Mittwoch, September 27, 2006

Idomeneo

Wir sind ja nicht oft einer Meinung, eigentlich sogar sehr, sehr selten. Diesmal muss ich Angie, alias MC Merkel, aber mal recht geben.
In Berlin nimmt die deutsche Oper "Idomeneo" aus dem Spielplan.
Grund: In der Inszenierung präsentiert der König Idomeneo neben Jesus, Buddha und Poseidon auch den abgeschlagenen Kopf von Mohammed. Deshalb fürchtet man sich vor moslemischen Protesten und Gewalt.

Frau Merkel findet das ganze "unmöglich". Und da muss ich ihr zustimmen. Nicht nur, dass selbst Kultur nicht mehr Kunst sein darf. Was ist denn mit den Köpfen von Jesus und Buddha. Hey, Christen und Buddhisten dürfen beleidigt werden, oder was?

Politisch korrekt sein find ich gut, aber sich in allen Lebenslagen einzuschränken und jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, ist einfach zu viel. Keine Oper, keine Karrikaturen, keine Comedy und kein Showeinlage mehr. Wo fängt der gute Geschmack dann an und wo hört er auf?
Döner schmeckt scheiße, Türken mit 10 Tuben Gel im Haar find ich ätzend und die morgenländische Mucke nervt tierisch.
So! Wieviel Anschläge auf meine Person wird das wohl provozieren?

Dienstag, September 26, 2006

Bewerber im Bewerbungsgespräch - Teil 2

Aufgabe: Spielen sie ein Telefongespräch nach. So realistisch wie möglich!! - Kandidat A spielt den Agenten, Kandidat B den Kunden.

Man beachte: Diese Version ist ungegkürzt und wurde stimmlich genauso abgehackt gesprochen. Ein Gesprächsende gab es nicht. Die perfekte Vorstellung eines zukünftigen Call-Center Agenten, oder?

Kandidat A: Guten Tag man Name ist Hans Meier.
Kunde: Ja.
Kandidat A: Ich wollte mal fragen, ob sie an einer Digitalkamera interessiert sind?
Kunde: Ja.
Kandidat A: Da kann ich ihnen eine anbieten. Hochwertiges Aluminiumgehäuse, Akku, 5 Mio. Pixel und mit Kamerafunktion.
Kunde: Was kostet das?
Kandidat A: 250€. Das ist billiger als woanders im Geschäft.
Kunde: Hört sich gut an.
Kandidat A: Ja dann schicke ich ihnn die Infos zu.
Kunde: Geht das per Mail?
Kandidat A: Ja, das geht.

Ging es uns nicht allen schon so? Jemand ruft an, nennt weder Firma, noch woher er unsere Nummer hat. Bietet Digitalkameras/Lottoscheine/Fernseher an, die wir natürlich brauchen. Ohne zu überlegen sagen wir zu und wollen alles sofort zugeschickt haben. Keine 2 Minuten um uns zu überzeugen. Wie im echten Leben eben!

Außerdem dort passiert:
ER: Was hast du gemacht?
Im letzten halben Jahr habe ich in einer PR-Agentur gearbeitet.
ER: ???????? Was macht man da?
PR.
ER: ????????? - Fragezeichen in seinem Gesicht.
Nennt man auch Public Relations.
ER: ????????? - Fragezeichen schauen mich an.
Öffentlichkeitsarbeit.
ER: ?????????
Schreib einfach für Yahoo!
ER: Okay, das kenn ich: Jahoo.
Mit Y!
ER: Ja, ja, das weiß ich doch.

Samstag, September 23, 2006

Wortgewandt?

Happy Hour kann wie folgt definiert werden: Happy hour is a specially scheduled period of time — usually an hour or two in the late afternoon — during which some restaurants and bars gib discounts for drinkds, especially alcoholic drinks.
Bei einem kleinen Bummel durch die Stadt fiel mir aber auf, dass so etwas scheinbar niemand weiß und auch nicht nachgeschlagen hat.

