Mittwoch, Dezember 30, 2009

Ach ja....

Ich hatte schon vergessen, warum ich vor vielen Jahren mal in dich verliebt war. Ach ja, es war wohl der nicht versiegende Strom aus Gedanken wie diesen:

"Laß Dich weiter treiben! Diese Pausen in der Routine bedeuten den Riß in der Matrix, den Du immer dann erlebst, wenn Zufälle ineinander greifen und einen Fluss bedeuten der als Synchronizität oder Strähne bekannt ist. Da mußt Du rein, das ist vollendetes Glück weil Lebenserfahrung - keine Spielchen mehr, aber was sag ich Dir das."

So funktioniert das platonische Freundschaftsding doch ganz gut. Danke Weltherscher!

Und letztens:

"When I think of you I imagine you tallen than I am. There is something about you that makes you look taller!"

How sweet is that?

Freitag, Dezember 04, 2009

Das Mafia Cafe - Glueck im Spiel...

"Sie haben nichts aus meinem Spint geklaut, da sie es nicht geschafft haben den aufzubrechen"' ruft mir Fred am naechsten Morgen froehlich entgegen. "Aber ich muss mir definitiv was neues suchen, die sind dort wohl schon oefter eingebrochen."
"Lass uns spaeter zur Uni gehen. Ich kenn ein paar Plaetze, wo immer Wohnungsanzeigen zu finden sind", sagte ich und machte mich auf - eine neue Runde im Cafe.

In der hintersten Ecke am Ende eines langen Tisches trohnte Luigi - schwarzes nach hinten gegeeltes Haar, schwarz-grauer Schnauzer, Tennisoutfit und beobachtete ueber seine Zeitung hinweg das Geschehen.

"How are you today, my love" fragte er mich wie jeden morgen. "Very well", entgegnete ich mit der gleichen Routine zurueck. "Good, you're a good girl" warf er mir dann noch nach.
Ueber den Tag hinweg hoerte ich dann noch mehre "Good work", "Good girl". Darauf beschraenkte sich unsere gesamte Konversation der ersten Wochen.

Sollte mir recht sein. Ich beobachtete nur, wie er von Zeit zu Zeit die Leute zu sich herueberwinkte. Carlos, der lautstark und wildgestikulierend griechisch mit ihm sprach. Der zweite Koch Tom, der danach voellig frustriert Pfannen durch die Kueche warf oder den Freund seiner Tochter, der fast in Traenen ausbrach, als er ihm ein Standpauke hielt.
"Daddy, you made him upset", warf ihm seine Tochter danach vor. "Good, thats good", entgegnete Luigi und triumphierte davon.

"Ich muss dir was sagen", riss mich Kollege Fred jedoch aus meinen Gedanken. "Ich habe was herausgefunden."
Er lotste mich nach draussen und wisperte: "Carlos hat mich auch nach Geld gefragt. Ich hatte nur vergessen es ihm mitzubringen."
"Und", fragt ich.
"Ich habe das Luigi erzaehlt und er hat mir gesagt, dass ich ihm auf keinen Fall Geld leihen sollte, weil er ein Spieler ist. Er verdient die meiste Kohle hier im Laden und fragt trotzdem zwei Tage nach Zahltag schon nach einem Vorschuss!"
"Grossartig", antwortete ich. "Aber er hat mir versprochen, dass ich es am Freitag kriegen und schliesslich wird er ja bar bezahlt."

Gedanklich strich ich die 100 Dollar jedoch bereits aus meinem Budget, oder?

Donnerstag, Dezember 03, 2009

Das Mafia Cafe - Die ersten Tage

Da es ein Selbstbedienungscafe ist, war der Job relativ simpel. Die Leute orderten und bezahlten Getraenke und Essen direkt am Counter. Kaffee mussten sie selbst am Ende des Counters abholen. Fuer warme Gerichte wird ihnen eine Nummer in die Hand gedrueckt, die sie auf den Tisch stellen, an dem sie sitzen.
Die Aufgabe fuer mich und meinen Kollegen Fred war deshalb nur: Essen servieren, Tische abraeumen, hier nach ein bisschen Pfeffer fragen und dort ein paar Servietten vom Boden aufheben.

"Falls du was wissen musst, frag mich einfach", sagte mir Fred, mein Bekannter und nun Kollege aus Thailand. Mit starrem Blick lief er seine runden im Cafe und versuchte mit breitem irischen Akzent einen freundlichen Eindruck auf die Australier zu machen.
Unter einem Tisch krabbelte ein Kleinkind hervor, ich wich gerade noch aus und konnte groessen Schaden vermeiden.
Gerade als ich einen leeren Teller vom Tisch nahm, hoerte ich die Glocke. Eigentlich gedacht, um zu signalisieren, dass das Essen aus der Kueche bereit ist, serviert zu werden. Diesmal aber ersetzt durch eine wild gestukulierende Heidi, die mich zum Tresen bat. "Nimm die Teller nicht von den Tischen, wenn sie noch direkt vor den Leuten stehen", belehrte mich Heidi. Ich nickte und verschwand um die Ecke, wo hinter dem Counter schon ihr Mann Luigi wartete: "Darling, sei so nett und raeum die Teller dort bei den Leuten vom Tisch."

"Ach, auf die brauchst du nicht hoeren, die denken sich jeden Tag was Neues aus", entgegnete Carlos, Barista des Cafes, um die vierzig, Grieche und immer mit lustvollem Blick fuer jede Blondine im Cafe. Ich laechte nur und nickte, ging durch die Reihen und versuchte nicht ueber die Kleinkinder der Muetter zu fallen, die das Cafe bevoelkerten.

"Ich bin dann weg" rief mir Fred im Vorbeigehen zu, als er im Laufschritt das Cafe verliess. Ich winkte ihm hinterher und schrieb nebenbei meine Telefonnummer fuer Carlos auf. "Damit wir dich anrufen koennen, fuer die naechsten Schichten", schob er hinterher.

Am Abend, war ich gerade auf dem Weg das Internetcafe zu verlassen, klingelte das Telefon. "Hey hier ist Carlos, aus dem Cafe. Ich weiss warum Fred heut so schnell gegangen ist. Die sind in sein Hostel eingebrochen. Er musste weg, um zu sehen, was sie geklaut haben. Ich habe den ganzen Tag versucht ihn zu erreichen und all mein Guthaben auf der Karte verbraucht. Ausserdem hatte ich zwei Wochen Urlaub. Kannst du mir vielleicht 100 Dollar leihen?"

Was? So schnell konnte ich gar nicht mitdenken, wie dieser 40jaehrige Grieche mich gerade vollplapperte. Ehe ich einen vernuenftigen Satz zu Stande bekommen hatte, war er auch schon auf dem Weg, um mich kurz in der Stadt zu treffen.

Er war die letzten zwei Wochen - natuerlich unbezahlt - im Urlaub und nun wuerden ihm die Chefs einen Vorschuss verweigern und da ich ja am naechsten Tag bezahlt werden wuerde.... blablabla.
Aus einem mir unklarem Motiv gab ich ihm die 100 Dollar. Er arbeitete ja immer im Cafe, ich wuerde in ja jeden Tag sehen. Sollte also nicht so schwer sein, das Geld in den kommenden Tagen wiederzusehen - DACHTE ICH!!!

