Sonntag, August 05, 2007

drei von vier

Vertrauen

Das Fundament auf dem das Wachstum statt findet. Der Wall der dich schützt vor Stürmen und Angriffen. Das Lager auf dem du ruhen und zufrieden sein kannst.

Vertrauen als Grundpfeiler hält die Konstruktion des Glücks. Bröselt er gerät das Gerüst ins Wanken. Geht es verloren, stürtzt das Bauwerk in sich zusammen.

Vertrauen wird verdient. Kleine feine Risse bekommt der Pfeiler oft im Laufe der der Zeit. Sie müssen entfernt werden, um die Stabilität zu erhalten. Kommunikation restauriert und pflegt den Pfeiler.

Doch das Austragen von Konflikten mit dir selbst reicht nicht. Kommunikation in deinem Inneren ist zu wenig. Du musst sie nach außen tragen. Gedanke, Wünsche, Hoffnungen und Zukunftsvorstellungen mitteilen, um dein Ziel und die Erhaltung des Vertrauens zu erreichen.

Doch Vertrauen kann nicht bleiben, wenn du daran zweifelst, wenn der Zweifel an dir nagt und du es zulässt, ohne offensiv zu bekämpfen. Du musst daran glauben, um die Mauer überwinden zu können.

Du hast es verloren und willst es auch nicht suchen. Hast nicht mehr die Kraft, die nötig ist um erfolgreich zu sein. Die Enttäuschung lämt dich und du hast aufgegeben.

Schlimmer noch das Vertrauen hast du gegen Misstrauen getauscht. Stark und tief in dir verwurzelt. Selbst wenn auf der anderen Seite die Hoffnung noch besteht ist die Frage, ob eine Rückkehr möglich ist.

Wie kannst du schlimmsten Erwartungen haben, wenn es doch nahzu perfekt war. Wie kannst du der nahestehensten Perso am wenigsten Vertrauen? Wieso traust du dem einstmals Besten nur das schlechteste zu? Wieso willst du das Liebsten am meisten hassen und meiden? Wieso so schnell, wieso so ausschließlich?

Kommentare:

Chilli hat gesagt…

Sie entfernt werden, um die Stabilität zu erhalten.
Yoda Dir geholfen hat ?

Holy Moly, ich weiß ja nicht was bei Dir los ist, scheint aber wohl richtig zu brodeln. Die Vier wird doch wohl besser, oder ?

Lenny_und_Karl hat gesagt…

@Chilli: Sie müssen entfernt werden. Und nun ja, ich bin noch nicht sicher, was die vier wird. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Und Ernst muss auch mal sein.

MC Winkel hat gesagt…

"Loslassen" ist hier das Codewort. Leider wird's oft erst bemerkt, wenn's zu spät ist.

Lenny_und_Karl hat gesagt…

@HerrnWinkel: Loslassen an sich ist nicht das Problem, die Plötzlichkeit dessen ist es.

Halies hat gesagt…

Wenn "loslassen" nicht das Problem ist, dann frage ich mich allen ernstes, wo denn wirklich der Hund begraben ist. "Plötzlichkeit" ist doch kein Grund?!?!

Lenny_und_Karl hat gesagt…

@Halies: Mit "loslassen" meinte ich, dass ich noch gar nicht an dem Punkt bin, an dem ich übers Loslassen nachdenken könnte, noch lange nicht. Ich bin noch, an dem Punkt, an dem mich die Plötzlichkeit und damit meine ich den Abbruch von jetzt auf gleich gefangen hält. Außerdem ist mit "loslassen" gemeint, dass die andere Seite das sehr aprubt und schnell konnte.

Lenny_und_Karl hat gesagt…

@Halies: Nachtrag: Liegt der Hund vielleicht darin begraben, dass sie es sehen, wie sie es sehen möchte und interpretieren, wie es in ihre Vorstellung passt?

Halies hat gesagt…

Die Wirklichkeit ist zu real, als dass ich interpretieren müsste. Alles ist offensichtlich, insofern bedarf es keiner weiteren Analyse.

Lenny_und_Karl hat gesagt…

@Halies: Ich rede nicht von der Interpretation der Wirklichkeit, sondern der meines Textes. Ihr Wirklichkeit scheint sich auf eine Ereignis zu konzentrieren. Offensichtlich ist es auch nur für sie. Die Wirklichkeit der Vergangenheit schein für sie nicht existent und wenn dann nur die negativen Ereignisse daraus.