1. Beispiel: Ein Kosmetikstudio. Aufschrift:

Happy Hour "ganztägig"

2. Beispiel: Eine Bar

"Häpi Aua"



Eine "happy hour", die sich über den ganzen Tag zieht ist doch ziemlich lang, oder? Und ist die falsche Schreibweise gewollt, soll das lustig sein oder war es keine Absicht? Lustig ist es jedenfalls nicht. Wo bitte ist die Rechtschreibung in Wort und Sinn?

Montag, September 18, 2006

Veränderung gut und schön...

...aber das? Es war doch nur ein halbes Jahr. Sechs Monate nicht mehr. So lange war ich nicht in der Stadt. Tolle Monate. Ich habe viel erlebt und mir ist klar: andere haben das auch.
Dennoch. Zurück in der Stadt ist irgendwie alles anders.

Mal eben die alten Kollegen besuchen und "Hallo!" sagen. Von wegen. Kaum einer ist noch da. Studium beendet. Festen Job angefangen. Viele sind weggezogen oder haben geheiratet. Ja genau, geheiratet. Sogar einige von ihnen.

Eine ist zurück in ihr Heimatland gezogen, verheiratet und schwanger, mit 21.
Die andere: ebenfalls weg, raus aus der Stadt und bald verheiratet.
Die dritte im Bunde: seit vier Monaten einen neuen Freund.... und den auch direkt schon geheiratet, beschäftigt mit der Familienplanung.
Hallo? Hab ich was verpasst. Was ist los? Haben sich alle an Frau Hermann ein Beispiel genommen und wollen aufholen, was wir jungen Akedemikerinnen angeblich nicht zustande kriegen? Ist es hip und in zu heiraten und ich hab einfach die "to do's" in der neuesten Vogue nicht gelesen?
Wie schnell ist man "gefühlskalt", nur weil man länger als 4 Monate damit verbringt, um zu entscheiden, ob man sich ewig binden will?
Oder: Dreht sich die Welt hier schneller oder dort langsamer wo ich im letzten halben Jahr war? Oder gar in die entgegengesetzte Richtung? Ist Zeit doch nicht relativ?

Donnerstag, September 14, 2006

Fotos

Als Studentin der Kommunikationswissenschaft – ich wollte irgendwas mit Medien machen und ich kann labern und schreiben, da ergibt sich schon was – ist man multimedial vernetzt. Klar. So auch im Studivz. Kontakt halten zu allen Kommilitonen und Studenten aus Deutschland, die man so kennt. Man richtet sich eine Seite ein, erzählt der ganzen Welt, was man mag, auch wenns keinen interessiert und postet – ganz ganz wichtig - ein Foto.

Das tolle an der Seite: Bei jedem Log-In werden die drei Leute aufgelistet, die sich deine Seite zuletzt angesehen haben. Meine Seite schauen sich in letzter Zeit ständig Juristen bzw. Rechtswissenschaftstudenten oder BWLler an. Jung, dynamisch, Polohemd, zu viel Gel in den Haaren. Warum? Liegt es am Foto? Was sagt das Foto aus? Habe ich aufs falsche gesetzt?
Optimal wäre: Das Super-Foto! Erzählt auf einen Blick alles, ist charakteristisch, lässt Fragen offen.
Ja, schon klar. Funktioniert nur nicht. Scheint genau in das Schema zu passen, in das es nicht hinein sollte.
Was nun? Foto wechseln?
Bleibt die Frage: Was sagt es aus? Über mich oder die Zielgruppe, die es anspricht?

Freitag, September 08, 2006

Factual Entertainment unter der Dusche

Von rechts nach links schwingt der kleine Roboter die metallenen Schultern und versucht passend dazu das graue Plastik seiner Hüften kreisen zu lassen. Der kleine Elektroroboter ist der einzige der am Ende der D-MAX Party noch tanzt. Alle waren sie zur Launch-Party des neuen Fernseh-Senders D-MAX geladen worden. Und alle waren sie gekommen. Die PRler, die Journalisten und Möchtegern-Allrounder. Essen und Trinken für lau, sorgten dafür.