Montag, November 30, 2009

Das Mafia Cafe - Teil 1

(Teil 1 - von vielen)

Es war einer der ersten Tage ohne Regen, endlich. Die australische Stadt zeigte sich langsam von ihrer besseren Seite und die Jobsuche sollte auch bald von Erfolg gekroent sein.
Zufaellig stellte sich heraus, dass ein Reisender, den ich zwei Monate zuvor in Thailand getroffen hatte, nun auch in Melbourne war. Ueber das uebliche Geplaenkel "Was machst du, wo willst du hin..." stellte sich heraus, dass er bereits einen Job gefunden hatte. Ein Cafe in einem wunderschoenen botanischen Garten. Noch besser war, dass er direkt seinen Boss fragen, wuerde, ob er nicht noch jemanden braeuchte, der dort arbeiten koennte.

Drei Tage spaeter stand ich in einem Gebaeude mit vielen lauten kaffeetrinkenden Gaesten. Ich plaudere mit meiner Reisebekanntschaft Freddy, der nur gutes zu erzaehlen hatte ueber den Laden. Gute Bezahlung, genug zu tun, gute Arbeitszeiten.

"Schau dort drueben, am Ende der Bank sitzt mein Chef. Geh doch mal rueber und frag, wie es aussieht mit einem Job", nickte er in die Richtung eines kleinen schwarzhaarigen Mannes, dessen Schnaeuzer sich heftig auf und ab bewegte. Er war in eine Diskussion mit einer aelteren, runden Blondine vertieft und ich wollte nicht stoeren.

Musste ich auch nicht, weil die Blondine schweren, aber flinken Schritten ueber den Cafeboden zu uns heruebergleitete und mit den roten duennen Lippen zwitscherte: "And who are you my darling?"

Heidi - zweite Generation von deutschen Auswanderern in Australien, mit keinem Wort deutsch, aber jeder Menge griechisch und verheiratet mit dem Mann mit dem schwarzen Schnauzer - Luigi, Grieche und Besitzer des Cafes.

Nach weiteren drei "Darling", vier "My love" und zwei "lovely", konnte ich am kommenden Freitag zum Probearbeiten erscheinen. Sollte mehr Spass sein, als ich erwartet hatte.

Mittwoch, November 25, 2009

Reisebekanntschafte - Maenner Teil 3

Grundsaetzlich ist vorweg zu nehmen, dass ich in Asien immer einen falschen Verlobungsring/Ehering getragen habe, nur so um sicher zu gehen. Fragen nach Freund/Ehemann wurden grundsaetzlich immer mit ja beantwortet, da man eine solche Behauptung ja relativ leicht rueckgaengig machen kann.
Zudem habe ich jedem neuen Traveler erstmal von einem Freund erzaehlt, so zur Sicherheit und um Missverstaendnisse zu vermeiden.

Ein Maedel, dass allein reist, aber erzaehlt, dass sie einen Freund hat, ist allerdings eher eine Herausforderung als die Aufforderung, sie in Ruhe zu lassen.

Sehr schoen die Fragen danach, ob ich sicher bin, dass er treu ist, die Behauptung, dass er fremdgeht, so lange ich nicht da bin... Na Leute, die mir er erklaeren, wie mein Leben so laeuft nachdem sie mich zwischen fuenf Minuten und einer halben Stunde kennen, sind mir ja die Liebsten!

Ein junger Mann aus Detroit war eigentlich ganz nett. Wir reisten ein paar Tage in Laos zusammen. Die obligatorische "Ja, Freund und so" - Geschichte und er erzaehlte von so einer Art Freundin, die er hatte. Alles wunderbar.
Doch dann das Gefuehl von so zufaelligen Beruehrungen, wenn man nebeneinander die Strasse entlanglaeuft, eine zu heftige Umarmumg fuer ein Foto vor dem Tempel - naja, ich wollte nichts ueberbewerten.
Den letzten Abend fragte er mich dann, ob denn was zwischen uns gelaufen waere, wenn es da meinen Freund nicht gaebe und wie ich unsere Reisetage denn sehen wuerde.

Ich fasste meinen Eindruck unserer Reise zusammen, wie ich es erlebt hatte. Ich sagte, dass zwischen uns nix gegangen waere, weil er nicht mein Typ sei. Nicht, dass ich einen speziellen Typ bevorzugen wuerde, aber er sei definitiv nicht mein Typ.

Na damit wars mal wieder geschafft. Unter all dem was er hervorbrachte, liess er verlauten: "Its all about you. You give a shit for my feelings."

Ja tragisch! Sicher gehts um mich, wenn ich nach MEINER Meinung gefragt werde. Immerhin war ich sensibel genug, den Kontakt zu ihm nicht aufrecht zu erhalten - ich wollte ich schliesslich nicht weiter traumatisieren.

Freitag, November 20, 2009

Reisbekanntschaften - Maenner Spezial - Teil 2

In Vietnam war's schoen. Ein tolles Land. Von Hanoi reiste ich mit dem Bus die Kueste entlang in den Sueden nach Ho Chi Minh City. In netten Staedten liess ich mich unterwegs ein paar Tage nieder.
In einer Stadt traf ich einen Koreaner. Sehr freundlich, etwas zurueckhaltend und aufgeschlossen. Wir liehen uns Fahrraeder und erkundeten die Stadt und gingen am fruehen Abend getrennte Wege - er in sein Hostel, ich in meins - wunderbar!

Am naechsten Tag nahmen wir den gleichen Bus zur naechsten Stadt, die beruehmt ist fuer ihre tollen Straende. Ich sass hinten im Bus, er ganz vorn. Wir fanden ein tolles Hotel. Da ich nur eine Nacht bleiben wollte, teilten wir uns ein grosses Zimmer mit getrennten Betten. Letztendlich macht es auch keinen Unterschied obs ein dormitory oder das ist.

Ein bisschen durch die Stadt gelaufen, Motorbike ausgeliehen und zum Strand gefahren - boeser Fehler. Warum? Genau, weil man am Strand nun mal Strandbekleidung anhat und ich als blonde Europaerin mit weisser Haut wohl einem koreanischen Ideal entspreche.
Aber auch hier war noch alles gut - wenn mal mal von dem vietnamesischen Saeufer absieht, der das Benzin aus dem Motorbike geklaut hat und uns Pruegel androhte, wenn ir nicht fuer die Strandnutzung zahlen.

Nun ja, naechster morgen, Kollege Korea ist bereits wach. Nach drei Saetzen sitzt er auf einer Seite MEINES Doppelbettes. "Aehh nun ja, was soll das jetzt werden?" frage ich ihn.
Er stammelt was zurueck von: "I am trying to hold you."
Ich entgegne so gar nicht gestammelt und sehr laut so etwas zurueck wie: "No, get the f*ck off my bed, now!" Er fluechtet, es ist gerade 6 Uhr morgens, aus dem Zimmer und macht sich auf die Suche nach Fruehstueck.
Spaeter stell ich ihn nochmal zur Rede und er entschuldigt sich tatsaechlich damit, dass er auch nicht so richtig weiss, was los gewesen sei, aber er wohl etwas gebraeucht haette. Meiner scheinbar grenzenlosen Selbstbeherrschung sei Dank, hat er das gerade so ueberlebt.
Es stellt sich heraus, dass er die ganze Nacht kein Auge zugetan hat, nur weil ich im Zimmer war. Creepy. Allein der Gedanke daran macht mir Gaensehaut.

