Sonntag, Januar 06, 2013

Das erste Mal

vegan gekocht.

Grundsätzlich bin ich ja ein großer Freund von gesundem Essen. Das tut dem Körper gut, ich fühle mich besser und vor allem fitter.
Da mein Freund und ich nur abends Zeit haben gemeinsam zu Essen, nutzen wir diese gern zum Kochen. Meist kommen dabei zwar sehr leckere Gerichte raus, diese sind dann allerdings oft schwer und führen zu unbeweglichem Rumliegen auf dem Sofa.
Das möchte ich gern ändern, denn ich denke, wer sich gut ernährt, ist fitter, kommt morgens besser aus dem Bett und hat auch insgesamt ein besseres Wohlbefinden.

Damit der Versuch abends leichter und gesünder zu essen nicht immer darin endet einen Salat zu machen, habe ich mal veganes Essen ausprobiert. Zunächst war ich skeptisch. Wieso? Ich habe bereits ein basisches Kochbuch in der Küche. Viele Gerichte sind zwar lecker, viele aber auch irgendwie fad, zu geschmacklos und hinterlassen noch ein kleines Hungergefühl.
Und gut zu kochen, um anschließend Schokolade oder Nüsse zu futtern macht auch nur so mittel Sinn.

Jedenfalls steht jetzt das Buch "Vegan for fit" in der Küche. Ja, der Typ wird wohl im Moment ganz schön gehypt, das habe ich aber erst im Nachhinein rausgefunden. Beruflich mache ich gerade sowieso eine Recherche um für einen Kunden ein Kochbuch zu konzipieren und umzusetzen.
Die veganen Gerichte hörten sich super lecker an und der große Vorteil: Nicht zuviele abgefahrene Zutaten. Keine Saat, die drei Tage angekeimt werden muss oder ähnliches. Das einzige etwas exotische ist vielleicht das Mandelmus, gepopptes Amaranth und Tofu oder Sojajoguhrt.

Dieses Wochenende habe ich mich getraut und zunächst Lasagne und Zuchini-Nudeln gekocht. Und was soll ich sagen: beides super lecker. Ganz ehrlich. Die Lasagne mit Tofu und Zuchini als Nudelplatten und ein bisschen Rotwein steht der herkömmlichen Lasagne in nichts nach. Der Mann als großer Fleischfan, hat nach Nachschlag verlangt, was ich als großes Kompliment empfinde.

Gestern gab es dann aus Zuchini geschnittene Nudeln mit einer Tomaten-Karottensauce mit getrockneten Tomaten und Walnusscrumble an Stelle von Parmesan. Ebenfalls super lecker.



Wer also ab und an mal auf Fleisch verzichten will, geschmacklich keine Abstriche machen und trotzdem bis obenhin satt sein will, ohne sich vollgefressen zu fühlen, dem kann ich diese veganen Rezepte wirklich nur empfehlen.

1 Kommentar:

Jana hat gesagt…

Siehst super lecker aus. :)
Ich liebe diese Gerichte.
Hoffe alles klappt, wie du es dir wünschst.