Der Chef des Senders erklärte, man wolle „factual entertainment“ machen. Was das ist wussten danach alle auch nicht genauer. Fest stand, dass dieses themenbezogene Entertainment auf der Party aufgebaut war. Sport: Ein junger Mann (wahrscheinlich Schauspielr, kurz vorm großen Durchbruch) dehnte sich im Turnleibchen nach den anstrengenden Liegestützen vor den Spinten. Um alle im Anschluss mit einer öffentlichen Dusche zu erfreuen. Der Rucksackreisende spielte spontan Bongotrommel mit Klavierbegleitung und löste dann den angehenden Hollywoodstar unter der Dusche ab.

Aha! Eine Werkzeugabteilung, Autos in denen Hostessen die Scheiben von innen putzten, ein paar Motorräder, dazu Erdbeerprosecco, kleine Häppchen und frisch gedrehte Zigarren in der Bibliothek. So sieht also factual entertainment im Fernsehen nur für Männer aus.

„Nie wieder Sissi!“ dachte sich während dessen auch Ignaz Rubinstein, nachdem ihm der durchdringende Geruch künstlichen Vanilleextraktes der lodernden Duftkerzen zu Kopf stieg und fast die „behaarte Seele“ vernebelt hätte. Rubinsteins heutige Mission war klar umrissen: Abgreifen statt bekehren und die Visitenkarte des wohl hochkarätigsten Gastes einheimsen, der sich an diesem nasskalten Abend finden ließ. Gesagt, getan, auf zur Kaltakquise: „Oy, Miester Aust, biete entschuld’gen Sie. Ignaz Ruubinschteeeihn min Name. Iech bien där Scheffreportär där Jä-chusalem Pohscht, hier iest mäine Kaarte. Haben Sie von dem läckren Lox und den Bägels probiert? Keestlich, keestlich…“ Nun, der Plan ging auf, wie er immer aufging, Visitenkarten wurden ausgetauscht und man plante, sich doch wieder zum Essen zu treffen. Welch Chuzpe, Herr „Rubinstein“, der mit Ignaz Rubinstein ungefähr so viel zu tun hat, wie Alexandra Neldel mit Lisa Plenske. Dafür war er nun im Besitz der Visitenkarte von Stefan Aust. Immerhin! Ein schöner Abend für unseren Aufschneider „Herrn Rubinstein“. Die Vanillekerzen brannten fröhlich weiter.

Heiß brannte auch das Feuer der polnisch-angolanischen Soul-Diven-Kombo. Zwar traute sich außer unserem sportlichen Hollywoodstar und seiner ebenso käuflichen Tanzdame keiner zu tanzen, aber jedenfalls schwoften beide so gekonnt, dass man nicht fürchten musste, Papi hole sie gleich aus der Tanzschule ab. Mit fadem Geschmack von einem halben Meter Zigarre und einem erhöhten Cholesterin- und Alkoholspiegel stellte sich schnell Glückseligkeit ein, die eigentlich nur das wild vor sich hinduftendes Parmesanbüfett jäh zerstören konnte. Also Stellungswechsel.

Schwere Ledermöbel haben einen klaren Nachteil: Einmal in sie versunken, möchte man kaum wieder aufstehen. Musste man auch nicht, denn allerlei lukullische Leckereien wurden gereicht; einem römischen Centurio auf Heimaturlaub hätte es nicht besser gehen können. „Frollein, die Pfauenfeder, da geht noch was!“ Und so setzte der Abend langsam zur Landung an, Abba sangen sehnsuchtsvoll ihre „Dancing Queen“, die Endlosschleife DMAX-TV flimmerte weiter über riesige Flachbildschirme und unser Duracel-Hollywoodstar zeigte erstaunliche Kondition beim Zappeln. Und langsam, ganz laaangsam brannten auch die Vanillekerzen nieder.