Er uebernimmt die Rechnung fuer das Zimmer und laedt mich ein mit ihm eine nahegelegenen Ruinenstadt zu erkunden. Ich lehne ab und bin froh ihn den ganzen Tag nicht mehr zu sehen. Gegen 6 Uhr abends sitze ich im Bus auf dem Weg in die naechste Stadt. Ich schaue aus dem Fenster die Strasse rauf und runter und als ich mich umdrehe, steht im Gang neben mir Kollege Korea wie aus dem Nichts. Er haette nach mir gesucht, da er wissen wollte ob ich den Helm zum ausgeliehnen Motorbike zurueck gebracht hatte.

Seine anschliessende Freundschafteinladung auf facebook lehnte ich ab!

Dienstag, November 17, 2009

Reisebekanntschafte - Maenner spezial - Teil 1

Ein Kommentar zu meinen so wunderbaren couchsurfing-Erfahrungen. Das zeigte dann wohl sehr deutlich, dass das nicht das gewuenschte Spezial war.

Maennlich Traveler habe ich ganz viele getroffen. Vor allem viele, die allein reisten, dagegen nur eine handvoll Maedels, die sich allein auf den Weg gemacht hatten. Grundsaetzlich ist Traveler erstmal Traveler und es ist immer spannend die Geschichten anderer zu hoeren.
Auf meinem Weg nach Koh Samui traf ich einen ueber-mittdreissijaehrigen Schweizer. Er war dabei sich einen Vollbart wachsen zu lassen. Trug diese organisch aussehenden weiten und zu kurzen Leinenhosen mit passendem Leinenshirt. Sehr netter Typ, der interessante Sachen ueber seine Reisen erzaehlte und mir anbot mich auf der Nachbarinsel Koh Phangan ein bisschen rumzufuehren, wenn ich dorthin kommen sollte

Sehr nett fand ich das, nicht so nett fand ich, dass er mich ungefragt auf die Wange kuesste, was ich grundsaetzlich unangenehm finde, so ungefragt und mit offensichtlich keinem Interesse meinerseits. Den zweiten Versuch - innerhalb des selben Tages - lehnte ich ab, was er allerdings weniger als Ablehnung auffasste.

Netterweise zeigte er mir eine Woche spaeter tatsaechlich die Insel und half mir ein Motorbike auszuleihen, ich lud ihn dafuer zum Essen ein. Boeser Fehler. Vielleicht ist das ueberraschend, aber ich bin durchaus direkt und sagte frei heraus, dass ich nicht gekuesst oder angefasst werden will. Deutlich, oder?

Nicht fuer einen Schweizer Langzeitreisenden mit Vollbart, der wahrscheinlich schon die Ohren verstopfte, denn er ueberhoerte das. Meine Harre fand er toll, Fotos wollte er gern von mir machen und meine Bitte Komplimente zu unterlassen, da ich mich dabei unwohl fuehlte wurde ebenfalls ignoriert. Ich sagte, dass ich die Fragen nach eigenen Kindern, Zukunftsplanung und sexuellen Erlebnissen nicht beantworten moechte, das es ihn nichts angeht.
Dennoch betatschte er mich am Bein, was mir noch heute einen Schauer ueber den Ruecken laufen laesst.

Nach dem Besuch einer Strandparty (auf der wir auf meinen Wunsch, getrennte Wege gingen) sagte ich aus einem Meter Entfernung "Gute Nacht" worauf er naeher kam fuer eine Umarmung und Wangenkuesse. Ich wiederholte in aller Deutlichkeit wortwoertlich: "Sorry, I don't want to be touched or kissed. Just leave it this way."
Worauf er - voellig ueberraschend aus seiner Welt geholt, bitterboese antwortet: "I feel sorry for you. Then go, be alone, be by your own without connecting to people."

So die Kurzfassung der Geschichte und ich sags jetzt einfach mal so: "Arsch!"

Schwer zu beschreiben, aber der Typ vermittelte mir so ein schlechtes Gefuehl, dass mich selbst die Huette direkt am Meer mit einem Bilderbuchsonnenaufgang nicht aufheitern konnte. Am naechsten Tag packte ich meine Sachen und zog soweit wie es moeglich war auf dieser Insel weg, von soviel anstrengend negativer Energie.

Dienstag, November 10, 2009

Reisebekanntschaft - Couchsurfing special

Meine ersten Host - wenn auch nicht ueber couchsurfing - waren der Reiseteddy und seine Frau auf Koh Samui. Sechs Tage war ich da und wollte fast nicht mehr weg. Eigenes Doppelbett im eigenen Zimmer mit angeschlossenem Bad. Beide kuemmerten sich ganz wundervoll als mir zwei Tage schlecht war. Fuhren mit mir uber die ganze Insel, an jeden Strand und in jedes gute Restaurant. Morgens waren Broetchen vom deutschen Baecker und Kaffee bereits fertig. Besser kann man eine solche Reise nicht beginnen. Ich hatte eine wundervolle Zeit und einen wahrlich paradisischen Eindruck.

Marisa in Georgetown/Malaysia fand ich dann ueber couchsurfing. Sie holte mich von der Faehre ab und begann direkt die Sightseeing-Tour. Ich hatte einen eigenen klimatisierten Raum mit Notebook im Haus in dem auch ihre Familie mit Bruedern, Oma und Onkel wohnten. Marisa Mission war es, mit mir all die Koestlichkeiten zu essen, fuer die die Stadt beruehmt ist. Also fuhren wir fuer einen Pancake schon mal eine Stunde durch die Stadt. Ich mag sie sehr und wir werden uns sicher bald wieder sehen, da sie in Schottland studiert. Eine ganz grossartige Zeit.

In Hanoi/Vietnam nahm mich Eric ganz spontan auf, da ich meinen eigentlichen Host nicht erreichen konnte. Nur er und seine Freundin sprachen englisch, der Rest der Familie ausschliesslich vietnamesisch. Das machte nichts. Wenn ich nach Hause kam, sass die Familie meist schon im Wohnzimmer auf dem Boden und ass. Der Vater kochte und ich war immer zum Dinner eingeladen. Die Reisschuessel wurde staendig nachgefuellt und den Kuchen den ich fuer die Familie zubereitete mochten alle. Ich war ein Teil ihrer so faszinierenden Familie.

In Ho Chi Minh City war es Vivian, die mich auf ihrem Motorbike nach Hause brachte und mir als erstes ein Shirt aus ihrem eigenen Laden als Gastgeschenk in die Hand drueckte. Wir hatten jede Menge Spass beim besichtigen der Sehenswuerdigkeiten, cruisen durch den unglaublichen Verkehr in Saigon oder einem Besuch in ihrer Uni - bei dem der amerikanische Prof die Gelegenheit nutzte mich direkt zum Kaffee einzuladen. In Vivians Familie kochte die Tante jeden Abend Spezialitaeten aus dem Norden, dem Sueden und von ueberall in Vietnam fuer mich als Gast. Ich habe seltens so gut gegessen - sorry Mum!

In Auckland verbrachte ich ein paar Tage mit einer Mutter und ihren drei aufgeweckten Soehnen. Sehr anders, aber sehr nett. Alleinerziehend und dennoch soviel Energie, dass sie couchsurfer bei sich uebernachten laesst. So habe ich den Siebenjaehrigen beim Cricket spielen geschlagen und mit der Familie ein Burger BBQ veranstaltet. Eine schoene Sache.

In Kambodscha surfte ich noch auf der Couch von Gilbert. Der Einzige den ich traf, der extremst vorsichtig war, die Strasse zu ueberqueren und dem ich wuensche, dass er sich nie nach Hanoi verirrt, weil er dort niemals ueber die Strasse kommen wird.

Alles in allem eigentlich nur positive Erfahrungen und Leute die ich hoffentlich bald wiedersehe.

