Mittwoch, Dezember 19, 2007

(Un)Weisheiten

Man bin ich sauer. Dieser fiese Apfel. Es heißt doch:

"An apple a day keeps the doctor away."

Fürn Arsch sag ich euch! Jeden, wirklich jeden Tag ess ich morgens einen Apfel. Ganz frisch ins Müsli reingeschnitten. Aktuell sogar noch eine Orange. Und? Nix. Es bringst absolut nix!
Ich habe einen Schnupfen und ein Kratzen im Hals.

Man, da läuft man einmal spät abends nach dem Sport nach Hause, durch die Kälte, um im heimischen Bad zu duschen. Klar war es ein bisschen kalt, klar war ich noch etwas verschwitzt.
Aber hallo? JEDEN Tag einen Apfel.
Was soll man denn noch tun? Gesund zu leben bringt einfach nichts.

Mittwoch, Dezember 12, 2007

Wünsche

Ort: Daheim, Tag: Sonntag, Zeit: 9 Uhr


Ring Ring Ring Ring Ring. Telefon!

LennyundKarl: LuK, hallo?
Super B.: Also ich hätte gern: Eine große Pommes mit viel Mayo, einen Burger, eine große kalte Cola und noch Nachtisch.
LuK: Was?
Super B.: Am besten zu fährst erst zum Hamburger Point, dann zur Fastfoodkette mit der Krone, dann zur Tanke und danach direkt zu mir.
LuK: Hast du mal geschaut wie spät es ist?
Super B.(jammernd, weinerlich): Aber ich hab Hunger. Und mir geht’s sooooo schlecht!
Luk: Dir geht’s immer schlecht, weil du gesoffen hast. Selbst schuld.
Super B.: Also wann bist du hier?
Luk: Ich habe die ganze Nacht gearbeitet und liege seit 1,5 Stunden im Bett. Ich will schlafen.
Super B.: Nie tust du mir einen Gefallen!
Luk: Doch, aber nur zu menschlichen Zeiten.
Super B.: Du magst mich nicht mehr.
LuK: Doch ich mag dich, dass weißt du auch. Ich fahr jetzt nicht durch den Regen, um dir Fast Food zu bringen.
Super B.: Sag ich doch: Du hast mich nicht mehr lieb. Ich mag dich jetzt auch nicht mehr.

Tutututututututut!

Freitag, November 16, 2007

Diese Speichersache

Vorhin am Telefon:

Sie so: "Mein Rechner ist kaputt."
Ich so: "Wie denn das?"
Sie so: "Ich habe ihn gestern angemacht. Der Bildschirm bliebt schwarz und der Computer piepte einfach nur noch. Habe ihn mehrfach an- und ausgeschalten, aber es blieb einzig und allein beim Piepen.
Ich so: "Oh shit. Jetzt sind ja all deine Daten weg. Ohne mein Notebook wäre ich aufgeschmissen. Was machst du denn jetzt?"
Sie so: "Ja mal sehen, ob die Festplatte noch ok ist, dann sind die Daten vielleicht zu retten. Wenn nicht, ist das echt scheiße."
Ich so: "Na deswegen macht man eigentlich ein regelmäßiges Backup. Schön alles speichern und sichern. Muss ich auch mal machen, schön Sicherungskopien von allem machen."
Sie so: "Na aber dann wär das doch auch alles weg!"
Ich so: "...."
Ich so: "Extern meine Liebe, extern speichern."

Donnerstag, November 15, 2007

Bye Bye

Sie machen eine Abschiedstour. Nach 20 Jahren. Oh, wie traurig. Meine Lieblingsband. Ich kann es nicht glauben. Jetzt bin ich schon so alt, dass sich die Gruppen - aus meiner Jugend - auflösen.

Wer geht mit mir zum Abschiedskonzert von Fury in the Slaughterhouse am 29.05.2008 im Hamburger Stadtpark?

Das wird fantastisch!

Und traurig.

Dienstag, November 13, 2007

Wie man sich bettet...

Gestern in den Schlaf zu kommen war gar nicht so einfach. Die Hölle war nämlich (fast) zugefroren.

Was war passiert?

Übers Wochenende in Münster gewesen. Die Nachtspeicherheizung auf eins gestellt und raus. Montagabend wieder in die Höllenwohnung gekommen. In der Küche war schon den ganzen Tag das Fenster auf - trotz der Eiseskälte draußen.
Im Zimmer - eiskalt. Die Wände, die eher Raumtrenner zwischen drinnen und draußen sind, hatten schön viel von der Kälte hereingebeten.

Die Nachtspeicherheizung: Kalt. Aufdrehen auf Stufe drei: Erfolglos.
Nur kalte Luft blies sie in das Zimmer. Na super.

Keine Chance bei der Kälte einzuschlafen. Folglich musste bessere Kleidung her halten. Soll ich nun mal sagen, wo das endete?

Socken, Hausanzughose aus wärmendem Nikkistoff, ein T-Shirt, Pullover und die Winterjacke habe ich auf die Bettdecke gelegt.
Ach ja, das Wichtigste nicht zu vergessen. Worüber verliert der Mensch am meisten Wärme? Genau: über den Kopf. Ne Strickmütze hatte ich auch auf.

Und nein, davon wird es kein Foto geben. Niemals, egal wieviel Kommentare oder Bestechungsgeschenke.

Freitag, November 09, 2007

Leben - wohnen- wegziehen

Dass Frau LennyundKarl vorübergehend in die Hölle gezogen ist, hat sie schon erzählt. Dass sie im Dunkeln immer im Laufschritt von der S-Bahn zur Wohnung geht/läuft lässt sich daraus sicherlich ableiten. Dass dort Gestalten herumlaufen, die ihren Hunde "Krishna" nennen und die Polizei in Gruppen von sechs oder sieben Mann ist, wenn sie einen betrunkenen Autofahrer auf der Straße befragen, lässt wohl kaum fragen offen.

Doch das ist noch nicht alles. Zunächst ist die Hölle ja nicht der sauberste Ort. Da kommt es schon vor, dass man mit den Schuhen am Küchenboden hängen bleibt. Auch das Bad hat schon weitaus bessere Zeiten gehsehen. Besonders der pechschwarze Schlund der Toilette zeugt von all den Vorbewohnern. Beide Räume verfügen zudem nicht über eine Heizung. Wozu auch?

Die Hölle ist zudem als heißer Ort bekannt. Nicht so hier. Hier ist er bekannt als ein Ort, an dem die Nachspeicherheizung regiert. Es ist eine sehr leise und instabile Regentschaft, die sich in drei Stufen regulieren lässt. Auf der ersten Stufe bestehen keine Ersatzansprüche, wenn Augen oder Ohren in der Nacht abfrieren sollten. So muss die dritte Stufe des Nächtens herhalten, um allabendlich gegen die Zugluft und Kälte zu kämpfen, die direkt aus der Wand zu kommen scheinen.

Die Hölle wird ja meist von einem Mann regiert. In Fall von Frau LennyundKarl ist dieser sehr nett und bemüht sich, jedoch verschwunden. Ohne ein Wort, ohne einen Zettel. Merkwürdig. Da Menschen an einem schlimmen Ort oft schlimme Dinge passieren, hat sie sich auch mal in den Räumlichkeiten umgesehen.
Bis auf das plötzliche und laute Aufspringen der Abstellkammer - bei dem sie beinahe einen kleinen Herzkasper davongetragen hätte - hat sie nichts entdeckt.

Jetzt überlegt sie, ob sie der Hölle mal zu einer Grundreinigung verhelfen sollte. Fragt sich allerdings ob das der Vermieter bei einer Untermiete für vier Wochen eigentlich verdient hat?

Freitag, November 02, 2007

Welcome to hell

So ist es. Meinen ersten Arbeitstag habe ich hinter mich gebracht. Und darauf ist die Überschrift sicher nicht bezogen. Das war ganz nett. Die Themen scheinen doch ganz spannend zu sein, die Leute sind überaus nett. Die Küche verfügt über eine tolle Varianz verschiedenster Durstlöscher.

Dennoch steht das vorläufige Bett in der Hölle. Im Assi-Viertel in Veddel. 10qm möbliert zu einem unverschämten Preis. Ich muss ewig von der S-Bahn zum Haus laufen, einsame Straßen, unheimliche Leute.

4 Wochen läuft der Untermietvertrag. Ich brauch zum 1.12 schleunigst was Neues.

Womit wir auch beim dritten Teil der Geschichte, der erneuten WG-Suche wären. Heute drei WGs angeschaut und direkt eine Zusage bekommen. 20qm riechen nach Rauch, aber ein Anstrich behebt das schon. Das Bad ohne Fenster, die Küche ungemütlich aber daran ließe sich was machen.

Aber gibt es da einen Haken? Sagen wir mal so. Stehe ich vor der Tür zum Treppenhaus: linker und rechter Hand befinden sich noch zwei Türen zu zwei Treppenhäusern. Der Unterschied: Die Türklingelschilder rechts und links weisen in großen Buchstaben ausschließlich die Vornamen der Damen auf.

Den Freier-Traffic würde man gar nicht merken, beteuerten die Jungs. Die wollten ja nicht gesehen werden...........

Freitag, Oktober 26, 2007

Stöckchen-Ding

Ich besaß dieses Stöckchen schon mal, aber weil der Herr Timo so nett ist, mach ich es gern nochmal:


Fünf Dinge, die ich habe, aber nicht will:

  • Meine Erkältung
  • Das Umzugschaos
  • Ein Übergangszimmer in der Höllenwohnung
  • Eine von Schimmel befallene Zimmerpflanze die gerade elend stirbt
  • Eine Heizung, die nach dem Ein- oder Ausschalten gaaanz laute klackende Geräusche macht

Fünf Dinge, die ich will, aber nicht habe:

  • Ein Loft im Hamburger Hafen
  • Eine komplett neue Zimmereinrichtung
  • Immer noch einen Waschbrettbauch
  • Teil 6 und Teil 7 der englischen Harry Potter Ausgabe
  • Leute, die sich ankündigen, um mich demnächst in Hamburg zu besuchen

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht will:

  • vieles, was "praktisch" ist (Trekking-Sandalen, Trekking-Kleidung ...)
  • Ein Auto
  • Mein Tresenjob in Münsters In-Club
  • Eine Affinität für Alkohol oder Tabak
  • Vorlesungen JUHU!

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Er rebelliert

Da bin ich nun endlich fertig und der ganze Stress ist vorbei. Was jetzt kommen sollte ist eine einzige Party. Mit Schwung die Sachen zu packen und sich auf den 1. November freuen, wenn es in Hambur losgeht.

Wenn es da nicht noch jemanden gebe, der da ein Wörtchen mitzureden hat. Ja und dieser jemand denkt da ganz anders drüber und hat sich überlegt: Schluss mit lustig.

Wer das ist? Ganz klar mein Köper. Seit drei Tagen fügt er mir alle Schmerzen zu, die man sich denken kann. Der Kopf ist so riesig, dass er gleich explodiert. Die Nase ist wund und voller Schorf. Im allgemeinen beschließt er so schlapp zu sein, dass ich gerade so aufs Klo und wieder zurück gehen kann. Meine Augen fehlen sich in ihren Höhlen fehl am Platz und tun das mit unendlichen Schmerzen kund.

So hat es mich schon ewig nicht mehr erwischt. Von Schnupfen und Husten ganz abgesehen. Ich kann nicht mal was lesen. Über 60 Einträge stapeln sich in meinem Feedreader und es ist unerträglich auf die Helligkeit des Bildschirms zu schauen.

Deshalb geh ich wieder ins Bett. Da komm ich gerade her und da beweg ich mich auch nicht wieder fort.

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Und?

Wie fühlt man sich so als Magister Artium der Kommunikationswissenschaft?


Mmmmmmmmhhh. Wie vorher.

Nur schlauer, oder so! :-)

Wer hat noch nicht?

Wer will noch mal? Eine neue Runde, eine neue Chance!

Wer hat noch Daumen und ist noch in der Lage sie zu drücken? Heute Mittag gegen 11:30 Uhr oder 12 Uhr brauch ich sie nochmal.

Na, wer von euch kann noch? LOS JETZT! DRÜCKEN!

Montag, Oktober 15, 2007

...