In Coorporation with Ignaz Rubinstein from J.

Mittwoch, September 06, 2006

Perfekter Tag

8:00 Uhr Der Wecker klingelt. Och nö, noch nicht aufstehen. Wecker vorstellen und noch
einmal kurz umdrehen. Nur noch zehn Minuten.
9:00 Uhr Was? Warum hat es nicht geklingelt. Super. Verschlafen
9:30 Uhr Unter der Dusche. Ein Regen des sanften, warmen Nass. Doch plötzlich. Eiskalt! Der
Durchlauferhitzer zickt. Na super. Wenigsten macht das wach.
9:45 Uhr Schnell noch den Apfel zum Frühstück geschält. Der ist natürlich schlecht.
10:15 Uhr An einem Institut der Uni. Auf dem Weg zur Bibliothek noch eine Kopierkarte ziehen. Aber: Der Automat ist defekt. Wird in nächster Zeit auch nicht ersetzt.
10:30 Uhr Am PC in der Bibliothek. Schnell nach ein paar Büchern suchen. Nur möglich mit persönlichem Passwort. Gibts nicht, ist auch nicht zu besorgen.
11:00 Uhr Ein paar alte Kopierkarten aus den Tiefen der Tasche gefischt. Juhu, ein Lichtblick. Nacheinander verschwinden sie im Schlitz des Kopierers und ... werden direkt mit Fehlermeldung wieder ausgespuckt.
11:15 Uhr Zeit nutzen um eben schnell die Scheine aus dem Sekretariat abzuholen. Das ist
geschlossen. Die ganze Woche!
11:30 Uhr Fachschaftstür. Der einzige Tag in der Woche mit Präsenszeit. Die Gelegenheit um
alte Vorlesungsverzeichnisse auszuleihen.
12:00 Uhr Immer noch Fachschaftstür zusammen mit 6 Mitstudenten. Die Tür bleibt
geschlossen, keiner erscheint.
12:15 Uhr Vor der Institutstür. Die Sonne strahlt. Das Fahrrad: Hat einen Platten.

Montag, September 04, 2006

Bewerber im Bewerbungsgespräch
Ein Auszug und eine Frage

Irgendwo im Raum eines Callcenters:
Frage: Wer sind sie, was haben sie bisher gemacht?

"Mein Name ist Sebastian. Ich bin 25 Jahre und komme aus Eimsbüttel. Ich habe acht Jahre lang im Einzelhandel gearbeitet. Ja und meine Hobbies sind viele. Ich bin in verschiedenen Vereinen und dort mit verschiedenen Aufgaben betreut. Ja, das Hobby ist ungewöhnlich, vielleicht hier im Münsterland aber auch nicht. Ich bin im Kegelverein. Wir sind - vom Alter der Spieler her - der jüngste in der Gegend. Und wir nehmen an den kleinen Kreismeisterschaften teil. Darauf sind wir sehr stolz. In der Jugend im Heimatdorf mache ich auch viel. Ich organisiere Fahrten für die Kinder. Zwei Wochen in den Sommerferien. Da haben die Eltern ihre Ruhe und die Kinder Spaß. Ach ja und ihre Anzeige habe ich in der Zeitung gesehen."

"Ich bin Thorsten. Ich habe eine Ausbildung im Einzelhandel absolviert. Danach war ich zwei Jahre selbständig. Doch das Personalmanagement und die Marktsituation machten mir einige Probleme. Ich finde das Unternehmen sehr interessant. Besonders bei den Karrieremöglichkeiten. Ich bin sehr zielorientiert und zielstrebig. Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst. Ich will weiter kommen. Meine Freundin wohnt in dieser Stadt hier. Sie hat sich vor einem Monat beworben und ist genommen worden. Man bekommt doch eine Prämie, wenn man jemanden wirbt, oder? Und mehr als 40 Stunden sind doch auch möglich zu arbeiten, oder?"