Freitag, November 06, 2009

Reisebekanntschaften - Teil1

Ich reise ja allein. Was grundsaetzlich nicht heisst, dass ich allein bin oder gar allein reise. Im Bus, im Hostel, im Restaurant - ueberall trifft man andere Reisende. Der Vorteil ist, dass die ziemlich leicht von den heimischen zu unterschieden sind, gerade in Asien.
Da ergibt es sich, dass man einen Tag zusammen die Stadt erkundet, zum naechsten Ort zusammen weiterreist oder sogar ein paar Tage gemeinsam die Kultur erkundet.

In Malaysia zum Beispiel traf ich Phil, in einem Hostel in Kota Bharu. Sehr nett und sehr lustig. Phil war auf dem Landweg durch Russland nach China gereist. Russland wohlgemerkt im Winter, weil er das gern sehen wollte. Er wurde dort mehrfach ausgeraubt und hat es trotzdem bis nach Asien geschafft. Zusammen sind wir auf eine der Inseln gefahren und die Reisegemeinschaft war super angenehm. Jeder hatte seinen Freiraum um zu entspannen, abends zusammen was essen und ein bisschen am Wasser relaxen. Ich bin ihm sehr dankbar fuer all die abenteuerlichen Geschichten ueber seine Reise und schenkte ihm schnell das Buch, dass ich gerade zu Ende gelesen hatte.

Oder ein Maedel aus Holland. Ich traf sie im Bus auf dem Weg nach Siem Reap. Kurzentschlossen suchten wir zusammen ein Hostel und teilten ein Zimmer. Wir verbrachten vier Tage damit Angkor Wat und Siem Reap zu erkunden und hatten jede Menge Spass. Wir verstanden uns ohne viel Worte und gingen miteinander um, als wuerden wir uns schon Jahre kennen. Ich habe mich super wohl gefuehlt in dieser Zeit - bis auf die kleine Magenverstimmung nach dem Essen beim Inder.

Ausserdem traf ich in Singapore ein Maedel. Ich hatte Nudeln als Dinner und setzte mich vor dem Restaurant zu ihr. Wir redeten ueber das Reisen, das Leben und einfach alles und endeten in einer Bar. Ich fuehle mich noch jetzt geehrt, dass sie soviel Vertrauen hatte mit mir den verstoerenden Grund fuer ihre Reise und den Grund fuer die Auszeit zu teilen. Eine ganz wunderbare Begegnung und ich hoffe sehr, dass wir uns mal wieder treffen.

Natuerlich traf ich bisher viel mehr maennliche Backpacker, da Maenner viel oefter allein reisen. Diese Erfahrung kann durchaus durchwachsen sein. Deshalb gibt es naechste Woche eine Maenner-Spezial und eine Couchsurfing Ausgabe!!! Das wird lustig.

Donnerstag, Oktober 29, 2009

Sherlock Holmes zu Besuch!







Bilderraetsel: Was koennen diese beiden Bilder zusammen wohl bedeuten?
Kleiner Tipp: Das Zimmer ist nicht meins und es hat nur vage etwas mit putzen zu tun!
Kommt ihr nie drauf!



Deshalb gibt es auch gleich die Aufloesung:
Auf dem obersten Bild ist der Fensterrahmen des Zimmers zu sehen, in dem ich derzeit wohne. Ich teile es mir mit einem sehr netten Maedel aus Deutschland. Schwarz ist es nicht, weil wir wenig vom putzen halten, sondern von einer Art Kohle.
Was, Kohle? Ja genau! Denn das Chaos im Zimmer meines Mit-Haus-Bewohners hat nicht er veranstaltet, sondern nette Menschen, die wir leider nicht kennen. Um diese aber recht bald kennen zu lernen, kam uns die australische Polizei zur Hilfe und hat Fingerabdruecke genommen und schaut jetzt fuer uns mal in ihrer Kartei, ob sie unseren Besuch finden koennen.
Den wuerden wir dann gern nochmal zu uns einladen. Aber an einem Tag, an dem wir auch zu Hause sind. Dann duerfen sie auch durch die Haustuer rein und muessen nicht den Umweg ueber unser Fenster nehmen. Vielleicht koennen sie dann die Kamera meiner Mitbewohnerin mitbringen, die sie sich geliehen haben, damit wir ein paar Schnappschuesse unseres Treffens machen koennen. Fuer Essen und Getraenke wuerden wir dann auch unsere Gaeste bitten, zu sorgen. Mit den 600 Dollar, die sie von meiner Mitbewohnerin zeitweise geliehen haben, sollte das ja gehen. Vielleicht laden sie uns dann auch mal zu sich sein, damit wir ein bisschen in ihren Sachen wuehlen und Chaos veranstalten koennen. So eine Freundschaft sollte ja schon von beiden Seiten gepflegt werden.



So! Ich geh jetzt nach Haus und werde mir eine Strafe fuer Cody ausdenken. Das ist naemlich unser "Wachhund"! Der einzige, der zum Zeitpunkt des Ueberraschungsbesuch zu Hause war. Nix hat er gemacht, gar nix. Wahrscheinlich hat er die Leute als Freunde begruesst, die mit ihm spielen. Dieser miese Koeter!

Mittwoch, Oktober 14, 2009

Things like this

Muss auch mal sein, ich fuehl mich grad so:

I'm not looking for absolution
For all my sins or every fight
Smells like sneaking dissolution and I go out most every night
I'm not the one here who has to hide

Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree

I can`t regret misunderstandings
Not even all the ones I«ve caused
The best conditions for crashlanding
So I«m not sure if I can stay
And remain sincerely yours

Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree.

© Lyrics by Fury in the Slaughterhouse

Dienstag, Oktober 06, 2009

Cambodia / Review

Da ich es hier ja ein bisschen hab schleifen lassen, gibt es ein paar Eindruecke aus Kambodscha.Ich war dort nur in zwei Staedten: Phnom Phen und Siem Reap.

Phnom Phen war eine schoende Stadt. Endlich mal ein Nachtclub mit guter HipHop/Soul-Musik. Ein paar Sehenswuerdigkeiten aber auch zwei Tage von vier Tagen Regen.

Siem Reap hingegen war ganz idyllisch. Ziemlich klein, aber mit einem tollen Hotel, in dem ich mir ein Zimmer mit Mar aus Holland geteilt habe. Drei Tage am Stueck waren wir beide hier unterwegs und haben uns Angkor Wat angesehen. Die Tempelstadt ist atemberaubend.
Tag Eins hatten wir uns entschieden mit dem Fahrrad nach Angkor Wat und von Tempel zu Tempel zu fahren. Dafuer ernteten wir unglaeublige Blicke und schallendes Gelaechter von Einheimischen und TukTuk-Fahrern. War dann auch ziemlich anstrengend, was aber zu einem grossen Prozentsatz an den sehr alten und sehr unbequemen Bikes lag, die wir uns vom Hostel geliehen hatten. Diverse Koerperteile taten am naechsten Tag so weh, dass wir kaum sitzen konnten.
Tag Zwei und Drei goennten wir uns also einen TukTuk Fahrer, der uns zwischen den Tempeln herumfuhr, die zum Teil bis zu 40 Kilometer von der Stadt entfernt sind. Warum das ganze so beeindruckend war, zeigen die Bilder leider nur im Ansatz. Die Tempel sind die einzigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass nur Goetter in Steinhaeusern leben duerfen. Deshalb stehen in Angkor Wat all diese Tempel und sich vorzustellen, dass darin und drum herum tausende oder zehntausende Haeuser standen, gefuellt mit Leben macht es so einzigartig und so unglaublich.Kambodscha ist also in jedem Fall eine Reise wert und Angkor Wat ein MUSS, wenn es euch in die Gegend verschlagen sollte.


