Ich bin ja so aufgeregt. Sooooo aufgeregt.

Edit: Na mündliche Prüfungen. Also um 11 Uhr und um 16 Uhr die Daumen drücken, bis sie ganz taub werden!!!! LOS DRÜCKEN!

Freitag, Oktober 12, 2007

Morgendliches Hacken

Mal wieder in der Bibliothek. Gerade die riesige Tasche ausgepackt. Die Karteikarten zurecht gelegt. Die Kopien auf dem Tisch verteilt. Wasserflasche, Ohropax und Kalender in Position gebracht. Laptop hochgefahren und nix neues im Postfach entdeckt.

Dann wieder einmal gezwungen gewesen, den Platz zu wechseln.

Warum? Weil direkt gegeüber (die Tische sind zusammengestellt) die abgemagerte Blondine ihre winzig geschriebenen Notzien in das Notebook tippt.
Nein, sie hackt sie dort förmlich ein. Denn entgegen meinem formschönen Acer scheint ein LG Notebook ähnlich einer mechanischen Schreibmaschine zu funktionieren.
Es reicht nicht aus, die Tasten zu berühren. Mit den Fingerkuppen müssen sämtliche Kräfte auf die Tastenoberfläche übertragen werden, um zum Erfolg zu kommen.

Das ist - trotzt Ohropox - unglaublich laut und bringt den Tisch leicht zum vibrieren.
Das arme Mädchen. Morgen hat sie bestimmt ganz blutige Finger oder Schwielen. Oder blaue Flecken am Hals, weil ich sie erwürgt habe.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Wenn Engel eine Reise...

Die Frau Lenny_und_Karl wird verreisen für eine lange Zeit. Genauer gesagt wird sie in die Hansestadt Hamburg reisen, um dort zu arbeiten und zu wohnen und zwar schon sehr bald.

Ab dem 1.11 will sie das machen.
Doch Frau Lenny_und_Karl hat ein großes Problem. Klar wird sie wie wild arbeiten, aber auch die Härtesten brauchen mal einen Pause oder eben Schlaf.
Da sie sich ungern auf die Straße zu anderen Obdachlosen gesellen möchte, sucht die Frau Lenny_und_Karl eine Wohnung oder ein Zimmer oder ein Zimmer zur Zwischenmiete oder eines zur Untermiete, in dem sie unterkommen kann.

Frau Lenny_und_Karl ist ganz pflegeleicht, raucht nicht, ist manchmal auch sehr lustig, erzählt sehr gern und spielt keine Schlag- oder Blasinstrumente.

Na wer kennt da jemanden, der bereit wäre die Frau Lenny_und_Karl aufzunehmen, die ab dem 1.11 auch einen waschechten Hochschulabschluss haben wird? Na, na, na?

Montag, Oktober 08, 2007

Lilly - Teil 3

...
Liebe stellt Bedingungen. Sie besteht auf Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft. Fehlte eine dieser Säulen erschütterte das ihre zarte Seele und brachte sie ins Wanken.

Lilly sackte zusammen und breitete sich auf dem harten, anschmiegsamen Parket aus. Weit streckte sie Arme und Beine von sich. Neben ihr stand ein bauchiges Glas, der Deckel war offen. Unter der Decke tanzte seit Tagen das Vertrauen. Sie hatte stundenlang versucht es einzufangen, bekam das glitschige Ding aber nicht zu fassen. Zweimal war sie kurz davor, doch jedesmal sprang ihr die stachelige Verletzheit dazwischen. Sie hasste diese doofe Katze ihrer Mitbewohnerin. Ihr Fell war ständig voller Stacheln aus den Gebüschen und dank ihr hatte sie sich auch noch den Knöchel verletzt.

Langsam begann sich die Decke zu drehen. Immer schneller rotierte sie. Lilly wurde schlecht. Sie hatte alles versucht: gebettelt, geweint, geschimpft, bereut, beschworen. Nichts half. Niemand hörte ihr zu.

"Ich liebe dich" hörte sie eine Stimme von der Straße. Sie kannte diese Stimme, denn eigentlich war sie hier im Zimmer, in ihrem Kopf. Das Leben wollten sie teilen, eine Wohnung - ein Zuhause. "Doch um dir das zu verzeihen, reicht sie wahrscheinlich nicht aus." Sagte die stimmte tonlos und strich sich selbst mitleidig über den Kopf.

Sie begriff diese Logik nicht. "Diese Liebe reicht nur für die guten Zeite, nicht für die schlechten. Er kann nicht verzeihen, er sammelt deine Fehler. Bewahrt sie auf, abgeschlossen und sieht sie sich bei Bedarf an." Immer wieder hatte sie das zu sich selbst gesagt - immer noch konnte sie daran nicht glauben. Immer noch weinte sie, wenn sie darüber sprach, immer noch...

Mittwoch, September 19, 2007

Lilly - Teil 2

Mit spitzen Nägeln kratze der Rauch an den Wänden, er suchte einen Ausweg. Lilly stand bewegungslos im Raum. Es war still. Der Rechner keuchte Staubreste aus seinem Inneren, die Stereoanalage lag im Dunkel. Die Lichter flatterten und zuckten. Sie verendete. "Selbst schuld", dacht Lilly. Sie hatte den Aufstand geprobt und diese Herzschmerzsongs gespielt. "Let me love you, your the one for me..." Wütend hatte Lilly den Aufstand niedergeschlagen, laut fluchend auf die Boxen eingeschlagen und um sich tretend die Befreiung der summenden Melodien erkämpft. Ein Stöhnen und die Anlage hauchte ihr Leben aus.

Was sollte sie denn jetzt tun? Auf dem Schreibtisch stappelten sich die Bücher, das Geschirr in der Spüle zog es in Erwägung die sich selbst zu reinigen, das Chaos wollte sich selbst beseitigen. Dennoch: es war nichts zu sehen. Lilly wusste nicht, wo sie anfangen sollte, sie wusste nicht, was sie tun sollte. Der Antrieb, er war hier irgendwo verschüttet - unauffindbar.

Sie legte sich zurück ins Bett und starrte an die Decke. Spitz wölbte die Raufasertapete ihre pickelige Schönheit nach außen.

Ja, Lilly hatte einen Fehler gemacht. Sie hatte sich falsch verhalten. Sie war zu weit gegegangen. Das war nicht zu entschuldigen. Egal welche Situation, egal wie lustig, egal wie unbedeutend, egal wie digital. Sie bereute, sie litt.

Immer und immer wieder hatte sie die Zeit der Uhren verstellt in der Hoffnung, dass die Zeit der Welt ihrem Beispiel folgen würde. Doch diese fiese Realität hatte sie verraten. Kein Stück, nicht ein klitzekleines Bisschen hatte sie sich zurück bewegt. Einmal hätte sie ruhig eine Ausnahme machen könnnen, aber nein. "Ich bin die Zeit, ich gehe immer nur vorwärts und blicke nie zurück" hatte sie ihr tanzend ins Gesicht geschrieben. Lilly hatte sie deshalb ausgesperrt. Auch wenn sie wimmerte und gegen die Tür klopfte. Hier kam sie nicht mehr rein. Ihr doch egal.

Sie dachte über Liebe nach. Einfaches Wort, mit einem Gewicht von Tonnen. "Liebe ist großmütig, sie verzeiht alles" blitze eine Textzeile aus der Bibel vor ihr auf. Dabei war sie doch Buddhistin. Doch war es so einfach? Liebe stellt auch Bedingungen.
...

Dienstag, September 11, 2007

Lebenszeichen

Ich lebe... noch!
Im Moment geht alles drunter und drüber. Mein Leben versinkt im Chaos. Alle Hände voll zu tun und dennoch geht nichts voran.
Meine Kraft brauch ich um mich emotional über Wasser zu halten.
Prüfungsstress, Jobssuche und die große Liebe geht, stressige Nebenjobs.
Das WG-Leben geht drunter und drüber.
Sofatransporte um halb zwei nachts.
Böse nächtliche Streitereien unter zwei Mitbewohnern die in Prügeldrohungen und einer zerbrochenen Glasflasche als Drohgegenstand endeten. Dieses Pack!

Ich dreh durch. Deshalb immer noch: Pause.

Freitag, August 24, 2007

Montag, August 20, 2007

Lilly - Auszüge aus dem Leben - Eine Kurzgeschichte

Es war ein strahlender Morgen. Der Himmel spannte sich sauber und wolkenfrei über die Häuser. Die Sonne machte sich schick für den Tag. In den Fenstern prüfte sie ihr strahlendes Ego. Sie brach ungefragt durch die Scheiben fremder Menschen, stahl ihnen die Schatten aus den Zimmern.

Lilly war schon lange wach. Zwei oder drei Stunden. Genau wusste sie es nicht. Den Kaffee in der Hand sah sie zu, wie sich die sonnigen Strahlen auf dem glitzernden Spielplatz aus Fenstern, Türen und Bäumen vor ihrem Fenster austobten. Die Straße war sauber wie der Himmel, menschenleer. Klick, Klackklackklackklack, Klick Klick. Die Musik der Ampeln hallte durch den Morgen.

Sie hasste diese Idylle. Alles so friedlich, so unschuldig so vorfreudig auf das kommende Gewirr des Verkehrs. Der Duft der frischen Brötchen des ökoloigschen Bäckers, die verblichene Markise des Kiosk, der die Zeitung mit den unwichtigsten Nachrichten ins Schaufenster legte. Der gelbe Mann mit der Post.

Lillys Augen war groß, verquollen und rot. Sie hatte geweint. Gestern Abend. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, als der Schlaf sie einholte. Sie wachte auf, noch bevor das Ego der Sonne die Stadt erhellen konnte. Sie war aufgewacht und hatte geweint. Nur ganz kurz. Sie duschte und hatte geweint einfach so.

Der Kaffee in der Tasse war kalt. Wie lange stand sie wohl schon am Fenster? Er war kalt geworden und schmeckte stumpf. Kaum etwas hatte im Moment Geschmack, alles war fad. Sie trank die braune kalte Brühe trotzdem.

"Ach scheiß Wetter" zischte Lilly und ließ die Rolläden nach unten. Sie wollte nicht, dass es hell wurde in ihrer Welt. Eigentlich wollte sie nicht, dass die Welt sich drehte. Das Leben, dass spazieren geht. Sie wollte es nicht reinlassen. Die Rolläden sollten dieser Welt die Grenze zeigen. Bis hierhin und nicht weiter. Hier bleibt es wie es ist. Kein Drehen, kein Vorangehen, keine Sonne. Die Strahlen schrien laut, als die Rolläden mit meine großen Knall auf ihre Finger fielen. Schmerzvoll und beleidigt zogen sie sich zurück, langsam krochen die Schatten zurück aus ihrer Verbannung und nahmen das Zimmer wieder für sich ein.

Lilly drehte sich um, schüttete den Kaffee in den Topf der Palme, die staubig und schwer den Kopf hängen ließ und sich müde und kraftlos Richtung Fenster streckte.
"Du sucht wohl die Sonne? Wünscht du dir Licht?" fragte Lilly sie. "Man bekommt eben nicht alles, was man sich wünscht. Warum sollte es dir besser gehen als mir?" Es knackte und zwei Blätter tanzten in der Luft Richtung Boden. Die Palme würde sterben.

to be continued

Donnerstag, August 16, 2007

Das erste Mal

... das ich mit einer wunderschönen Bohrmaschine Löcher in die Wand gebohrt habe. Eine sehr gute Freundin ist zurück in die Stadt gezogen und zwei Regale mussten angebracht werden. Das erste Regal ging super. Keine Probleme.

Das zweite war dagegen schwierig. Beim zweiten Loch war nämlich Schluss mit lustig. Irgendwie gabs in der Wand Metall oder so. Da war wirklich nichts zu machen.

Und bevor einer auf Besserwisser macht: Die Schlagbohrfunktion hatten wir eingeschaltet, aber es tat sich nichts. Gar nichts. Unserer Logik nach, konnte das ja nicht überall in der Wand so ein. Also habe wird daneben und dann darüber noch einen Versuch gemacht.

Aber auch nach sechs Löchern war nur eines tief genug für einen Dübel. Die anderen waren selbst zu klein für die kleinen Dübel.



