittwoch, Oktober 14, 2009
Things like this
Muss auch mal sein, ich fuehl mich grad so:
I'm not looking for absolution
For all my sins or every fight
Smells like sneaking dissolution and I go out most every night
I'm not the one here who has to hide
Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree
I can`t regret misunderstandings
Not even all the ones I«ve caused
The best conditions for crashlanding
So I«m not sure if I can stay
And remain sincerely yours
Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree.
© Lyrics by Fury in the Slaughterhouse
I'm not looking for absolution
For all my sins or every fight
Smells like sneaking dissolution and I go out most every night
I'm not the one here who has to hide
Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree
I can`t regret misunderstandings
Not even all the ones I«ve caused
The best conditions for crashlanding
So I«m not sure if I can stay
And remain sincerely yours
Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree.
© Lyrics by Fury in the Slaughterhouse
Dienstag, Oktober 06, 2009
Cambodia / Review
Da ich es hier ja ein bisschen hab schleifen lassen, gibt es ein paar Eindruecke aus Kambodscha.Ich war dort nur in zwei Staedten: Phnom Phen und Siem Reap.
Phnom Phen war eine schoende Stadt. Endlich mal ein Nachtclub mit guter HipHop/Soul-Musik. Ein paar Sehenswuerdigkeiten aber auch zwei Tage von vier Tagen Regen.
Siem Reap hingegen war ganz idyllisch. Ziemlich klein, aber mit einem tollen Hotel, in dem ich mir ein Zimmer mit Mar aus Holland geteilt habe. Drei Tage am Stueck waren wir beide hier unterwegs und haben uns Angkor Wat angesehen. Die Tempelstadt ist atemberaubend.
Tag Eins hatten wir uns entschieden mit dem Fahrrad nach Angkor Wat und von Tempel zu Tempel zu fahren. Dafuer ernteten wir unglaeublige Blicke und schallendes Gelaechter von Einheimischen und TukTuk-Fahrern. War dann auch ziemlich anstrengend, was aber zu einem grossen Prozentsatz an den sehr alten und sehr unbequemen Bikes lag, die wir uns vom Hostel geliehen hatten. Diverse Koerperteile taten am naechsten Tag so weh, dass wir kaum sitzen konnten.
Tag Zwei und Drei goennten wir uns also einen TukTuk Fahrer, der uns zwischen den Tempeln herumfuhr, die zum Teil bis zu 40 Kilometer von der Stadt entfernt sind. Warum das ganze so beeindruckend war, zeigen die Bilder leider nur im Ansatz. Die Tempel sind die einzigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass nur Goetter in Steinhaeusern leben duerfen. Deshalb stehen in Angkor Wat all diese Tempel und sich vorzustellen, dass darin und drum herum tausende oder zehntausende Haeuser standen, gefuellt mit Leben macht es so einzigartig und so unglaublich.Kambodscha ist also in jedem Fall eine Reise wert und Angkor Wat ein MUSS, wenn es euch in die Gegend verschlagen sollte.

Phnom Phen war eine schoende Stadt. Endlich mal ein Nachtclub mit guter HipHop/Soul-Musik. Ein paar Sehenswuerdigkeiten aber auch zwei Tage von vier Tagen Regen.
Siem Reap hingegen war ganz idyllisch. Ziemlich klein, aber mit einem tollen Hotel, in dem ich mir ein Zimmer mit Mar aus Holland geteilt habe. Drei Tage am Stueck waren wir beide hier unterwegs und haben uns Angkor Wat angesehen. Die Tempelstadt ist atemberaubend.
Tag Eins hatten wir uns entschieden mit dem Fahrrad nach Angkor Wat und von Tempel zu Tempel zu fahren. Dafuer ernteten wir unglaeublige Blicke und schallendes Gelaechter von Einheimischen und TukTuk-Fahrern. War dann auch ziemlich anstrengend, was aber zu einem grossen Prozentsatz an den sehr alten und sehr unbequemen Bikes lag, die wir uns vom Hostel geliehen hatten. Diverse Koerperteile taten am naechsten Tag so weh, dass wir kaum sitzen konnten.
Tag Zwei und Drei goennten wir uns also einen TukTuk Fahrer, der uns zwischen den Tempeln herumfuhr, die zum Teil bis zu 40 Kilometer von der Stadt entfernt sind. Warum das ganze so beeindruckend war, zeigen die Bilder leider nur im Ansatz. Die Tempel sind die einzigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass nur Goetter in Steinhaeusern leben duerfen. Deshalb stehen in Angkor Wat all diese Tempel und sich vorzustellen, dass darin und drum herum tausende oder zehntausende Haeuser standen, gefuellt mit Leben macht es so einzigartig und so unglaublich.Kambodscha ist also in jedem Fall eine Reise wert und Angkor Wat ein MUSS, wenn es euch in die Gegend verschlagen sollte.
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