Freitag, Oktober 02, 2009

Lil' Sis from Vietnam

"Sag mal Lenny_und_Karl kann ich dir auch mal eine Geschichte erzaehlen?"
Lil' Sis drehte sich um, um Lenny_und_Karl anzusehen. Beide waren muede und suchten Schlaf in dem dunklen Raum, in dem die beiden Matratzen auf dem Boden lagen und die Klimaanlage eine gnaedige kaelte in den Raum schickte.
"Klar, was fuer eine Geschichte", fragte Lenny_und_Karl und lauschte neugierig in die Richtung der Matratze zu ihrer linken Seite.
"Also vor ein paar Wochen, da war dieser Typ hier zu Besuch aus Frankreich. Ich war in der City unterwegs und zeigte ihm die Stadt und... ."
Nur vier Stunden nachdem sie sich zum ersten Mal vor einem Reisebuero in Ho Chi Minh City getroffen hatten, hatt Lil' Sis Lenny_und_Karl schon zu ihrer grossen Schwester gemacht. Ungewoehnlich fuer ein vietnamesisches Maedchen, dass von sich selbst sagt, dass sie selbst kaum ueber sich spricht. Ein Maedel, das studiert, Besitzerin eines Fashion Shops war und mit 21 ihr zweites Business - einen Brillenshop - eroeffnet hatte.
Ein Meadel, das so intelligent und unabhaengig ist und dennoch tief in der traditionellen vietnamesischen Kultur steckt. Die abends allein nicht laenger als bis 11 uhr weg bleiben darf, die in Haushaltsfuehrung und der Kochkunst als ihren zukuenftigen Pflichten geschult wurde und wird. Die sagt, dass sie niemals ihre Heimat oder Familie verlassen koennte wegen eines Jobs oder der Liebe. Die gluecklich mit Lenny_und_Karl in die Nacht tanzte in einer angesagten Bar, ihrem zweiten Abend (spaet nachts) ausgehend in ihrem ganzen Leben. Ein Maedel, das so huebsch ist und sich dennoch wegen zu dunkler Haut oder einer flachen Nase Gedanken macht. Das so selbstbewusst und dann doch so unsicher , unerfahren, neugierig und ratlos ist.

Ach, ich bin immer da, wenn du einen Rat brauchst my new little Sis! I am so glad to met you in Vietnam!

Montag, September 21, 2009

Australien

Ja, es ist ewig her, aber irgendwie war keine Zeit oder eben nicht der richtig Zeitpunkt, deshalb jetzt ein kurzes Update!

Kurzum: Ihr habt schon einiges verpasst. Eine tolle Zeit in Ho Chi Minh und eine ganz aussergewoehlich schoene Zeit in Kambodscha. Es war super schoen und vielleicht reiche ich ein paar Berichte nach.

Die letzten Tage in Asien habe ich in Bangkok verbracht. Knapp fuenf Tage, ich denen ich meinen Rucksack etwas geleert, ein Paket nach Hause geschickt und neue T-Shirts gekauft und noch ein paar Kleinigkeiten fuer mich erstanden habe.

Ein Flug von Bangkok nach Hongkong, eine sehr bequeme Uebernachtung am Flughafen und einen Flug von Hongkong nach Auckland spaeter, war ich in Neuseeland.

Um ehrlich zu sein hat Auckland so maessig viel zu bieten, es hat geregnet und war kalt. Deshalb bin ich sehr gluecklich seit Mittwoch in Melbourne zu sein. Hier scheint die Sonne, es ist warm und bin bei einem alten Freund aus Schulzeiten untergekommen.

Weitere Neuigkeiten sind, dass es aussieht als haette ich schon mal ein guenstiges Zimmer gefunden, mit einer netten Mitbewohnerin, einem netten Mitbewohner und einem kleinen Hund. Jetzt fehlt nur noch der Job, denn die drei Monate hier sind eingeplant um so viel wie moeglich zu arbeiten um es mir dann in Suedamerika gut gehen zu lassen.

Weitere Neuigkeit ist, dass ich meinen Stopover in den USA ein bisschen ausdehnen werde. Nach einem 5-Tage-Aufenthalt in San Francisco im Januar, geht es einmal quer ueber die USA nach New York. Mindestens drei Wochen Grossstadt - der Flug ist bereits gebucht und ich freue mich riesig.

Wenns mir gefaellt gehts nach Suedamerika noch einmal dahin.
Aber das wird sich zeigen.
Jetzt erstmal Jobsuche.

Und sobald ich nen ordentlichen PC finde, der mich mag, gibts auch Bilder aus Melbourne - uebrigens eine sehr charmante, bunte, alternative und liebenswuerdige Stadt.

Dienstag, September 15, 2009

Happy birthday!!!!


Genau einen Monat zu spaet bin ich dran! Verdammt! Am 16. August war es soweit und ich hab es doch tatsaechlich vergessen. Wo war ich eigentlich am 16. August 2009?

Ach ja in Halong Bay und auf dem Rueckweg nach Hanoi!

Also Happy birthday to me, happy birthday to me - irgendwie. Mein liebes kleines Weblog ist jetzt drei Jahre jung. Wie schoen. Und fuer ein Kleinkind so schoen pflegeleicht. So muss es sein!

Montag, September 14, 2009

Longterm Traveler Part II - A Definition

First of all I have to admit that not all longterm travelers are the same. I am one of those and I am sure that I handle this time in a different way than some people I met.

Nevertheless it is interesting that I crashed into several people all over asia having a similar few on their traveling. Among those are a lot trying to stay as long as possible in one country and live as simple as possible because they think this is the only way to experience how life goes for all the poor Asian people.


This typicial longterm traveler can be described as following:

The longterm traveler is usaually a shy individual. Although he describes itself as adventourous and openen minded he takes fright to go out into big cities, crowded places or developed areas. Thats why you have to go deep into the nature to find him. You can spot him at lonely beaches, in the jungle, on mountains or far from the roads in the fields. Usually he prefers places which show only a minimum of civilization except of electricity which he needs to tell all his friends over the internet about the secret, down-to-earth and simple places he discovered.
The Longterm Traveler is very careful to not be discovered so he dresses to make himself nearly invisible while being in the nature. He likes his hair felted and wild like the crowns of the big jungle trees thats why the dreadlock style is quite a famous hairstyle. The clothes are usually organic so in an emergency they can be burned quickly or just buried without doing harm to the environment. The colours are the colours of the earth and if not the Longterm travaler adopted several ways to get dirty and make the clothes look like they are naturally brown.
To do meditation, spiritual dancing and find the flow of life (which us unfortunatly near to zero in many places) he needs a lot of silence and concentration. So the Longterm Traveler stays out of the way of travelers who are only on holiday for one till four weeks. He calls them "tourists" often followed by a disgusting sound to prove that he dislikes their company and especially their way of traveling. He blames it to those ordinary tourists that the beaches are not lonely anymore, that the prices are higher and that the civilization gains ground.
This is also the point at which the open minded Longterm travler closes his mind because he has no comprehension for those tourists. Arguments that he is living a spoiled life being able to travel for months, to have the money, the time and the personal possibilities to do so will not be heard. During the evolution of the Longterm Travler he defined his own understanding of "open minded" which is very strict and consist of an explicit definition of a real Longterm Traveler, the way he understands and doesn't understand other ways of traveling.
Last but no least a warning to all who are lucky to find a Longterm Traveler in his natural environment. It is highly recommended to spend only a short time studying his behavior. The Longterm traveler is known to react irritated when he is confronted with views and opinions too different to his own. Don't talk too much about civilization or plans to stay in touristic and crowded areas because he will be confused, struggling to understand why anyone can do so much harm to himself voluntarily. And never try to force him to go into big cities with you. There is no living evidence known if it is possible to take a Longterm Traveler out of his happy world and integrate him to a social, civilized life.