Frage: Wen stellen sie ein?

Anm. d. Redaktion: Originaltexte lt. Gedächtnisprotokoll - Namen, Daten und Orte sind geändert, Inhalte sind wahr

Samstag, September 02, 2006

Ausflug


Mitten auf der Autobahn hatte sie sie: Die Weltidee: Warum den Ausflug nicht noch zu einem kleinen Abstecher nutzen. Eben schnell in das Möbelhaus und die fehlenden Kleinigkeiten besorgen.
Böser Fehler! Die blau-gelben Farben schienen am Eingang zum Wort „Hell“ zu verschwimmen, aber das fiel ihr nicht auf.
Motiviert stürzte sie sich in die Massen, doch schon direkt vorm Regal „bomk“ passierte es. „Haaaaaaneeeess“, schrie ein Mütterchen durch die Reihen. „Haaaannnneeees“. Ruuuumms, da fuhr der süße blond gelockte Bengel mit seinem ach so lustigen roten Bobbycar direkt in ihr Schienbein. Den Schmerzenschrei ignorierend, freute sich Übermütterchen ihr Hab und Gut endlich entdeckt zu haben.
Bloß schnell weg, dachte sie sich und grub sich durch die Massen bunter und praktischer Funktionskleidung tragender Menschen und startet den Hürdenlauf über Janneks, Justins und Emilies. Glücklicherweise waren die meist schon dutzende Meter vorher auszumachen „Aaaahhhh“, „Laaaalaaaalaaaa“ „Neeeeeein“ quietschten kreischten Stimmchen von überall her. Autoerotik nennen die Psychologen so was. Warum nur?
Am Ende des ersten Stockwerkes das schwierigste Gebiet: die Kinderabteilung. Thorben, abgesetzt im riesigen Einkaufswagen, hatte blaugelbe Schüsselband schon zur Hälfte im Mund, während er kopfüber versuchte die verklebten Hände gen Wagenräder zu stecken. Nur schnell weiter.
Stopp: Kleiner Crash mit einem lustig bunten Clown. Er überreicht rosa Luftballonpudel. Doch ein in den Kindersitz gequetschter Wonneproppen schaut entsetzt auf das Gebilde und die Sterne funkelnden Augen seiner Eltern. Schüttelt den Kopf und weigert sich das Tier eines weiteren Blickes zu würden. Bravo, denkt sie sich und murmelt unter empörten elterlichen Blicken „Wo gibt es schon rosa Hunde, Kinder wollen nicht verarscht werden.“
Schnell die Salatschüssel gekrallt und Richtung Kasse drängend scheint sie das schlimmste hinter sich gebracht zu haben. Vorbei an Frauen, die bei zwei völlig identischen weißen Teller keine Entscheidung treffen können, welchem sie den Vorzug geben können. „Schatz 10€ für das CD-Regal, ist das günstig“ tönt es aus einer anderen Ecke. „Hier die Platzteller“ schlägt ein weiterer junger Mann vor. „Die sind schön aber… die stinken“. Andere haben aufgegeben, gähnen, so sehr dass sie mehr sehen kann, als jeder Zahnarzt vor ihr. Es ist nicht mehr weit. Bei den Kissenproben geht ein großer junger Mann immer wieder auf und ab. Jedem einzelnen Kissen gräbt seinen Zeigefinger in die Federn und murmelt: „Geht nicht, geht nicht, naja, geht nicht“ , immer wieder von vorn, gefangen in einem Kreislauf, dem er sich selbst nicht bewusst ist.
Nach endlosen 30 Minuten endlich raus. Frische Luft. Quietschende Luftballons hinter sich lassend, geht sie an Kindern vorbei, die schon gar nicht mehr wissen, warum sie überhaupt noch weinen. Autotür zu, Gas geben, weg.