Und ja wir haben dann ein gutes Stück weiter oben noch einen Versuch gewagt, aber auch das funktionierte nicht - wie verhext.
Was macht man in einer solchen Situation, wenn das Regal doch essentiell ist, weil dort die ganzen wichtigen Taschen dran hängen müssen?

Genau! Wir haben links das einzig brauchbare Loch mit dem formschönen Dübel versehen und rechts einfach einen kleinen Dübel reingesteckt und überstehende Plastik bei beiden abgeschnitten.
Komischerweise passten bei den sehr unterschiedlichen Dübel die gleichen Schrauben.
Das Endergebnis?
Das sieht man hier.



Die meisten Löcher konnten wir unter dem Regal verstecken. Aus dem Rest wird Kunst oder so. Das wird noch entschieden.











Mittwoch, August 15, 2007

Werbung

Ich liebe Werbung. Ich schau auch gern Werbepausen. Dabei gibt es sooo schlechte Werbung, aber auch sehr sehr gute Werbung. Im letzten Jahr gab es zwei absolute Favoriten von Nike und Sony.

Sofia ist der Hammer. Ich könnte das Video immer wieder schauen. Sehr gut gemacht.




Sony war ebenfalls genial. Die haben die Straße gesperrt, die Bälle wirklich springen lassen und hatten nur einen Versuch mit verschiedenen Kameras zu drehen. Sehr schön!

Freitag, August 10, 2007

Schreiben

Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution.
Zuerst macht man es aus Liebe,
dann für ein paar Freunde und
schließlich für Geld.


Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin
französischer Dramatiker, Schauspieler und Theaterdirektor
(1622 - 1673)

Dienstag, August 07, 2007

Willkommen zur Traumhochzeit

Mensch bin ich gespannt. Schnell noch nen Cappuccino gekocht und dann kanns losgehen.

Oh es geht los. Steven Gätjen? Oh man er spricht von einer Märchenhochzeit, mir ist jetzt schon leicht übel.

Er hofft auf das Ja-Wort? Kann das jetzt noch schief gehen? Und wer ist Natascha Berg. Sind die auf Sült und sie redet von einem Märchenwald???? Wegen des Glitzerzeugs?

Na die kleinen Jungs sind aber süß! Ich will auch so einen! Die lernen alles auswendig, was die Redaktion ihnen sagt.

Rückblick: Gülcans bemerkenswert naja außergewöhnlicher Geschmack, sie putzt im Tigerkleidchen. Er tut nix. Klar wie bei mir zu Haus!


Er hat wohl schon mehrfach versucht vor ihr abzuhauen, na wenn ers richtig macht, ist er heut vielleicht gar nicht da.

Traumprinz, Märchenwald, du bist das beste, was mir je passiert ist. Man ich kann die Flosskeln schon nach 10 Minuten nicht mehr ertragen.

Oh jetzt auch noch die Schwuchtel aus dem Frühstückfernsehen: Alle Menschen haben Liebe mitgebracht. Das wird ein wahres Trash-Treffen.

Schorsch hat sich zu mir gesellt. Welche berühmteste Tochter? fragt er.

Na die Tochter Kamps ist doch ne Sahneschnitte, oder?

Schorsch wünscht sich ne Sturmflut und wählt als Farbe der Braut: Camouflage. Pause!

Wer ist das? Schorsch: Irgendein Gesicht!

Wer bezahlt eigentlich, die Leute, damit die den ganzen Abend hinter der Absperrung stehen?

Wie alt ist denn die Freundin von Kai Ebel? 20?

Lucy hat grad gelogen. Ich glaube, sie findet das Ambiente ätzend, traut es sich aber nicht zu sagen.

Gülcan kommt in der Kutsche. Mit einer Krone. Na Kitsch kennt keine Grenzen!

Pause!

Oh geht ja schon weiter. Na verpasst hab ich nix.

Lauter Promi-Hochzeiten. Sind diese Ehen nicht alle gescheitert, oder irre ich mich da?

Crazy Kai Ebel. Mensch den Moderatoren fällt aber auch gar nix ein!

Erneuter Rückblick!

Ich finde ja, als Vorbereitung hätte sie sich Augenbrauen wachsen lassen können.

Und während der Vorbereitungen haben die nur Prosecco gesoffen. Literweise glaub ich.

Man der Steven: Welches Kleid trägt Gülcan und bleibt das Wetter so? - Überraschungen über Überraschungen, ich bin schon ganz hibbelig. Ich sollte Moderator werden, soviel Schwachsinn kann ich locker labern.

Gülcan verwechselt den Dirigenten mit dem Domteur. Mola findet das lustig. Ist er noch nicht dahinter gestiegen, dass sie das ernst meint?

Wie traurig ist das Leben in Travemünde, wenn man stundenlang, von der Veranstaltung ausgesperrt, wartet um F-Prominenz zu sehen?

Nein, die spielen nicht David Hasselhoff, oder? Sebastians Lieblingslied! Oh Shit!

Natasha Bedingfield. Was haben die der erzählt wer da heiratet. Wahrscheinlich hat sie Prinz und Prinzessin gehört und gedacht sie ist in England bei den Royles oder so.

Sie hat tatsächlich davon gesungen: Warum bin ich allein, wenn es für jeden einen Seelenverwandten gibt?
Hä?

Seit wann sind im Märchen die Bäume silber und mit Spiegeln behangen?

Mit der Sonnenbrille sieht Muddern Kamps aus wie Corinna May, ein bisschen, find ich.

Sie kommt, es geht los. Na endlich. Mir schlafen schon die Füße ein.

Die Leute kreischen oder kommt das vom Band?

Gülcan trägt bauchfrei mit Sternchen/Glitzer? Zu ihrer Hochzeit? Ich fass es nicht. Und Tüll. Die hat doch schon ne Flasche Prosecco gesoffen.

Noch einmal schlafen, ach nee noch einmal tapfer sein, dann ist es soweit.

So, Brille geputzt. Es kann weiter gehen. Nicht dass ich das Glitzern und den Glamour verpasse.

Oh es geht los. Der Ballsaal. Ich warte auf Gänsehaut.

Die sieht aus wie meine Barbie früher. Aber nachdem ich sie umgestaltet habe.

Angstschweiß, ich sehe den Angstschweiß auf Sebastians Stirn.

Ein Kerzenritual? Naja, das ist ok. Aber wo ist der Vater vom Bräutigam? Den hab ich noch nie gesehen. Will der sich nicht mit allen zusammen zeigen?

Musikalisch fehlt noch: Oh Happy Day und Amazing Grace oder so!

"Bewahren sie sich die Gesprächsbereitschaft": Na der beste Rat ever! Könnte die Braut glatt vergessen.

Geteilte Freude ist doppelte Freude? Ist das nicht nur die Halbe?

Ich nehm das mit dem Prosecco zurück, die lacht soviel, die hat gekifft oder ähnliches, vermute ich!

Sebastian ist eine Pflanze, die pflegeleicht ist. Na wenn das kein Rat fürs Leben ist. Das macht doch die Traumehe aus. Einer tut nix und wird umsorgt und hält die Klappe.

Ob die Braut wirklich verstanden hat, was der Trauzeuge da gesagt hat?

Und er sagt nein. Hätt ich schwören können, dass er einen Rückzieher macht.

Der Moderator nennt die Braut Gülli, ich lach mich tot. Wie krass!

Wir haben es geschafft. Nach 2 Jahren haben sie sich getraut und wir haben uns getraut zuzusehen. Wer hat hier wohl den größeren Mut, hä?

Jetzt nochmal Werbung.
Leider muss ich hier aussteigen. Der Schorsch bastelt am Wohnzimmer und muss den Fernseher ausstöpseln, nur kurz.

Aber schön wars.
Nächstes Mal gibts Live-Blogging zu den Freaks und den Topmodels. Das wird dann richtig lustig. Versprochen.

Edit: Scooter! Das ist echt der Höhepunkt. Die singen ein Medley ihrer Songs. Oh Gott JETZT kann es nicht mehr schlechter werden. Das ist so ÜBEL! Mir ist grad richtig schlecht.

Heute Abend - Live Blogging!

Ich habs hier versprochen und hoffe es heute auch einhalten zu können.
Heute Abend ab ca. 20:15 Uhr.

TRASH-LIVE-BLOGGING-DELUXE!

Gülcans Traumhochzeit. Ok Gott, das wird so schlecht. Ich muss mich nach dem Sport auch noch so beeilen. Aber ich freu mich. Das kann lustig werden.

Montag, August 06, 2007

Blogger - lernt euch selbst kennen!

Beobachter und Kommentatoren sind Blogger, die die Diskussion in der Blogosphäre weitgehend passiv verfolgen und nur in unregelmäßigen Abständen in eigenen oder in anderen Weblogs selbst Stellung beziehen. Im Mittelpunkt steht hier die Teilnahme an der jeweiligen Diskussion. Die weitaus meisten Blogger fallen in diese Kategorie.

Autoren und Erzähler zeichnen sich dadruch aus, dass sie Blogs nutzen, um Konversation zu betreiben. Sie wenden sich nicht in erster Linie an ein Publikum, sondern an eine begrenzte Gruppe von Freunden (bei privaten Weblogs) oder Fachkollegen (im institutionellen Umfeld). Die meisten Betreiber privater Blogs fallen in diese Kategorie.

Themenanwälte und Vernetzer sind Blogger, die mithilfe ihrer Einträge vor allem bestimme Diskussionen vorantreiben, Sachverhalte öffentlich machen, Informationen verlinken oder auch andere Menschen - seien es Blog-Betreiber oder Leser - zusammenbringen. Ihnen geht es insbesondere um die Fokussierung von Inhalten und die Bildung von Communities. Dieses Selbstverständnis ist typisch für viele private und institutionelle Blogger, die in ihrer jeweiligen Nische bekannt sind, aber insgesamt nur eine begrenzte Reichweite entfalten.

Botschafter und Moderatoren beteiligen sich sehr intensiv an der Diskussion in der Blogosphäre und treiben sie aktiv voran. Diese sogenannten "A-List-Blogger" übernehmen eine publizistische Funktion, indem sie täglich oder mehrmals wöchentlich eine Vielzahl vorliegender Informationen auswerten, beurteilen, gewichten, kommentieren und in ihren Weblogs publizieren. (Quelle:Zerfaß/Boelter:2005)

So sieht euch die Wissenschaft. Dann entscheidet mal selbst, wo ihr zugehören wollt. Auf jeden Fall mal ein Grund drüber nachzudenken, was man da so macht und warum man es tut.

Sonntag, August 05, 2007

Vier von Vier

Nach so einer ernsten Serie endet die Vier von Vier im Grunde genommen Gut.
Ein glücklicher Ausgang, ein zufriedenstellender Ausgang.
Zumindest ein hoffnungsvoller Ausgang ist meistens drin.

Heut nicht! Kein Happy End. Vier von vier fällt aus.

drei von vier

Vertrauen

Das Fundament auf dem das Wachstum statt findet. Der Wall der dich schützt vor Stürmen und Angriffen. Das Lager auf dem du ruhen und zufrieden sein kannst.

Vertrauen als Grundpfeiler hält die Konstruktion des Glücks. Bröselt er gerät das Gerüst ins Wanken. Geht es verloren, stürtzt das Bauwerk in sich zusammen.

Vertrauen wird verdient. Kleine feine Risse bekommt der Pfeiler oft im Laufe der der Zeit. Sie müssen entfernt werden, um die Stabilität zu erhalten. Kommunikation restauriert und pflegt den Pfeiler.

Doch das Austragen von Konflikten mit dir selbst reicht nicht. Kommunikation in deinem Inneren ist zu wenig. Du musst sie nach außen tragen. Gedanke, Wünsche, Hoffnungen und Zukunftsvorstellungen mitteilen, um dein Ziel und die Erhaltung des Vertrauens zu erreichen.

Doch Vertrauen kann nicht bleiben, wenn du daran zweifelst, wenn der Zweifel an dir nagt und du es zulässt, ohne offensiv zu bekämpfen. Du musst daran glauben, um die Mauer überwinden zu können.

Du hast es verloren und willst es auch nicht suchen. Hast nicht mehr die Kraft, die nötig ist um erfolgreich zu sein. Die Enttäuschung lämt dich und du hast aufgegeben.