Montag, September 07, 2009

Langzeitreisen

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, reise ich nun schon seit 11 Wochen. Das ist zum einen eine lange Zeit, weil ich soviel erlebt habe und zum anderen gar nicht so lang, denn bei all den Erlebnissen geht die Zeit recht schnell vorbei.

Einige Monate liegen noch vor mir und ich bin quasi auf dem Sprung nach Australien. Mit den kommenden Monaten werde ich so langsam zum Langzeitreisenden. An dieser Stelle moechte ich jedoch einmal ausdruecklich bemerken, dass ich nicht zu den typischen Langzeitreisenden gehoere.

Ich habe weder Dreadlocks, noch ungewaschene Haare. Ich bevorzuge einen gewissen stilvollen Geschmack bei meiner Kleiderwahl und muss mich nicht auf oekologische Jute-Kleidung beschraenken, die wie ein Sack vom Koerper haengt.
Warum glauben einige Traveler, dass das landestypisch ist? Bisher habe ich nicht einen Einheimischen in diesen merkwuerdigen Klamotten rumlaufen sehen.
Ich trage keine Arm- oder Fussketten mit klingenden kleinen Glocken dran, um schon einen Kilometer im Vorraus auf mich aufmerksam zu machen.
Ich laufe nicht ueberall barfuss herum, um meine Fuesse in ein extremst unnatuerliches schwarz zu tauchen.

Und ich reise nicht nach Indien, damit sich mein Leben und meine Persoenlichkeit total veraendern.
Da sie mich in den letzten Tagen besonders geaergert haben, muss ich an dieser Stelle sagen, dass mich besonders die Indien-Reisenden ganz schoen nerven.

Hier ein Auszug aus einem sehr energieraubenden Dialog.

"Du musst unbedingt nach Indien, das wird dein Leben veraendern."
"Nee, will ich aber nicht, schon gar nicht allein als blonde Frau."
"Ey Indien ist total anders als du denkst. Ich wollte da auch nicht hin und dann bin ich sechs Monate da geblieben."
"Mag sein, aber dafuer bin ich nicht der Typ. Ich wuerde nich so einfach sechs Monate irgendwo haengen bleiben."
"Das kannst du doch gar nicht wissen. Ich wollte da zuerst weg und dann hat es mich total veraendert. Das wird dich auch veraendern, du wirst ein komplett anderer Mensch."
"Ach um ehrlich zu sein fuehl ich mich ganz wohl, wie es im Moment ist und ich will gar keine totale Veraenderung, waere ja schade, wenn soviel von mir verloren geht."
"Vielleicht solltest du deinen Geist ein bisschen mehr oeffnen und dich frei machen fuer Veraenderung. So wirst du nie Erfahrungen machen."
"Nur weil ich mich ganz gut kenne und weiss, dass ich Toilettenpapier und ein Minimum an Hygiene bevorzuge, bedeutet das nicht, dass ich nicht aufgeschlossen bin. Ich kann solche Erfahrungen durchaus machen, ohne ungewaschen durchs Land zu ziehen."
"Bist du jemals einen lange Strecke zu Fuss gelaufen, so fuer Tage? Nein? Solltest du machen, die Gedanken, die du dabei hast, wirst du nie durch was anderes haben koennen!"
"Och ich hatte einige Tage auf meiner Reise, die recht abgeschieden und fuer mich waren, allein am Strand - Zeit meine Gedanken treiben zu lassen, ich kann das sogar umgeben von einer Masse von Menschen."
"Nee, dass funktioniert nicht. Du musst laufen, du musst dich mal frei machen."
"Na gut, dass du weisst, wie das fuer mich funktioniert und dass ich nur in der Lage bin Erfahrungen zu machen, wenn ich tue, was du bereits getan hast."

Wie gesagt: ein Auszug. Man geht mir das auf die Nerven, dass einige Indienreisende meinen die Weisheit der Welt mit Loeffeln gefressen zu haben. Denen brauchst du nix mehr zu erzaehlen, die wissen Bescheidund jeder der ueber einem Budget von 160 Euro pro Monat (haben manche wirklich) reist, ist schon ein Pauschaltourist, der niemals herausfinden wird, wie das Leben und die Leute wirklich sind.

In diesem konkreten Beispiel besteht das Reisen aber auch daraus dieselbe Hose und dasselbe T-Shirt fuer Wochen zu tragen, Tag UND Nacht. Duschen ist eher ein westlicher Luxus, genau wie rasieren oder Haare waschen, von tiefschwarzen Fussohlen ganz zu schweigen.
Bangkok ist zu sehr westliche Welt, zu technologisiert und falsch.

In Indien, ja in Indien da leben die Leute auf dem Boden, direkt und echt - erdnah und der naturverbuden.
Ja, ich bin zu westlich - mein Gott bin ich ein spiessiger Tourist.

Dienstag, August 25, 2009

Note!

  • Petrol in Thailand is red, Petrol in Vietnam is green
  • It doesn't matter anymore if one or even two big rats are running through the restaurant
  • Wet tissues saved my life several times
  • Ants are welcome to built streets in my bathroom
  • In Asia a blister caused by a hot exhaust pipe is nearly a must-have
  • Chatting via Skype is definitely not enough
  • Asian guys often act opposite to their talking
  • Size 40 it the maximum size you can get for shoes - as a woman
  • Sleeping bus doesn't include to fall asleep
  • High speed internet depends on your definition of speed
  • I didn't bring heels for my trip
  • Beans and corn can be count as fruits from now on
  • I can cause a traffic jam just by walking by
  • Traveling and coming back home without new scars wouldn't be real traveling

Samstag, August 22, 2009

Hanoi

Hanoi war ein grosser Unterschied zum ruhigen, idyllischen Laos. Laut, chaotisch, halsbrecherischer Verkehr. Dennoch - ich mochte die Stadt. Das lag sicher zu einem grossen Teil an meiner Gastfamilie, die ich ueber couchsurfing gefunden habe. Eine vietnamsische Familie, in der mich nur mein Host Eric und seine Freundin Linh verstehen konnten. Um mich mit seiner dreieinhalb Jahre alten Schwester oder dem kleinen Bruder anzufreunden, brauchte es jedoch keine Worte.

Gerade deshalb war es ganz wunderbar. Der Vater kochte und ich war immer zu Lunch oder Dinner eingeladen - mehr original vietnamesisch geht wohl kaum. Ausserdem froenten die beiden zusammen mit mir meinem neuen Hobby: lokale Spezialitaeten probieren.

Neben lokaler, leckerer Suppe, Reisbrei mit geroestetem Brot und suesser Tofusuppe gab es eine Art Cake, der aussen aus Reisbrei besteht und mit Fleisch gefuellt ist. Sehr heiss und sehr lecker.














