Dienstag, November 10, 2009

Reisebekanntschaft - Couchsurfing special

Meine ersten Host - wenn auch nicht ueber couchsurfing - waren der Reiseteddy und seine Frau auf Koh Samui. Sechs Tage war ich da und wollte fast nicht mehr weg. Eigenes Doppelbett im eigenen Zimmer mit angeschlossenem Bad. Beide kuemmerten sich ganz wundervoll als mir zwei Tage schlecht war. Fuhren mit mir uber die ganze Insel, an jeden Strand und in jedes gute Restaurant. Morgens waren Broetchen vom deutschen Baecker und Kaffee bereits fertig. Besser kann man eine solche Reise nicht beginnen. Ich hatte eine wundervolle Zeit und einen wahrlich paradisischen Eindruck.

Marisa in Georgetown/Malaysia fand ich dann ueber couchsurfing. Sie holte mich von der Faehre ab und begann direkt die Sightseeing-Tour. Ich hatte einen eigenen klimatisierten Raum mit Notebook im Haus in dem auch ihre Familie mit Bruedern, Oma und Onkel wohnten. Marisa Mission war es, mit mir all die Koestlichkeiten zu essen, fuer die die Stadt beruehmt ist. Also fuhren wir fuer einen Pancake schon mal eine Stunde durch die Stadt. Ich mag sie sehr und wir werden uns sicher bald wieder sehen, da sie in Schottland studiert. Eine ganz grossartige Zeit.

In Hanoi/Vietnam nahm mich Eric ganz spontan auf, da ich meinen eigentlichen Host nicht erreichen konnte. Nur er und seine Freundin sprachen englisch, der Rest der Familie ausschliesslich vietnamesisch. Das machte nichts. Wenn ich nach Hause kam, sass die Familie meist schon im Wohnzimmer auf dem Boden und ass. Der Vater kochte und ich war immer zum Dinner eingeladen. Die Reisschuessel wurde staendig nachgefuellt und den Kuchen den ich fuer die Familie zubereitete mochten alle. Ich war ein Teil ihrer so faszinierenden Familie.

In Ho Chi Minh City war es Vivian, die mich auf ihrem Motorbike nach Hause brachte und mir als erstes ein Shirt aus ihrem eigenen Laden als Gastgeschenk in die Hand drueckte. Wir hatten jede Menge Spass beim besichtigen der Sehenswuerdigkeiten, cruisen durch den unglaublichen Verkehr in Saigon oder einem Besuch in ihrer Uni - bei dem der amerikanische Prof die Gelegenheit nutzte mich direkt zum Kaffee einzuladen. In Vivians Familie kochte die Tante jeden Abend Spezialitaeten aus dem Norden, dem Sueden und von ueberall in Vietnam fuer mich als Gast. Ich habe seltens so gut gegessen - sorry Mum!

In Auckland verbrachte ich ein paar Tage mit einer Mutter und ihren drei aufgeweckten Soehnen. Sehr anders, aber sehr nett. Alleinerziehend und dennoch soviel Energie, dass sie couchsurfer bei sich uebernachten laesst. So habe ich den Siebenjaehrigen beim Cricket spielen geschlagen und mit der Familie ein Burger BBQ veranstaltet. Eine schoene Sache.

In Kambodscha surfte ich noch auf der Couch von Gilbert. Der Einzige den ich traf, der extremst vorsichtig war, die Strasse zu ueberqueren und dem ich wuensche, dass er sich nie nach Hanoi verirrt, weil er dort niemals ueber die Strasse kommen wird.

Alles in allem eigentlich nur positive Erfahrungen und Leute die ich hoffentlich bald wiedersehe.

1 Kommentar:

Herr Schmidt hat gesagt…

Klingt wirklich sehr, sehr gut. Vielleicht sollte ich auch mal Couchsurfer bei mir aufnehmen...

Aber warum schlagen Sie Siebenjährige, liebes Fräulein L_u_K? Hat der Bengel versucht Sie zu betrügen? ^^