Schlimmer noch das Vertrauen hast du gegen Misstrauen getauscht. Stark und tief in dir verwurzelt. Selbst wenn auf der anderen Seite die Hoffnung noch besteht ist die Frage, ob eine Rückkehr möglich ist.

Wie kannst du schlimmsten Erwartungen haben, wenn es doch nahzu perfekt war. Wie kannst du der nahestehensten Perso am wenigsten Vertrauen? Wieso traust du dem einstmals Besten nur das schlechteste zu? Wieso willst du das Liebsten am meisten hassen und meiden? Wieso so schnell, wieso so ausschließlich?

Freitag, August 03, 2007

Zwei von Vier

Hass

Der Hass fokussiert dich. Engt dein Blickfeld ein. Dein Blick wird schmal. Nach rechts und links ist dir die Sicht versperrt. Vor und hinter dir kannst du nichts mehr sehen. Bist abgeschnitten von dem. was war und kommen kann, vergehst dich im Augenblick.

Scharf und grell siehst du das Vergehen. Alles andere wird unscharf und verschwimmt. Du bist besessen darauf und nichts bringt dich davon ab.

Ganz schnell frisst er alles auf. Die lebensfrohen Tage, die Farben in denen sie gezeichnet sind, das Licht, dass sie erstrahlen lässt.

Plötzlich ist die Liebe dahin. Eingesperrt, angekettet. Du spürst sie doch noch, aber der Hass verursacht Schmerz. Das tiefe, stechende Gefühl stumpft dich ab, überdeckt alles, legt sich wie ein Schleier darüber. Eiskalt lässt es dich nach außen erscheinen.

Alles zieht er mit sich in die Tiefe. Die Hoffnung zerstört er. Den glauben zerfesst er fein säuberlich in Stücke. Das Glück vergräbt er tief. Die Erinnerung verscharrt er.

Doch geht das wirklich so plötzlich? Siehst du nicht das Stück, den Spalt den der Hass offen lässt und nicht zu schließen vermag? Kannst du hineinsehen und dich an eine Zeit erinnnern, die er nicht beherrschte?

Es ist dein Wille, der darüber entscheidet. Dein Wille der dich dazu bringt nicht zurückzusehen. Er bringt dich dazu, dich weiter am Hass zu nähren. Dich abzuwenden um zu vergessen.

Donnerstag, August 02, 2007

Eins von Vier

Betrug

Grenzen sind oft sehr schmal. Sie werden meist unabsichtlich übertreten. Nie besteht die Absicht zu verletzen.

Du definierst sie für dich. Es sind deine Regeln. Deshalb sortierst du Taten auf die weiße oder die schwarze Seite.

Verwunderlich ist es, dass die schwarze Seite, obwohl viel kleiner ist, viel mehr Gewicht annehmen kann, wenn es die Zeit dafür ist. Dann lässt sie die weiße Seite federleicht wirken, fast schwerelos. Sie löst sich sogar in Luft auf, wenn du die Entscheidung triffst.

Für dich wiegt er schwer, der Betrug, der vielleicht nur in deinen Augen zu einem solchen wird. Du bist verletzt. Zutiefst. Schwarz tief, tief schwarz färbt sich eine Seite. Mit ihrer Dunkelheit raubt sie den Glanz der hellsten Tage und lässt die Farben der schillerndsten Erinnerungen verblassen. Wie Gift verseucht er die weiße Seite und lässt sie verschwinden.

Es gibt noch einen zweiten Teil, die schwarze und weiße Seite für die eigenen Taten. Auch hier teilst du nach deinen eigenen Regel. Nur ab und an lässt du dich von Kritik oder Einsicht bei der Zuordnung beeinflussen.

Doch das betrügerische Gift schwärzt nicht nur die anderen Taten. Es schleicht sich an, an die Seite der eigenen Taten. Doch anstatt die schwarze Seite der eigenen Taten zu einem Übermaß zu dehnen, legt sie sich über sie. Sie verschwinden unter ihr und rücken in die Bedeutungslosigkeit. Sie verbreitet ihr Gift in deinem Geist, so dass das du noch bereit bist den Betrug zu sehen, nichts mehr zu hören und zu sehen.

Nur du und der Betrug umgeben von Schmerz, Stille, Ungläubigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung.

(Superstar)-Premiere

Ihr habt es nicht anders gewollt. Aber ich bin nicht so und lass euch gern teilhaben. Aufs Neue - wieder Mal nach fast vier Jahren - hat meine TV Karriere begonnen und zwar am Montag auf RTL im Magazin EXTRA. Ok, zunächst als Statistin. Dennoch bin ich sicher, dass erst der Anfang ist. Ich bin dabei eine große, ach was fantastische Schauschpielerin zu werden und das meine ich so bescheiden, wie ich es sage. Ehrlich.

Mitch hat es geahnt und deshalb die Sendung aufgezeichnet. Meinen Auftritt hat er hübsch für mich rausgeschnitten. Das war sicher nicht ganz selbstlos, in wenigen Jahren bringt ihm das mit Sicherheit eine Menge Geld.

Und weil bei sevenload das Video immer noch lädt und nicht online ist, hab ich spontan mal zu youtube gewechselt. Egal.

Jetzt ist es soweit. Weltpremiere. Enjoy your next Superstar.


Hahahahaha.

Dienstag, Juli 31, 2007

Auch das noch...

Gestern Abend ganz gemütlich "The Ring" geschaut, weil Schorsch sich bisher gefürchtet hat ihn zu schauen. Aber ohne, dass er Teil 1 gesehen hat, kann er Teil 2 nicht gucken und ich fürchte mich wiederum den allein zu schauen.

Währenddessen lief auf dem netten Heimatsender RTL das Magazin EXTRA. Und was soll ich sagen? Die haben mich schon wieder ins Programm geschnitten. Es ist schon ewig her, dass ich da war. Ende 2003 ungefähr. Und das Material, das wir gedreht haben, verwenden die immer wieder.

Dabei ging es irgendwie ganz banal um Erkältungen bzw.ums Niesen. Ich hab ein paar Mal schön genießt. Dieses Mal lautetet der Text zu meinem - ok fantastischen Nieser - ungefähr so:

"Mittlerweile überlegen es sich die Opel-Mitarbeiter, ob sie wegen einer Erkältung ihren Job riskieren." So oder so ähnlich. Na danke auch. Ob ich denen jetzt ne Mail schreibe und nen Mitschnitt einfordere?

Von E.

Die Welt ist es nicht wert,
sie scheiße zu finden,
sich über sie Gedanken zu machen,
solange es da echt ein höheres Ziel gibt,
einen tieferen Sinn gibt,
ein zeitunabhängiges Glück gibt.

Sonntag, Juli 29, 2007

(Liebes)Brief

Heute fiel mir ein ziemlich altes Notzibuch in die Hände. Darin habe ich so einige Dinge gesammelt, die mich an verschiedene Lebensabschnitte und Zeiten erinnern. Dazu gehören zum Beispiel ein kleiner Spatel, den mir mein bester Freund mal ganz gönnerhaft im Chemieunterricht schenkte und mein RTL-Mitarbeiter Ausweis. Oder 1000 Lira, die mir mein Vater in die Hand drückte, als ich ihn fragte, ob ich zwei Euro haben könnte. "Hier, da hast du 1000", sagte er und drückt mir den Schein in die Hand.

Noch viele, viele weitere Erinnerungen stecken in diesen Papierschnipseln, Flyern, Fundstücken und anderen Sachen.



Lustigerweise entdeckte ich auch den schlimmsten oder merkwürdigsten Liebesbrief, den ich je bekam. Der Originaltext lautet wie folgt:

"Hallo LennyundKarl, (wobei zu bemerken ist, dass schon in meinem Namen im Original 2 (in Worten ZWEI) Buchstaben fehlen)

ich wollte Dich mal fragen, wie es Dir geht? Mir geht es gut. Wie findest Du mich? Was würdest du sagen, wenn wir zwei uns mal näher kommen? Ich bin schon ein Weile in Dich verliebt.
P.S. Ich warte auf Rückantwort.

L.
Mustermannstraße 42
01234 Musterhausen
Telefon-Nr. 01263/3947395

Dein L.


Eigentlich süß, könnte man an dieser Stelle denken. Für einen 14 oder 15jährigen doch eine mutige Sache. Dumm nur, dass die Person, die mir diesen Brief schrieb damals so um die 22 oder 23 Jahre alte war. Seine Lieblingsbeschäftigung war es mit dem Fahrrad durchs Dorf zu fahren und im Jugendclub oder vor der Sparkasse abzuhängen. Keine Aktivitäten, die ich annähernd in Erwägung gezogen hätte.

Ich war völlig überrascht, weil ich dieser Person nicht ansatzweise irgendetwas zu verstehen gegeben hatte. Dennoch reagiert er - na sagen wir mal - leicht gereizt, als ich ihm sagte, dass das keine Option für mich wäre.

Das könne ich doch gar nicht wissen, wenn ich es nicht versuchen würde. Er war sehr sehr böse und nach einem Versuch mich während dieser Diskussion durch Festhalten dazu zu bringen weiter mit ihm zu reden, habe ich sehr lange nicht mehr gesprochen.
Eine Freundin hatte er auch danach sehr lange nicht. Ich habe ihn schon Jahre nicht mehr gesehen. Was er wohl heute macht? Ich fürchte aber, ich finde ihn genau da, wo er vor vielen Jahren auch war, allein.

Samstag, Juli 28, 2007

Eine Frage des Gewissens

Das Gewissen entscheidet über gut oder schlecht. Ist der Kopf anderer Meinung, zwingt es ihn dennoch oft in die Knie.

In einer Misere reichen Gut oder Schlecht, Schwarz oder Weiß für die Situationsbeschreibung oft nicht aus. Was tun?

Entscheide ich mich für eine Seite, stoße ich jemanden vor dem Kopf. Da gilt es abzuwägen, ob die Sache so essenziell ist, dass sie nicht verschwiegen werden kann. Nutzen und Schaden sollten berücksichtigt werden und vielleicht auch eigene Vor- und Nachteile.

Auch die Entscheidung für die andere Seite bringt das Verprellen wichtiger Personen mit sich. Allerdings würde dann ein vermeitlicher Missstand aufgedeckt. Das Gewissen weiß keinen Ausweg.

In solchen Fällen mischt sich der Verstand ein. Rational zählt er Vor- und Nachteile auf und bringt die Zukunftsvariante ins Spiel. Welche Auswirkungen hat das, was ich heute tue, auf meine Situation morgen und übermorgen?

Hier zählt ebenfalls der Faktor der Abhängikeit. Dass Entscheidungen in einem Netzwerk getroffen werden müssen, was aus Abhängigkeiten und Koexistenzen besteht. Für das Gewissen berechtigte Entscheidungen können das Netzwerk erheblich schwächen oder zum Teil zu zerstören. Ich hasse diese Abhänigkeiten seien sie finanziell, sozial oder beruflich. Oft verlangen sie Entscheidungen, die eine Freiheit nicht mit sich bringen würde.

Gerade wenn es um Öffentlichkeit geht eine schwierige Entscheidung. Als Journalist zum Beispiel steht die Frage im Raum, ob die vertrauliche Information einen Freundes verwendet werden sollte, wenn klar ist, dass sie ihm, einem selbst und anderen Personen erheblich schaden könnte. Anderseits könnte essenzielle Wahrheiten aufgedeckt werden. Diese Kontrollaufgabe des Journalismus eine kritische Funktion, die nur über Öffentlichkeit funktioniert. Und ab wann kann man eigenes Handeln durch journalistische Maxime legitimieren, wenn man es selbst nicht direkt aus Beruf ausübt. Wann verfügt man über genügend Öffentlichkeit, um das Handeln darüber zu legitimieren, dass die Aufklärung einer relevanten Teilöffentlichkeit entsteht?

Sag ich der Freundin, was ihr Freund mir über sie erzählt hat, wenn er doch tierisch betrunken war. Verschweige ich lieben Freunden lieber Dinge, die sie extrem verletzten würden, wenn sie von Personen stammen, die überhaupt nie für sie wichtig waren.

Gewissensentscheidungen sind eben nicht einfach. Und manchmal habe ich das Gefühl sind wir zu feige, den offenen aber konfrontativen Weg zu gehen. Die Richtigkeit der Entscheidung zeigt sich zumeist sowieso erst nach einiger Zeit. Das heißt es dann: Abwarten!