Ausserdem kam ich drumherum Haehnchenfuesse zu probierne. Okay es war ein bisschen zu wenig Fleisch dran, aber die Sosse in der sie eingelegt waren, war super lecker und ich ich kann die Koestlichkeit nur empfehlen.














Wer jetzt noch nicht gefruehstueckt oder im Allgemeinen einen schwachen Magen hat, sollte vielleicht nicht weiterlesen. Es gibt eine weitere Spezialitaet, die die Vietnamesen fuer sehr gesund halten. Es handelt sich dabei um ein Ei, indem der Embryo bereits angefangen hat zu wachsen. Sie kochen das Ei und essen es als Snack zwischen Lunch und Dinner. Es kostete mich ein paar Minuten, bis ich anfangen konnte zu essen.

Ich gebe zu, dass der Geschmack ziemlich derselbe ist, wie Ei mit ein ganz klein wenig Fleisch. Aber die Plazenta, die Adern und der Embryo sind einfach so widerlich anzusehen. Die Haelfte habe ich dennoch gegessen, denn der Geschmack war ok.

Frage: Wer von euch kann das an Widerlichkeit toppen?

Sonntag, August 16, 2009

Laos Review

Es ist 5 Uhr morgens. Lautes Kraehen dringt durch die hoelzernen Fensterrahmen in das dunkle, gemuetliche Zimmer aus demselben Material. Es wird hell draussen, die Sonne verbirgt sich aber noch hinter dem Horizont. Langsam ziehe ich die Bettdecke zur Seite, stehe auf und ziehe mich an. Ich bin nicht in Eile, die Zeit ist perfekt und Stress ist an diesem Ort nahezu unbekannt. Dieser Ort, dass ist Luang Prabang in Laos. Das Weltkulturerbe ist eine beschauliche Stadt mit franzoesischem Charme, eingerahmt vom Mekong River.

Gegen 5:30 Uhr oeffne ich die Tuer - sie knarzt und quietscht und macht den Charme des Hauses mit dem alten, schweren, dunklen Holz perfekt. Das Tapsen der nackten Fuesse ueber den Boden gesellt sich zum Kraehen des Hahns, der nicht aufgibt in seinen Bemuehungen.

Draussen ist die Luft angenehm warm, ein kleiner Wind weht durch mein Haar. Auf der anderen Strassenseite kniet ein einheimisches Paerchen und wartet. Ich laufe die Strasse hinunter Richtung Stadtkern. Leise rauscht der Mekong River in seinem gelben Schlammton durch die Morgenroete, hoch hoben auf den Berg wacht das Wat majestaetisch und friedlich.

Links und rechts und die Strasse ist hier ploetzlich belebt. Die ersten Haendler bieten ihre Waren an. Doch sie sind kaum aufdringlich, eher ruhig. Eine Menge Touristen sind um diese Zeit bereits wach, viele Einheimische knien auf der linken Seite der Strasse und warten. Die Atmosphaere ist gespannt oder eher erwartungsvoll, still und tiefgehend.

Am Ende der Strasse ist Bewegung zu sehen. Die Masse teilt sich langsam und ein leuchtend organgefarbenes Meer schwappt langsam in die Innenstadt. Dutzende Moenche aufgereiht wie perfekte Perlen an einer Schnur bahnen sich ihren Weg. Sie sind barfuss, sie sind stolz, sie sind schweigsam. Langsam ziehen sie an den Leuten auf ihren Knie vorbei, oeffnen geraeuschlos die Deckel ihrer huebschen Schuesseln und nehmen die Gaben entgegen. Sie sind jung - meist Schueler, angefuehrt von ihrem Lehrer.

Eine Zeremonie wie jeden Morgen, ein Moment der Stille, ein andaechtiges Ritual dass durch die Haltung der Moenche mit Anmut, Schoenheit, Klarheit, Frieden und Stolz erfuellt wird. Gibt es einen perfekten Moment, einen Moment der Beruehrung der Einzigartikeit, dann kommt dies dem sehr nah.





Montag, August 10, 2009

Goooood morning Vietnam!

Sunday morning at 6:30 am I took the Expressbus from Luan Prabang (Laos) to Vientiane (Laos).
After only 10,5 hours at 5 pm I arrived at Vientiane and took a ride to the next busstation.

The same day - so still sunday - I took took the bus to Hanoi, starting at 7 pm. Comfort is not exactly the word that fits this very very old, rusty, dusty, crowded bus.

24 hours later I arrived in Hanoi City. More than 36 hours on the road.

I never ever in my live needed a shower so badly!!!!
So you missed Laos and I have to update this blog - I will.

But for now I will sleep like dead.

And how do you spend the last two days - anything as ususal as my ordinary day?

Montag, August 03, 2009

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist die chaotischte Stadt, die mir bisher untergekommen ist. Weil ich hier extrem gestresst und genervt war und ein paar unschoene Dinge das Erlebnis truebten, lass ich die meisten Worte mal lieber ungesagt und geniesse die schoenen Seiten und Bilder!






Freitag, Juli 31, 2009

Update: Fu....!!!

Wie kann man eigentlich so unglaublich daemlich sein? Beim Postkarten schreiben gestern fiel mir auf, dass ich mein Adressbuch nicht mehr finden kann. Dabei bin ich ziemlich sicher, dass ich es noch hatte, als ich in Singapore ankam. Verdammt!

Damit muesst ihr mir bitte alle nochmal ne Mail schreiben mit eurer Adresse - egal ob ihr schon ne Postkarte habt oder nicht - ich habe ja noch ein paar Monate fuer weitere Karten. (Lenny_und_Karl_verfolgen (aet) gmx (punkt) de). Das ist so aergerlich, auch weil es so ein huebsches kleines Adressbuch war.

Zudem habe ich ein neues Ladegeraet fuer meine Kamera gekauft, da das alte nicht mehr funktionierte. 40 Euro leichter stellte ich fest, dass es an einem Wackelkontakt in der Steckdose lag, an welcher aber auch der Ventilator angeschlossen war, der einwandfrei funktionierte.

Aber auch das ist nichts gegen den Verlust, den ich gerade feststellen musste. Mein Tagebuch ist weg. F.................!!!!!!!!!!!!!
Ich koennt heulen. Das ist so unbeschreiblich mies und ich aergere mich so dermassen, dass ich an nichts anderes mehr denken kann. Wie kann das nur passieren? Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wo ich es aus meinem Rucksack gepackt und nicht wieder eingepackt haben koennte. Ich bin nichtmal sicher, ob ich es im Bus vergessen habe oder in Singapore im Hostel noch hatte.

Ich koennte durchdrehen und heulen und gleicgzeitig sauer sein und mich aergern und mir vor die Stirn schlagen. Mach ich jetzt auch!

UPDATE: Der PC im Internet Cafe in Singapore war zudem so freundlich meine Bilder der Stadt zu loeschen. Damit sind die auch weg. Ich glaube irgendetwas moechte nicht, dass ich gute Erinnerungen an diese Zeit habe. Letztendlich ist das nur konsequent. Ich mache schliesslich keine halben Sachen!

Donnerstag, Juli 30, 2009

Pulau Perhentian und Singapore

Ach viel zu lang habe ich hier nichts geschrieben. Nach meinem wunderbaren Besuch in Georgetown bin ich mit dem Bus nach Kota Bharu gereist. Eine nicht ganz so schoene Stadt und die Leute dort starrten mich ungefaehr 10mal mehr an, als in Penang - sehr gewoehnungsbeduerftig. Deshalb setzte ich auf die Insel Pulau Perhentian, die kleinere von beiden - ueber. Das war unbeschreiblich. Sehr entspannend, malerisches Straende mit weissem Sand und Wasser in den verschiedensten Blautoenen. Auf meinem Weg dorthin habe ich Phil getroffen, der ueber Russland nach Asien gereist ist und dabei mehrfach beraubt wurde. Seinen Geschichten zu lauschen war ziemlich spannend. Ansonsten gab es einsame Straende, um die Seele einfach mal baumeln zu lassen - vier Tage lang.