Donnerstag, Juli 26, 2007

Autsch!

Ein Wunder, dass ich nicht gestolpert bin oder mich verletzt habe, denn ich wurde gleich von drei Seiten mit einem Stöckchen beworfen. Die Nina fing dami an, der Friesenjung warf gleich mit und auch Herr Timo legte das Stöckchen bei mir ab.

Deshalb muss ich jetzt wohl mal ran. Acht Wahrheiten über mich. Oh man, was soll ich da schreiben? Ich versuchs:

1) Fury in the Slaughterhouse ist seit fast 13 Jahren meine Lieblingsband.
Ich hör die schon seit ich 11 oder 12 bin und kaufe jedes Album - ohne es vorher gehört zu haben. Ja lästert nur.

2) Ich esse ein paar Sachen auf die unmöglichste Art und Weise.
Twix zum Beispiel: Zuerste die komplette Schokolade rundrum, dann das Karamell ob, dann den Keks, andere Schokoriegel nach demselben Prinzip, Bananen: naja, lassen wir das.

3) Ich finde weiße Socken richtig Sch... . Das geht einfach nicht.
Ich besitze fast ausschließlich schwarze. Keine bunten, keine mit Mustern oder Comicfiguren oder ähnlichen. Nur 3 Paar weiße, die ich maximal zum Sport trage. Für Unterwäsche gilt das Ausschließlichkeitsprinzip auch: Strings, nur ein paar Hotpants, alles andere wurde verbannt.

4) Ich fand meine Job als Moderatorin eines SMS Chats super.
Ich hab Sonntags-Chat-Messen organisiert, Bootsfahrten, Krippenspiele, als Modi war ich ne Katze und habe in einer offiziellen Zeromie ein Alien geheiratet, hatte ne Affäre, bin mit Dracula durch die Nacht geflogen und hab nachts auch mit Totkranken geredet. Alles als Job und rein virtuell. War das lustig.

5) Ich steh auf Männer mit schönen Händen.
Sicher nicht das einzige Auswahlkriterium. Aber ein Mann mit schönen Händen hat schon fast gewonnen. Und einer mit so kurzen, dicken Stummelfingern geht nicht. Mich schüttelts, wenn ich daran denke, dass er mir damit zu nah komme könnte, iiihhhh.

6) Herr Winkel wollte ein Kind von mir.
"Och.. mmmhhh....nööö, lass mal", habe ich genantwortet und dankend abgelehnt. Er war tapfer. Habe ihm aber erlaubt mich mal als Lieblingsweblog zu erwähnen.

7) Ich kann nicht so gut sehen.
Aber für Brille bin ich meist einfach zu eitel. Obwohl ich Brillen sehr mag und mir die sehr gut stehen, komisch.

8) Ich nutze kein RSS-Feed.
Nee, immer noch die gute alte Linkliste unter den Favoriten. Habe bisher auch nicht vor das zu ändern.

Es gibt sicher noch mehr Wahrheiten, aber die behalt ich zunächst für mich. Ich werfe auch nicht weiter, weil dieses Stöckchen wirklich schon überall war, glaub ich, oder Herr Kreuzberger/Ole?

Mittwoch, Juli 25, 2007

Die schönsten Franzosen kommen aus New York

Und sind derzeit zu Gast in Berlin. Das Metropolitan Museum of Art in der neuen Nationalgalerie.
Eine wunerschöne Ausstellung französischer Künstler und DAS MUSS, wenn man in Berlin zu Gast ist.
An einer unsichtbaren Schnur augefädelt, so scheint es, hängen sie nebeneinander. Unbeweglich und lautlos und dennoch schreiend, energetisch und kraftvoll. Große Namen wie Monet, Manet, Degas, Gauguin, Rodin, Van Gogh und noch weitaus mehr.
Dabei geht es nicht nur um Impressionismus. Die Ausstellung zeigt, dass auch Realismus äußert beeindruckend sein kann. Filigran, gekonnt, meisterhaft eben. "Die Geburt der Moderne" wie diese auf der Homepage beschrieben wird.

Degas Ballerinas die berühmt sind und zu seinem Lieblingsthema zählten. Dazu gibt es über die Audioführung Opernausschnitte und vor dem inneren Auge fangen Bilder und Figuren an zu tanzen.

Kleinigkeiten machen den Unterschied zur Masse. Jules Breton's "Unkrautjäterinnen". Als Betrachter empfindet man kein Mitleid mit ihnen. Denn perspektivisch sind sie so gemalt, dass man zu ihnen aufblickt. Der Sonnenuntergang zeichnet ein friedliches Bild, dass sich auf den Betrachter überträgt.

Ganz anders Monets Studien. Oft zeichnetet er ein und dasselbe Motiv. Unterschiedliche Tageszeiten sollten die imposante Wirkung des Farbspiels zu Tage bringen. Ganz in weiß malte er auch die "Eisschollen". Detailliert und filigran in all ihren Abstufungen.

Auch die Schwertlilien von Van Gogh sollten genau betrachtet werden. Ihm war die Harmonie wichtig. Das zwarte rosa des Hintergrunds sollte im Einklang stehen mit der kräftigen blau-lila Farbe der Blumen. Doch das Rot, welches er verwendete verblasste mit der Zeit und ist nun fast weiß. Dem Strahlen des Straußes tat dies jedoch keinen Abbruch.

Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben. Wer das Moma verpasst hat, hat wirklich was verpasst, sollte sich aber die Franzosen nicht entgehen lassen.
Besonders zu empfehlen mit Audioführung. Ein bisschen neidisch war ich ja auf die Kinderaudioführung. "Henri" sprach in einem entzückenden fronzösische Akzon mit de kindaaaa. Und sogar die Personen auf den Bildern fingen an zu sprechen. Deshalb hab ich die Fürhung heimlich mitgehört. Ach "Henri" könntest du doch stundenlang so mit mir reden.

Ach und wer - so wie ich - Dali liebt, findet die Ausstellung auf dem Kurfürstendamm. Überwiegend beeindruckende Lithografien. Sicher nicht seine größen und bekanntesten Werke, aber dennoch spanndend. Vor allem faszinierend, was die Technick angeht. Immer wieder überwältigend, was die Idee betrifft. Er war wahnsinnig würd ich sagen und dadurch genial.

Montag, Juli 23, 2007

Dickes B.

Ach was für eine schöne Woche war das in der Hauptstadt.Das Wetter war fantastisch. Ausschließlich Sonnenschein, jede Menge kulturelle Highlights und natürlich Freunde.

Vor allem hat es mich gefreut Blogger mal persönlich zu treffen. Der Herr Timo mit dem ich eine schmackhafte Fassbrause in der Strandbar getrunken habe. Herr Timo nett war es und sehr lustig. Hat mich sehr gefreut.

Und natürlich der Herr Kreuzberger, der tapfer mit mir beim asiatischen Filmfest ausharrte. "Nie wieder chinesische Opern", sagt ich dazu nur. Dafür war der anschließende Barbesuch umso netter. Hat mich ebenfalls sehr gefreut.

In beiden Fällen war das Treffen äußerst kurzweilig und glücklicherweise war das Bloggen überhaupt kein wichtiges Thema, da man sich gut verstand.

Und natürlich noch der liebste Matze, der mir Unterschlupf gewährte und jeden Morgen festlich Frühstück bereitete, die Decke für mich frisch bezogen hatte und sich rührend kümmerte. Sogar abends diverse Bars und Kultbars mit mir besuchte. Ich weiß schon, warum er mein bester Freund ist. Lieben Dank nochmal.









Die Sandsation mit ihren verschiedenen Sandskulpturen, direkt am Hauptbahnhof ist zu empfehlen. Sicherlich auch als Abendbar mit den angestrahlten Figuren bei Nacht.


Falls jemand Fotos mag gibt es eine sehenswerte Ausstellung im Ephraim Palais zur "Dynamik von Metropolen" von Kermit Berg. Er beschäftigt sich mit der Veränderung und Bewegung von Städten an Hand von Infrastrukturen wie Bahn, U-Bahn etc. So blendet er Fotos und Fotosausschnitte zum Teil überneinander, was interessante Perspektiven entstehen lässt.

Noch ein absolutes Highlight gibt es die Tage. Sollte in MUSS sein, wenn man in Berlin verweilt.

Dienstag, Juli 17, 2007

Hauptstadt

Endlich geschafft. Über 40 Minuten brauchte die Bahn länger als geplant. Weicheprobleme fast vor jeder Stadt, in der gehalten werden sollte. Natürlich fiel dazu auch noch die Klimaanlage aus. Die Idee die winzigen Fenster und Durchgangstüren für ein bisschen Bewegung der sengenden Luft einzusetzten, kommentierten älteren Damen mit: "Das könnte aber ziehen." Klar bei 40 Grad läuft man Gefahr sich nen steifen Nacken zu holen.
Jedenfalls hab ich es geschafft, heil in Berlin anzukommen.

Mit Gepäck gings zu den Büroräumen der Bundestagsmitglieder und von dortzur anschließenden exklusiven Führung durch den Bundestag. Das war sehr nett und ohne Anstehen etc. auch sehr entspannend und VOLLKLIMATISIERT. Überall.







Dann das Gepäck verstaut und noch dem besten Freund zum Geburtstag gratuliert. Im Anschluss auf der Simon-Dach-Straße gegessen und mit einem alten Freund geredet, den ich sehr sehr sehr lange nicht gesehen hatte. Oh man, es ist soviel passiert. Mir war sogar entgangen, dass er zu Zeiten der Mohammed Karrikaturen kurzzeitig im dortigen Land entführt wurde. Der Arme.
Sehr spanndend bis her. Bin noch gespannt, was die kommenden Tage bringen werden. Ein bisschen Abkühlung wäre nicht schlecht.

Samstag, Juli 14, 2007

Mensch, mensch, mensch...

Grad mal ein bisschen rumgesurft und gesehen, was es in Berlin alles so gibt. Ich will wir soviel ansehen und weiß gar nicht, ob ich es schaffe.

Das Asia Filmfest,
Das Naturkundemuseum mit den neuen animierten Dinos,
Die Sandsation mit den 25 besten Sandskulpturenbauern,
Das Metropolitan Museum of Art zu Gast in der Neuen Nationalgalerie,
Die Dali-Ausstellung, das ist nämlich mein Lieblingskünstler,
Das DDR-Museum, als Ossi muss das sein,
Das Stadtmueseum mit der Fotokunst zur Dynamik vo der Stadt,
Die Blue Men Group, kann für Studenten so günstig sein. Fehlt nur noch jemand, der auch Lust auf die Blue Man Group hat.

Man eine Woche Zeit, hoffentlich schaff ich alles. Ich berichte auf jeden Fall.

Donnerstag, Juli 12, 2007

Vorbereitungen

Nach ewigen Monaten in der Bibliothek muss ich endlich mal was anderes sehen. Ich muss raus aus dieser Studentenstadt.

Am Montag fahr ich also nach Berlin. Hauptstadtluft schnuppern. Ach ick freu mir ja so. Nur ein paar Tage, ein paar Freunde besuchen. Wird sicher nett.

Wer also noch nen kulturellen Tipp für mich hat... nur her damit. Und besuchen werde ich auch viele Leute. Wer will noch besucht werden?

Ticket ist schon gekauft. Montagmittag gehts los. Das muss auch mal wieder sein.

Sonntag, Juli 08, 2007

Well, it's done!

„Willst du ein Schiff bauen, so rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeuge zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, endlosen Meer.“
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)
Französischer Schriftsteller



Dieser Satz steht auf der ersten Seite die ich geschrieben habe und was soll ich sagen:















Finally! Ich habe abgegeben. JUHU! Geschafft.

Samstag, Juli 07, 2007

Freitag, Juli 06, 2007

Modelmund tut Wahrheit kund

In den Hauptrollen: Jana-Ina und das Playmate erklären die Welt.
In den Nebenrollen: Martin und Steven als "Die Freaks"
Weitere Mitwirkende: Schorsch und Murmel.

Titel des Stücks: Modelmund tut Wahrheit kund.
Die Top 6 Lebenswahrheiten -überraschende Erkenntnisse und Erklärungen


Freak Steven soll seine Antriebslosigkeit loswerden. Da wird der Fallschirmsprung zum Allheilmittel.

Lebenswahrheit Nr. 6
Ein kleiner Sprung für einen Menschen, ein riesen Sprung fürs ich.

Lebenswarheit Nr. 5
Es ist nicht die Höhe, die du überwinden musst, sondern dein eigener Schweinehund. Den musst du überwinden. Das musst du im Leben auch: wie Behördengänge zu erledigen, einkaufen zu gehen.


Der Freak überwindet sich zum Sprung. Das Playmate weint. Lenny_und_Karl fragt nach, Murmel antwortet als

Lebenswarheit Nr.4
Warum weint die denn jetzt? - Die ist Playmate. Das gehört zur Ausbildung.


Die Verwandlung der Freaks ist abgeschlossen. Das Playmate wusste, dass er was drauf hat.

Lebenswarheit Nr.3
Ich hab gemerkt, dass er sein eigenes Styling entdeckt: er hat den kragen des Hemdes direkt aufgestellt, das trau ich vielen anderen Männern nicht zu.


Im Anschluss trifft der Hobbyritter Tarsus, zum ersten Mal seine Internetbekanntschaft, außerhalb von 2.0. Zur Begrüßung erkundet mit der Zunge ihren Hals - von innen.
Achtung! Sehr faktenreiche Anmerkung von Schorsch.

Lebenswarheit Nr.2
Die Hälfte der Leute, die sich kennen lernen, lernen sich mittlerweile übers Internet kennen.
- Das ist immerhin die HÄLFTE!


Model Jana Ina hatte es von Anfang an gewusst. Für die Freaks Steven und Martin kann es nur besser werden, das mit den Frauen. Sie erhält Platz 1 für ihre scharfsinnige Beobachtung und deren logischen Aufbau.

Lebenswarheit Nr. 1
Jeder Topf findet einen Deckel!
Ob Steven, Martin, Brad Pitt.

Montag, Juli 02, 2007

Samstag, Juni 30, 2007

Say hello to Fiffi

Ich sitze hier schon eine ganze Weile und weiß nicht, wie ich schreiben soll, was ich schreiben will. Sonst weiß ich immmer zu allem was zu sagen. Aber es gibt Dinge, für die scheinen Worte nicht gemacht zu sein. "There is so much to believe in, nothing to rely on", heißt es im Song der aus den Lautsprechern kommt.
Wie einfach und wahr diese Worte sind.

Ich schreibe heute für eine Person, die mir sehr am Herzen liegt. Eine Person, die mich irgendwie schon ein Leben lang begleitet. Du warst schon da, als ich geboren wurde. Bis vor kurzem habe ich nicht einen Gedanken daran verschwendet, dass sich das ändern könnte.

Wenn du das liest, weißt du das du gemeint bist. Nachdem, was vor ein paar Wochen war, weiß ich, dass du auch nicht daran dachtest. Wir telefonieren fast täglich. Aber ich bin weit weg und es ist schwer von hier aus etwas zu tun.



Und du kennst mein Angebot: Wenn du sehr unglücklich damit sein solltest, dass du deine Haare hast hergeben müssen, dann ziehe ich mit. Ich liebe meine Haare sehr, aber es gibt eine Person, die ich wohl mehr liebe. Runter auf ein paar Millimeter. Bleibt nur zu hoffen, dass ich auch so nen schicken runden Eierkopf habe. :)




Bei dir ist da ja schon richtig niedlich. Ich fürchte bei mir wird das eher eine Katastrophe. Aber was solls. Das wächst ja wieder. Vielleicht in einer ganz anderen Farbe oder gelockt! Dann gäbe es den Vergleich, bei wem sie schneller wieder da sind. :)

Mittwoch, Juni 27, 2007

Gruppendynamik

Wie beschreibt man sich selbst und wie wird man von anderen Leuten beschrieben? Manchmal klafft eine große Lücke zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung. Manche Leute machen sich aber auch ein Bild von anderen Personen über Eindrücke, die gar nicht so bezeichnend sein müssen.

Meine Gruppen, denen ich im Studivz beigetreten bin:
• Bewohner Absurdistans
• Blogger
• Die KABCOMS - echte Bitterfelder
• Die Kunsthaus Angelmodde Gruppe
• Fachschaft Kowi Münster
• Fachtagung für Kommunikationskultur 2006
• Freunde der Filmkunst
• Für mehr Sex auf dem Campus
• Ich fahr Fahrrad in Münster! Ich darf ALLES!
• Komm.Party
• Kurt Krömers Kackbratzen
• Leute mitten in der Nacht anrufen und wecken!
• Mir ist kalt!
• Nukular, das Wort heißt nukular!
• Ossipower
• Porcus Schlendrianus - Mein innerer Schweinehund hat Übergewicht
• sehn wir uns nicht in dieser welt,so sehn wir uns in BITTERFELD
• Wenn Super B. mich gruschelt, kriegt er eine rein!!!


Gruppen, denen Super B. beigetreten ist:
• "Klapp deinen Polo Kragen runter, Du Spasti!!!"
• Bald is Beautiful - Glatzen sind sexy
• Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen
• Dominant & Devot
• Ein Mann ohne Knast ist wie ein Baum ohne Ast
• Fussball aus England
• Für mehr Sex auf dem Campus
• Geil! Ich steh auf Schmerzen!
• Grobi knows best
• Haferflocken zum frühstück?
• Hausmann sucht Karrierefrau
• Hintern sind toll
• Horrorfilme mag ich nicht- da hab ich Angst...!
• Ich fahr Fahrrad in Münster! Ich darf ALLES!
• ICH HASSE SNOWBOARDER DIE AUF DER PISTE SITZEN!!!!!!
• Ich stelle mich tot, wenn es an der Tür klingelt
• Katzen sind heilige Tiere
• Kleine Titten sind auch nicht soooo schlecht....
• Leute mitten in der Nacht anrufen und wecken!
• Manchmal habe ich vor mir selber Angst
• Paul "Gazza" Gascoigne - Held der Trink- und Fußballkultur
• Quatsch, habe ich nicht! .......habe ich wirklich? Scheiße
• Rauchen macht die Mumu schwarz
• Sag doch einfach: du bist nett, ich möchte mit dir schlafen
• Sonntags: Wenn ich geschlafen hab, darf ich immer Auto fahren!!!
• Veltins ist der Messias!
• Was für Euch die Swatch ist, ist für mich die Breitling!
• Wenn Super B. mich gruschelt, kriegt er eine rein!!!
• Wer mich gruschelt, will sich mit mir prügeln!
• Wer tanzt hat bloß kein Geld zum Saufen!

Noch Fragen?

Montag, Juni 25, 2007

Pop(p)corn essen mit Super B.

„Vielleicht wende ich ja den Trick mit dem Popcorn an“, überlegt Super B. und setzt sein hämisches Grinsen auf.
„Du meinst heute Abend im Kino“, fragt Lenny_und_Karl nach.
Sie erinnert sich, dass Super B. die Tante aus dem Fitnessstudio eingeladen hatte. Erstes Date im Kino. Sie schüttelt den Kopf und schaut Super B. neugierig an: „Welcher Popcorntrick?“

„Na kennst du doch, mit Popcorn.“
„Nein, kenn ich nicht, sonst würde ich ja nicht fragen!“
Super B. breitet die Hände auf und erklärt gönnerisch. „Du machst in die Popcorntüte unten ein Loch rein und platzierst sie strategisch günstig auf deinem Schoß!“

Eine Möhre rollt über Lenny_und_Karls Teller. Sie spießt sie auf und fragt zwischen zwei Bissen: „Aber das setzt ja voraus, dass die Tüte leer ist?“
„Ja irgendwann. Das Mädel arbeitet arbeitet sich doch vor.“
Ok, vielleicht. „Dann ist aber immer noch das Problem, wenn die Tüte leer, dass du deine Hose zu hast.“
„Ja die muss man vorher aufmachen“, die völlig logische Antwort Super B’s.
„Und die Unterwäsche?“
„Die hab ich gar nicht erst an.“

Der Löffel. Er taucht ein in die Quarknachspeise. Lenny_und_Karl isst genüsslich, überlegt und sagt dann: „Und die ganzen Popcornkrümel, die sich überall verteilen?“
„Muss ich in Kauf nehmen.“
„Und es kann ja schon sein, dass das nicht funktioniert und du nie wieder mit ihr ins Kino gehst.“
Super B. grinst: „Ja darüber muss man sich halt vorher Gedanken machen. Man muss eben genau wissen, was man von dieser Frau will.“
„In deinem Fall also nicht unbedingt viel“, stellt Lenny_und_Karl fest.
„Kann man so sagen“, antwortet Super B.

„Und das ist also der alte Popcorntrick?“
„Ja altbekannt.“
Lenny_und_Karl lacht herzhaft. „Aber hat den schon jemals jemand ausprobiert, ob der funktioniert?“
„Irgendwer schon, bestimmt“
„Scheint mir aber nicht sehr Erfolg versprechend.“ Und Lenny_und_Karl fügen hinzu: „Und was ist, wenn sie da angelangt ist, wo sie hinsollte?“
„Dann wird ihr das Gefallen!“ Super B. ist immer 150 Prozent von seinen Plänen überzeugt.
„Und wenn nicht?“
„Dann will sie wohl kein Popcorn mehr.“

Freitag, Juni 22, 2007

Das Model und der Freak

Ein Abend mit Schorsch und Murmel

Schorsch lümmelt auf der Couch, Murmel hat es sich wie immer im großen roten Sessel bequem gemacht. Auf dem Sessel dazwischen Lenny_und_Karl. Es gibt Schokoladeneis, mit Schokoladenstückchen drin.

Das Model und der Freak springt es allen aus der Flimmerkiste entgegen. Zu Anfang werden die Gastgeberinnen vorgestellt. Monica irgendwas. Freundin von Pocher - scheint ein Beruf zu sein. Und Miss Sexappeal- ebenfalls eine Berufsbezeichnung.

"Wie macht man da mit?" wundert sich Schorsch. "Hallo ich bin ein Freak, ich will in der Freakshow mitmachen?"
Lenny_und_Karl und Murmel wissen es nicht.

Die Freaks werden vorgestellt. Ein Gothik-Mensch und ein Typ der aus Rülpsern Musik macht.
Der Gothik Typ kann nach dem Gespräch mit den Models nicht mehr klar denken, der Rülpser zieht es vor, den beiden Damen ausschließlich auf die Brüste zu schauen.
"Ich glaub der stinkt", meint Lenny_und_Karl.
"Wieso sollte der stinken?", erwidert Murmel.
"Na Mundgeruch, weil der die ganze Zeit rülpst."
"Nee, das ist doch nur heiße Luft", mischt sich Schorsch ein. Die Geruchsfrage bleibt ungeklärt.


Bei jedem Kommentar, den die beiden Jungs abgeben, wir ihr Name und darunter das Wort Freak, wahlweise Freak aus Berlin eingeblendet.
"Hey was ist das?" ruft Schorsch plötzlich. "Wie ne Berufsbezeichnung: Hey was machst du so? - Ich bin Freak...... ganztags."

Da hat er wohl recht. Die Show wird immer schlimmer.
"AAAAAAAaaaaaaahhhhhhhh", schreit Schorsch plötzlich und dreht sich mit dem Gesicht zur Rückwand der Couch.
"Hey was hast du?" wollen Murmel und Lenny_und_Karl wissen.
Schorsch schaut sie kurz an. "Ich weiß auch nicht."


"Du Murmel", flüster Lenny_und_Karl "wir sollten Schorsch da anmelden."
Murmel grinst.
"Was sagt ihr da", Schorsch horcht auf, er war aufgesprungen und kommt gerade aus seinem Zimmer zurück.
"Wir melden dich an" beschließen die anderen zwei. "Du bist ein Freak."
"Bin ich nicht" verteidigt sich Schorsch. Setzt seine Sonnenbrille mit den orangenen Gläsern auf und schaut damit weiter fern.

Für ungefähr 10 Sekunden versuchen sich alle drei zu konzentrieren. Es funktioniert nicht.
"Ich kann nicht mehr hinsehen", schreit Schorsch. "Ich auch nicht." "Ich auch nicht." pflichten die anderen beiden ihm bei.