Danach gings mit Zwischenstopp in Kota Bharu nach Singpore. Eine schlaflose Nacht im Bus wurde mit dem Besuch dieser schoenen Stadt entschaedigt. Singapore ist unglaublich modern, sauber, sicher und vielfaeltig. Hier fuehlte ich mich sofort heimisch. Am Freitag gehts dann aber auch schon weiter nach Kuala Lumpur, am Dienstag von dort mein Flug nach Laos startet.

All diese Eindruecke wurede ich jetzt zugern mit Bildern belegen. Geht leider nicht, weil sowohl der Explorer als auch Firefox die Upload-Symbole verweigern. Vielleicht reiche ich die Fotos in Kuala Lumpur nahc, verweise in dieser Zeit aber auf Facebook und studivz.

Weitere Highlights und Erfahrungen auf dem Weg:

Bisse von Bettwanzen brauchen mindestens drei Wochen um abzuheilen
Leuchalten machen eine naechtliche Bootsfahrte zum Erlebnis
Ebbe macht eine naechtliche Bootsfahrt zum Erlebnis, wenn man ueber die Steinkueste im Dunkeln an Land klettern muss
12 Stunden Zeitunterschied zwischen Asien und New York sind einfach doof, wenn man so gern plaudern moechte
40 Euro fuer ein neues Kamera-Ladekabel sind schmerzhaft
Singapore hat mein Herz nicht zuelezt durch eine warme Dusche (nach ueber drei Wochen) und zivilisierte westliche Toiletten gewonnen
Ich habe die erste Frau getroffen, die allein reist
Aussergewohnlich viele Maenner ohne Zaehne laecheln mich an und freuen sich im Kreis, wenn ich zureuck laechle / sicher wegen der Zaehne, die ich habe

Montag, Juli 20, 2009

Kanu fahren





Viel Zeit habe ich gerade nicht fuer ein Update. Bin schon fast auf den Weg an die Ostkueste von Malaysia, nach Kota Bharu um genau zu sein. Deshalb gibts nur kurz ein paar Fotos vom gigantischen Kanu Ausflug hier in Penang. Wir sind zu einer Insel gepaddelt, von der wir einen tollen Blick auf die Stadt hatten. Das war ganz wunderbar!

Samstag, Juli 18, 2009

Georgetown/Malaysia - It`s all about food

Nach einer schoenen Beachparty mit netten Leuten aus England, Deutschland und Israel














habe ich mich entschieden, die Insel und den Strand zu verlassen. Eingetauscht habe ich das gegen die Stadt Georgetown bzw. Penang in Malaysia. Ich wohne bei Marisa, auf deren Couch ich ein paar Tage surfen darf.

Und was soll ich sagen ueber die Stadt? - It`s all about food! Chinesen, Malaysier und Inder leben hier zusammen. Jeder hat die eigene Religion und vor allem die eigenen Landeskoestlichkeiten mitgebracht. Ich koennte Monate hier verbringen ohne etwas doppelt essen zu muessen.

Gluecklicherweise ist es Marisa Mission mich soviele Gerichte wie moeglich probieren zu lassen. Gluecklicherweise ist es meine Mission so viele Gerichte wie moeglich zu probieren.
Gluecklicherweise ist das alles so unfassbar lecker und das Geschmackserlebnis der verschiedensten Gewuerze einfach unglaublich.

Ais Kacang ist tatsaechlich Eis mit verschiedenen Fruechten, roten Bohnen, Mais und crushed Eis. Eine lokale Spezialitaet, sehr lecker und eine Attraktion, wenn es von einer Europaerin gegessen wird.















Chicken Briyani ist ein indisches Gericht und ein Gewuerz erinnert irgendwie an Weihnachtsgebeack. Ich durfte zum Teil mit den Fingern essen, was ein herrliches Gematsche war. Essenstechnisch sind mir die Inder dann doch sympathisch.




















Green Tea Ice Cream - wunderbar. Was ist das aber auch lecker. Eis gegessen und dabei dennoch das Gefuehl gehabt was Gesundes zu essen.















Laksa Lemak Singapore-Style. In jedem Fall Curry und eine Menge Fisch und fast genauso viele Chillischoten. Unglaublich aromatisch und ebenfalls super lecker. Die gaengige sauere Variante ist aber mit Vorsicht zu geniessen.



















Ach Tempel ohne Ende haben wir auch besucht und die alten englischen Bauten der Stadt angeschaut. Beim japanischen Fest waren wir auch und was zu Hause eher normal ist, wird im Traveler-Alltag zum Highlight: ein Kinobesuch. Den neuesten Harry Potter habe ich damit auch gesehen.

Was passt das Kleidchen zu meiner Augenfarbe. Die muslimischen Ansichten stossen sich hingegen kontraer dazu ab.




















Indischer Tempel















Chinesischer Tempel

Sonntag, Juli 12, 2009

Koh Phangan

Seit ein paar Tagen bin ich auf der Nachbarinsel von Koh Samui, die Koh Phangang heisst. Ich hatte einen Traveller getroffen, der mir einen Teil der Insel zeigte und mir half Unterkunft und eigenes Motorbike zu mieten - wirklich sehr nett. Ich hatte ein Huette direk am Strand, wie das Foto beweist und haette dennoch heulen koennen - hab ich auch. Es waren naemlich irgendwie schlechte "vibrations" wie ein paar Leute hier gern sagen.














Im Klartext bedeutet das, dass dort kaum Leute waren. Nur Langzeittraveller, die Wochen dort sind und um es mal direkt zu sagen: so gut wie nix machen. Zudem war es dort super einsam. Aus diesem Koller heraus hatte ich auch kein Interesse an indischem Tanz oder Diskussionen darueber, dass alles miteinander verbunden ist, der Baum und ich nicht so unterschiedlich, weil wir doch beide Leben, wachsen und uns ernaehren. Noch weniger Interesse hat ich an Fragen zu Familienplanung und der Hoehepunkt, als ich sagte das ich weder "touched or kissed" werden moechte, die Antwort zu bekommen: "I am sorry for you. Hope you will be happy with you alone and without get connected to other people." Unverschaemt.

Nun denn ich wohne jetzt in der Naehe eine sehr touristischen Ortes mit Leuten, die (ACHTUNG) tatsaechlich hier sind zum Vergnuegen, die die wunderschoenen einsamen Straende einfach bevoelkern und Laerm machen. Wunderbar. Ne Huette am Strand habe ich trotzdem. Fuer nur 4 Euro am Tag. Dass ich dafuer selbst die Toilettenspuelung bin und Wasser nachschuette erwahne ich mal nicht.
Und sonst so? Gerade ein deutsche getroffen, mit der ich zu einer Party gehen werde und Mittwoch gehts dann nach Malaysia. Bis dahin ein paar Bilder:
Vor dem Big Buddha auf Koh Samui



















Die Rasselbande im Haus meiner Freunde auf Koh Samui. 8 Wochen alt und sehr verfessen.
















Meine Unterkunft auf Koh Phangan







Had Rin Beach
Koh Phangang - hier macht Motorbike fahren Spass