Zum Glück ist das Finale erreicht.
Die Freaks sind jetzt hübsch und natürlich - wie konnte es anders sein - völlig neue Menschen und Oberchecker.
Der Rülpser singt der Monica zum Abschluss noch ein Lied.
"Der zieht jetzt erstmal die Alte vom Pocher ab", stellt Murmel fest. Das Schlusswort des Abends.

Dienstag, Juni 19, 2007

Fremdschämen

Ein Gefühl, welches mich zuletzt hier überfiel.
Irgendwie ist es eine Mischung aus Unwohlsein, Entsetzen und Ungläubigkeit. Meist bewirkt es, dass man wegschaut, umschaltet oder geht.

Zum Beispiel schaut man gerade eine Talkshow. Er (um 25, sieht aus wie 40, keine Zähne, ohne Grammatik) will sie (21, 2 gemeinsame Kinder, Aussehen: wie er nur fülliger, nicht weiblicher) zurück erobern, nachdem er ,blöderweise, 32 Mal, ganz aus Versehen fremdgegangen ist. („Ich war betrunken, sie hat mich verführt, ich wollte das gar nicht“)
Er singt ein Lied, idealerweise strippt er dabei für sie, um sie zurück zu gewinnen. An dieser Stelle schämen wir uns für diese Person. Zum einen, weil ihr dieses Schamgefühl abhanden gekommen scheint oder sie es nie besaß. Uns ist es peinlich, wie man jegliche intime Details auf so unbeholfene Weise vor der Nation ausbreitet. Diese Art von (unbemerkter) Selbstgeißelung ertragen wir nicht, weil wir uns dem hohen Maß der Peinlichkeit bewusst sind. Wir schämen uns fremd, für einen Fremden, der hoffentlich fremd bleibt.

Ein bisschen zählt ins Fremdschämen auch die eigene Scham hinein. Peinlich berührt darüber, dass wir überhaupt versucht haben, zuzusehen, sind wir beschämt. Hoffentlich hat es niemand mitbekommen, lieber schnell umschalten. Der Typ ist peinlich und es ist peinlich für mich, erwischt zu werden, wie ich das sehe.

Ähnliche Situationen gibt es auch gern bei Castingshows, wenn Lieschen Müller und Thorben-Gustav die Ohren der Nation zum bluten bringen.

In den meisten Fällen gilt aber: Fremdschämen ja klar. Aber: Neugierde und Voyeurismus – eigentlich auch. Sie siegen manchmal über unsere Schamgedanken und wir schauen hin, bleiben stehen oder hören heimlich zu. Vielleicht merkt es ja niemand!

Als mich Lenny und Karl fragten ob ich mit ihnen einen Text zum Thema „Fremdschämen“ verfassen möchte stand ich gerade vor der Entscheidung mir nach etwa drei oder vier Jahren fernsehnloser Zeit ein neues TV – Gerät anzuschaffen. Schlagartig wurde mir wieder bewusst, warum ich meine Kiste verschenkt habe: das unerträgliche Gefühl in der Magengegend. Der etwas erhöhte Puls. Das auf die Lippen beißen. Das Augenzuhalten und durch die Finger blinzeln. Kurz: DAS FREMDSCHÄMEN.

Nun haben Lenny und Karl schon viel über die Situationen erzählt in denen es zu einer Fremdscham kommen kann. Die Talkshow, fremde Leute in der U-Bahn, Castingshows oder auch das besagte Video des Herrn Winkel, bei dem ich übrigens nicht hinschauen konnte und mir auf die Lippen gebissen habe. Durch mein kommunikationswissenschafliche Studium bin ich doch tatsächlich schon einmal mit Scham bzw. Fremdscham zusammengestoßen. Und nein…damit meine ich nicht meinen Professor Herrn S. der mit seinem Cowboyhut, seinen Hawaiihemden und dem Frauenparfüm zum Fremdschämen animiert. Ich meine wissenschaftlich.

Zunächst unterscheiden wir zwischen zwei Arten des Fremdschämens. Zum einen können wir uns gemeinsam mit jemanden aus unserer unmittelbaren Gemeinschaft schämen, ohne dass uns etwas Peinliches passiert ist. Zum Beispiel für einen Freund oder für unsere Eltern. Ja, M. …es war ganz schön peinlich als du bei unserer Präsentation laut gefurzt hast. Und ich habe mich nicht nur für, sondern auch mit dir geschämt…so als ob ich meinen Darmwinden freien Lauf gelassen hätte.

Zum anderen können wir uns für jemanden unmittelbar oder nicht unmittelbar Fremdschämen ohne das man direkt peinlich berührt ist.
Diese klassische und von der Allgemeinheit als „Fremdscham“ bezeichnete Art des Schämens haben Lenny und Karl schon erklärt. Natürlich reicht diese Art der Scham auch in die unmittelbare Gemeinschaft herein. Ja Tante G. Du bist gemeint. Es ist toll, wenn Du die ganz Familie zum Forellenessen einlädst. Über die Tatsache, dass Du deinem Fisch die Augen aussaugst kann man ggf. noch hinwegschauen. Dass du es allerdings mit den Fischen von allen Gästen machst lässt uns alle fremdschämen.

Nun hatte ich ja eigentlich den „Auftrag“ über die Hintergründe und Ursachen der Fremdscham zu schreiben. Ich könnte nun in die Tiefe gehen. In die Kiste der Soziologie und auch der Kulturgeschichte greifen. Es ontogenetisch oder phylogenetisch begründen. Will ich aber nicht, denn mit Grauen schaut mich die Anzeige „geschriebene Wörter“ an die mir sagt, dass ich leider schon viel zu viel geschrieben habe. Daher will die Frage lapidar mit: „Weil wir es können!“ beantworten. Und weil ich gerade auf meinen Fernseher starre füge ich noch hinzu: „Weil wir es wollen und müssen“.


In cooperation with Mitch

Samstag, Juni 16, 2007

Typentest

Ich habe mir gerade den Typentest von Herrn Parker geklaut.

Wirklich witzig, auch wenn ich jetzt etwas irritiert bin, über das Ergebnis. Herr Parker ähnelt der Trickfigur Spongebob?
Ich ähnele Bart Simpsons, naja Lenny_und_Karl aus den Simpson hatten sie wohl nicht im Angebot. Dennoch treffend.

Ansonsten bin ich der Erfinder-Typ. So sind wohl ganze 5 Prozent der Bevölkerung und weitaus mehr Männer als Frauen. Wobei wir wieder beim Thema wären, ob ich zu männlich bin?

Außerdem ähnele ich damit folgenden Personen:
Daniel Düsentrieb (aha Erfinder also)
Bart Simpson (na schön, damit kann ich mit abfinden, schließlich ist er ein Simpson)
Mac Gyver (das darf doch nicht war sein, der Typ über den sich alle lustig machen?)
Bugs Bunny (ein Hase, ok und ein lustiger, gewitzter Hase, gut ich kaufe Karotten)

Joschka Fischer (naja so unsympathisch find ich ihn nicht, er war ja Revolutionär, oder so)
Eminem (nee bestimmt nicht)
Wladimir Putin (das wird ja immer besser, jetzt bin ich noch ein alter Diktator mit Halbglatze)
Brad Pitt (der Traummann, ich wär aber lieber ne Traumfrau, die Angelina zum Beispiel)
Tom Green (ja er ist lustig, aber der sieht verdammt sch.. also nicht gut aus)
Jamie Lee Curtis (im Horrofil zu Hause...)
Albert Einstein (der Weltherrschaft steht nix mehr im Wege)

Mittwoch, Juni 13, 2007

Dorffest Teil II

Huch Teil II? Hab ich was verpasst? Wo ist der erste Teil? Der ist genau hier!
Herr Mitch hat mich genötigt meine Erfahrungen preis zu geben. Und da ich "vons Dorf" komme, bietet sich da jede Menge Erfahrung, aus der zu schöpfen ist.

Der folgende Text steht unter dem Motto des Zitats:
"Dorfbesuche bieten immer Stoff für neue Beiträge. Manchmal ist das wie eine andere Welt, in der Zeit langsamer läuft und Dinge ihre eigene Logik und Schönheit besitzen. Sowohl negativ als auch positiv.“

Auftretende Protagonisten:
1.4 Der Hängengebliebene
Immer wieder anzutreffen. Mindestens eine Person auf jeder Party. NIe würde es ihm in den Sinn kommen aus SEINEM Dorf wegzuziehen. Hängen geblieben in der Vergangenheit, dort Zuhause, scheint er rückwärts zu leben. Hängen geblieben (durch Erinnerungen, Drogen, was weiß ich) an Freunden, Ereignissen. Beliebteste Floskel in seinem Sprachgebrauch: Alte Zeiten! Damals wäre es so toll gewesen. Er trauert der Zeit förmlich nach.

Wenn es ganz schlimm ist, ist es die Person, die mich nach einer vergangenen Liebe fragt. "Deine Augen leuchten doch, wenn ich den Namen erwähne." Hallo? Ich war 15 oder 16, das ganze dauerte vier Wochen und ist schon über 7 Jahre her! Eine Person, an die man nur denkt, wenn man daran erinnert wird. Für ihn aber als wäre es gestern gewesen.
Ihm zu erklären, dass es doch weiter gehen muss, denn nur wenn man nicht stehen bleibt, haben die Zeiten von heute die Chance zur schönen alten Zeit von damals zu werden. Haben wir die Chance uns zu entwickeln, zu lernen, zu erfahren. Und dadurch lernen wir die alten Zeiten vielleicht als schöne Zeiten in Erinnerung zu behalten.
Zwecklos. In besagtem Fall ist die Person zu betrunken um es zu verstehen oder sie versteht nicht, weil es nicht in ihrem Geist liegt, es zu verstehen.

1.5 Die Drogenfreunde
Lenny_und_Karl trinken ja nichtmal Alkohol. Aber jeder soll machen, was er für richtig hält. Es gab schon schräge Leute auf einigen Partys. Die haben mich aber immer in Ruhe gelassen. Ihre Geschichten sind umso besser. Sie ähneln ein wenig den Hängengebliebenen.

"Damals, als wir alle zusammen gefeiert haben. Einige seh ich gar nicht mehr." Auch hier scheitern Versuche ihm zu erklären, dass das logisch ist. Das waren Drogenfreunde. Gabs was zu feiern, ne Party und Mittelchen, um die Party zum Gelingen zu bringen waren sie dabei. Aber viele nehmen keine mehr oder weniger, manche sind ganz abgestürtzt. Ohne einen Laberfilm hat man sich nichts zu erzählen. Es bleibt nichts, was man gemeinsam hat, denn vom kleinsten gemeinsamen Nenner haben sich die Meisten verabschiedet. Die die noch da sind, sind wahre Freunde und waren es wahrscheinlich schon vor den Feierzeiten.

"Och wir haben doch alles gefressen. Um runter zu kommen, die stärksten Schlaftabletten. War so geil. Der Punkt, an dem du gegen die Müdigkeit kämpfst, aber der Körper sich noch weigert. Da hast du die geilsten Sachen gesehen, ein krasser Film, ein völliger Flash."
Solche Geschichten, bleiben ihnen die liebsten Geschichten.

Dienstag, Juni 12, 2007

Guten Morgen, Tag!

Ein Tag kann doch nur wunderbar werden, wenn morgens um kurz nach 8 Uhr, das Handy mit folgender SMS aufwartet:

Guten Morgen, Lenny_und_Karl! Ich sitze in der S-Bahn, die mich zum Praktikum bringt. Meine Augen sehen den Fernsehturm, meine Gedanken wandern zurück zu unserem Schultreffen. Sag, wie geht es Dir? Auch wenn ich weit weg bin - ich denk an Dich. Dein "Bester Freund"

Was für ein wundervoller Start in den Tag! Muss auch mal sein!

Montag, Juni 11, 2007

Schöne schlechte Karten

Wir werden ja alle irgendwann mal älter. Einige von uns sind es schon. Andere haben aber noch jede Menge Zeit mit dem alt werden.
Anlass daran erinnert zu werden, zu welcher Gruppe man sich zählen darf, bieten Geburtstage. Ich finde ich es immer wieder eine wunderbare Idee zu diesen Tagen Karten zu verschicken.

Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Viele greifen auf die ach so süßen Diddel-Karten zurück. Ok ein paar sind ganz passabel, aber irgendwie sind die Zeiten doch vorbei.
Dann gibt es noch witzige Karten. Meist gezeichnet. Wahlweise auch mit einem Tütchen Paprika, als Zeichen dafür, dass die Person immer noch "scharf" ist. Oder mit Blumensamen, damit sie sich ihren Blumenstrauß selbst anpflanzen kann.
Ist aber auch irgendwie abgegriffen.

Ich persönlich mag Sachen die schlecht sind. Allerdings ist hier schlecht nicht im Wortsinn gemeint. Schlecht ist eine durchaus positive Beschreibung. Als Beispiel: "Man ist dein Outfit (wirklich/richtig) schlecht." Richtig schön schlecht. Es ist nicht modisch oder hübsch, irgendwie schlecht, aber so schlecht, dass es schon wieder gut ist.
Bei Postkarten ist das nicht anders. Manche sind einfach schlecht. Also richtig schön schlecht. So schlecht, dass sie einfach gut sind.

Deshalb freut sich meine Freundin Lehrerin S. hoffentlich auch über diese schlechte Geburtstagskarte:

Man beachte, dass die Nase Original aus rotem Filz besteht. Tolle Sache. Könnt ich mich jetzt noch drüber freuen. Im Kreis quasi, das Freuen und die Nase!

Sonntag, Juni 10, 2007

Kinder unserer Zeit

Ich schaue Serien. Manche sogar ganz gern.
Ich schaue auch gern halbwissenschaftliche Serien. Am liebsten sogar medizinische oder sozialpsychologische.
Eine meiner liebsten ist von BBC. "Kinder unserer Zeit" heißt sie. Kinder, die im Jahr 2000 geboren wurden, werden 20 Jahre lang begeleitet.
Interessant ist zu sehen, wie sich entwickeln, da sie aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen stammen, Einzelkinder sind oder Geschwister haben.
Die Frage die dahinter steht ist: "Was macht uns zu dem, was wir sind? Wie beeinflussen uns, Familie, Geschwister, Freunde?"

Gestern stand die Frage im Raum, wie mutig die Kinder sind.
Bei einem Experiment hielten sie ihre Hände in eiskaltes Wasser. Kinder deren Eltern am längsten aushielten, waren auch Favoriten unter ihren Gleichaltrigen. Interessant war dennoch, dass auch die Kinder mit weniger Mut motiviert werden, konnten, wenn eine Belohnung in Aussicht stand.

Viel interessanter war jedoch die zweite Frage. Wie verändert sich die Individualität der Kinder zu Beginn der Schulpflicht. Hier fingen sie an zu verstehen, dass auch andere Gruppen (Lehrer, Mitschüler) Erwartungen an sie haben.

Die meisten Menschen würden von sich selbst sagen, dass sie Individualisten sein möchten. Doch weshalb folgen wir dann so bereitwillig all den anderen? Was sind die Gefahren einer zu großen Angepasstheit? Und wie lernt ein Mensch, mit Stolz zu seinen Besonderheiten zu stehen?

Ein einfacher Versuch. Ein Blatt mit drei unterschiedlich langen Strichen. Ein zweites Blatt mit einem Strich. Welcher der drei Striche ist so lang, wie der auf dem zweiten Blatt?
Drei Kinder sollen alle mit Absicht die falsche Antwort geben. Wie würden sich die "Kinder unserer Zeit" verhalten? Einige gaben ebenfalls die falsche Antwort, um zur Gruppe dazu zu gehören, andere jedoch die richtige, auch wennn sie sich dadurch von der Gruppen abhoben.

Dennoch: "Für Sechsjährige gibt es eine besonders einfache Methode Mitglied einer Gruppe zu werden. Mädchen spielen nur mit Mädchen, Jungs spielen nur mit Jungs", hieß es dort gestern.

Letztendlich finde ich es ungemein spannend etwas darüber zu erfahren, was uns prägt. So viel davon findet in einem Stadium statt, in dem wir uns, unser selbst noch nicht so bewusst sind.
Da dient bei einem der coole große Bruder als Vorbild. "Ich will so werden wie er, er zieht seine Jacke so cool an." Bei anderen die Eltern oder Freunde.
Da fängt man an darüber nachzudenken, wie das eigenen Gruppenverhalten früher war. Wo gehörte man dazu und wo auf keinen Fall?

Wirklich spannend. Mehr zu meinem persönlichen Gruppenverhalten demnächst.

Freitag, Juni 08, 2007

Aus und vorbei!

Fünf Wochen sind rum! Die Belly Off Aktion geht heute zu Ende.
Eigentlich schade!
Nachdem der Herr Winkel mit seiner Abschlussakion dafür gesorgt hat, dass ich blind bin, versuche ich dennoch mal zusammen zu fassen.


Nach einem anfänglichen hoch, ging es bergab und zwar zwei Wochen lang, dann aber wieder rauf.
Und heute bin ich wieder da, wo ich angefangen habe. Was solls.
Ich glaube dennoch, dass der Sport mir gut getan hat und ein paar Muskeln akiviert wurden. Besonders Bauchmuskeln. Da behaupte ich immer noch, dass ich mehr Sit Ups schaffe als sie, Herr W.
Und weil es so gefordert ist, hier das abschließende Beweisbild.



Letztendlich werde ich aber nicht aufgeben oder aufhören. Allerdings geht es nicht ums Abnehmen. Das muss nicht sein. Ich werde wieder regelmäßig laufen gehen und etwas Krafttraining machen, um die Muskulatur in Schwung zu bringen. Das schaffe ich schon. Und ganz so ohne Druck geht das ,glaub ich, noch besser.

Mittwoch, Juni 06, 2007

Karten schreiben

Die ersten Karten aus meiner Aktion sind angekommen, soweit ich das gehört habe.
Chilli hat sich sogar die Mühe gemacht und eine Zeichnung meiner Karte gemacht. Sieht sehr künstlerisch aus.


Frau Krötengrün hat auch eine bekommen und was gelernt, denn auf der Karte stand gaaaanz viel über die Saalestadt Halle.

Ach und der Herr Timo hat seine Karte auch bekommen. Und zeigt sie auf seinem Blog.

Langsam trudeln alle Karten ein. ICrossMyHeartAndHopeToDie freut sich über eine Karte aus BTF. Ich bin gespannt auf die Karte, die ich zurück bekomme.

Edit: Die Postkarte für den Herrn Kreuzberger ist auch eingetroffen. Für die Schrift muss ich mich entschuldigen. Nach all den Karten war die Hand vom Schreiben schon ganz verkrampft und tat weh. Er konnte es aber trotzdem entziffern.

Haben denn auch die anderen ihre Karten bekommen?

Außerdem habe ich gemerkt, dass sie viele sehr über Post freuen. Wird wahrscheinlich viel zu selten gemacht. Aber handschriftlich ist doch viel schöner, als so per E-Mail.
Deshalb werde ich jetzt öfter mal eine Karte schreiben. Auch so an alte Freunde. Geh nachher gleich mal los und kaufe ein paar Karten. Mal sehen, ob die sich auch freuen, eine von mir zu bekommen.

Dienstag, Juni 05, 2007

Wochenende

Da mal wieder wenig Zeit ist, mein Wochenende in Bildern.
Samstag war Abriss-Party. Meine ehemalige Schule wird abgerissen. Aus diesem Grund gab es ein großes Schultreffen. Ach war das schön soooo viele Leute wieder zu sehen.

Erstaunlich ist, dass mich so viele Leute kannten. Klar die aus meinem Jahrgang sowieso. Aber untern den älteren Jahrgängen gibt es ein paar Leute, die ich vom Sehen kenne. Vielleicht hat man auch mal nen Satz miteinander gewechselt. Von einigen dachte ich nicht, dass sie wüssten wer ich bin. Erstaunlicherweise kamen viele auf mich zu, haben mich herzlich umarmt und sich gefreut mich zu sehen. Sehr überraschend und sehr nett. Unter den Leuten, die ich getoffen habe:


Ein guter Freund aus alten Zeiten. Viele Parties in dunklen, legalen und anderen Clubs.










Mein bester Freund, den ich sehr lange nicht gesehe hatte. Mit neuer Frisur und (wie er betont) neuem T-Shirt. Schick!








Mario, der Lieblingsleher. Lustig wie immer. Mittlerweile hat er sogar ein Buch geschrieben.















Einer meiner besten Kumpel überhaupt. Man war und ist das immer lustig. Die Sau, warum hatte ich gleich immer noch soooooo viel Spaß mit ihm. Ach ja ich weiß!








Die Teppichratte! Lange Zeit ein sehr guter Freund von mir und mittlerweile richtig schick. Ein Mann mit Sixpack. Ja, ja ich mag mein halsloses Monster!





Ach und der Tommek. An einem dunklen, feuchtfröhlichen Abend, gab er das Versprechen, dass wir uns gegenseitig heiraten, wenn mir bis 30 nicht verheiratet sind.



Links sein Blick, falls es dazu kommen sollte. Rechts macht er vor, wie sein Gesicht als glücklicher Single aussieht. Was das wohl bedeutet?


Aber genug an der Stelle. Ich hab zwar auch die Eltern vom Lieblingsbaby getroffen. Ohne Ende Leute aus meinem Jahrgang und darüber. Ein paar aus dem Jahrgang unter uns. Überraschende Gäste, die ich nicht erwartet hatte und mich um so mehr freute. Aber genug von den Bildern. Jetzt muss ich erstmal wieder zur Uni!

Samstag, Juni 02, 2007

Tach, Post! Teil II

So, jetzt habe ich die Postkarten so gut wie zusammen. Aus verschiedenen Städten in denen ich war, wenn auch leider nicht aus allen.
Hier zwei der Motive:










Wer welche bekommt kann ich noch nicht sagen. Aber es gab einige Leute, die fleißig hier geschrien haben und deshalb auch eine Karte bekommen. Folgende Personen sind die Glücklichen:

Chilli
Frau Chliitierchnübler
Der Kaiser
Der Kreuzberger
Frau Krötengrün
Herr Timo
ICrossMyHeartAndHopeToDie
Sir Parker
zmivv

Und Herr Killer Joe, der keinen eigenen Blog besitzt, aber bei ab und an zum Co-Autoren wird!
So und wer jetzt ganz traurig ist und sich bisher immer noch nicht getraut hat, hat Pech!
Nee, Ausnahmen mach ich natürlich. Vielleicht hab ich ja noch ein oder zwei Karten übrig. Einfach ne Mail schreiben an: Lenny_und_Karl_verfolgen (at) gmx (dot)de. Dann gibts vielleicht noch ne Karte.

Donnerstag, Mai 31, 2007

Belly rauf, Belly runter

Irgendwie hat man immer was zu tun, wenn man zu haus ist. Und sich regelmäßig dem Sport zu widmen gehört leider nicht dazu. Außerdem ist es für das Belly-Off Projekt gar nicht föderlich.

Ich habe es versucht und war zweimal laufen. Habe auch (fast) täglich situps gemacht. Aber irgendwas ist hier immer zu tun, weshalb ich einfach nicht das geschafft habe, was ich wollte.
Zudem ist die Waage defekt, bzw. die Batterie leer. Es gibt also keinen aktuellen Stand. Müsste ich ihn schätzen, würde ich sagen weit über dem Ausgangsgewicht. Warum?

Hier meine Bilanz für die letzte Woche:

2x Grillen
1x Grieche
2x McDonald
1x Chinese
Besuche hier, Besuche da, diverses Kaffee trinken und Kuchen essen, natürlich selbst gebackenen. Ich kann euch sagen....


Und meine Woche in Bildern:

Schön laufen, um diesen See:

Die Elbwiese


Da sieht man noch so richtig wilde, freilebende Tiere.


Ach ja und mein Lieblingsbaby habe ich auch besucht.


Alles in allem nicht außergewöhnlich spannend. Da üblich Programm eben. Aber wenn man wie ich ein halbes Jahr nicht zu Hause war, ist es halt trotzdem interessant. Dennoch habe ich mir vorgenommen in der letzten Woche noch einmal alles zu geben. Sportlich wird die Woche erfolgreich, das habe ich im Gefühl!