Freitag, August 24, 2007

Montag, August 20, 2007

Lilly - Auszüge aus dem Leben - Eine Kurzgeschichte

Es war ein strahlender Morgen. Der Himmel spannte sich sauber und wolkenfrei über die Häuser. Die Sonne machte sich schick für den Tag. In den Fenstern prüfte sie ihr strahlendes Ego. Sie brach ungefragt durch die Scheiben fremder Menschen, stahl ihnen die Schatten aus den Zimmern.

Lilly war schon lange wach. Zwei oder drei Stunden. Genau wusste sie es nicht. Den Kaffee in der Hand sah sie zu, wie sich die sonnigen Strahlen auf dem glitzernden Spielplatz aus Fenstern, Türen und Bäumen vor ihrem Fenster austobten. Die Straße war sauber wie der Himmel, menschenleer. Klick, Klackklackklackklack, Klick Klick. Die Musik der Ampeln hallte durch den Morgen.

Sie hasste diese Idylle. Alles so friedlich, so unschuldig so vorfreudig auf das kommende Gewirr des Verkehrs. Der Duft der frischen Brötchen des ökoloigschen Bäckers, die verblichene Markise des Kiosk, der die Zeitung mit den unwichtigsten Nachrichten ins Schaufenster legte. Der gelbe Mann mit der Post.

Lillys Augen war groß, verquollen und rot. Sie hatte geweint. Gestern Abend. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, als der Schlaf sie einholte. Sie wachte auf, noch bevor das Ego der Sonne die Stadt erhellen konnte. Sie war aufgewacht und hatte geweint. Nur ganz kurz. Sie duschte und hatte geweint einfach so.

Der Kaffee in der Tasse war kalt. Wie lange stand sie wohl schon am Fenster? Er war kalt geworden und schmeckte stumpf. Kaum etwas hatte im Moment Geschmack, alles war fad. Sie trank die braune kalte Brühe trotzdem.

"Ach scheiß Wetter" zischte Lilly und ließ die Rolläden nach unten. Sie wollte nicht, dass es hell wurde in ihrer Welt. Eigentlich wollte sie nicht, dass die Welt sich drehte. Das Leben, dass spazieren geht. Sie wollte es nicht reinlassen. Die Rolläden sollten dieser Welt die Grenze zeigen. Bis hierhin und nicht weiter. Hier bleibt es wie es ist. Kein Drehen, kein Vorangehen, keine Sonne. Die Strahlen schrien laut, als die Rolläden mit meine großen Knall auf ihre Finger fielen. Schmerzvoll und beleidigt zogen sie sich zurück, langsam krochen die Schatten zurück aus ihrer Verbannung und nahmen das Zimmer wieder für sich ein.

Lilly drehte sich um, schüttete den Kaffee in den Topf der Palme, die staubig und schwer den Kopf hängen ließ und sich müde und kraftlos Richtung Fenster streckte.
"Du sucht wohl die Sonne? Wünscht du dir Licht?" fragte Lilly sie. "Man bekommt eben nicht alles, was man sich wünscht. Warum sollte es dir besser gehen als mir?" Es knackte und zwei Blätter tanzten in der Luft Richtung Boden. Die Palme würde sterben.

to be continued

Donnerstag, August 16, 2007

Das erste Mal

... das ich mit einer wunderschönen Bohrmaschine Löcher in die Wand gebohrt habe. Eine sehr gute Freundin ist zurück in die Stadt gezogen und zwei Regale mussten angebracht werden. Das erste Regal ging super. Keine Probleme.

Das zweite war dagegen schwierig. Beim zweiten Loch war nämlich Schluss mit lustig. Irgendwie gabs in der Wand Metall oder so. Da war wirklich nichts zu machen.

Und bevor einer auf Besserwisser macht: Die Schlagbohrfunktion hatten wir eingeschaltet, aber es tat sich nichts. Gar nichts. Unserer Logik nach, konnte das ja nicht überall in der Wand so ein. Also habe wird daneben und dann darüber noch einen Versuch gemacht.

Aber auch nach sechs Löchern war nur eines tief genug für einen Dübel. Die anderen waren selbst zu klein für die kleinen Dübel.



Und ja wir haben dann ein gutes Stück weiter oben noch einen Versuch gewagt, aber auch das funktionierte nicht - wie verhext.
Was macht man in einer solchen Situation, wenn das Regal doch essentiell ist, weil dort die ganzen wichtigen Taschen dran hängen müssen?

Genau! Wir haben links das einzig brauchbare Loch mit dem formschönen Dübel versehen und rechts einfach einen kleinen Dübel reingesteckt und überstehende Plastik bei beiden abgeschnitten.
Komischerweise passten bei den sehr unterschiedlichen Dübel die gleichen Schrauben.
Das Endergebnis?
Das sieht man hier.



Die meisten Löcher konnten wir unter dem Regal verstecken. Aus dem Rest wird Kunst oder so. Das wird noch entschieden.











Mittwoch, August 15, 2007

Werbung

Ich liebe Werbung. Ich schau auch gern Werbepausen. Dabei gibt es sooo schlechte Werbung, aber auch sehr sehr gute Werbung. Im letzten Jahr gab es zwei absolute Favoriten von Nike und Sony.

Sofia ist der Hammer. Ich könnte das Video immer wieder schauen. Sehr gut gemacht.




Sony war ebenfalls genial. Die haben die Straße gesperrt, die Bälle wirklich springen lassen und hatten nur einen Versuch mit verschiedenen Kameras zu drehen. Sehr schön!

Freitag, August 10, 2007

Schreiben

Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution.
Zuerst macht man es aus Liebe,
dann für ein paar Freunde und
schließlich für Geld.


Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin
französischer Dramatiker, Schauspieler und Theaterdirektor
(1622 - 1673)

Dienstag, August 07, 2007

Willkommen zur Traumhochzeit

Mensch bin ich gespannt. Schnell noch nen Cappuccino gekocht und dann kanns losgehen.

Oh es geht los. Steven Gätjen? Oh man er spricht von einer Märchenhochzeit, mir ist jetzt schon leicht übel.

Er hofft auf das Ja-Wort? Kann das jetzt noch schief gehen? Und wer ist Natascha Berg. Sind die auf Sült und sie redet von einem Märchenwald???? Wegen des Glitzerzeugs?

Na die kleinen Jungs sind aber süß! Ich will auch so einen! Die lernen alles auswendig, was die Redaktion ihnen sagt.

Rückblick: Gülcans bemerkenswert naja außergewöhnlicher Geschmack, sie putzt im Tigerkleidchen. Er tut nix. Klar wie bei mir zu Haus!


Er hat wohl schon mehrfach versucht vor ihr abzuhauen, na wenn ers richtig macht, ist er heut vielleicht gar nicht da.

Traumprinz, Märchenwald, du bist das beste, was mir je passiert ist. Man ich kann die Flosskeln schon nach 10 Minuten nicht mehr ertragen.

Oh jetzt auch noch die Schwuchtel aus dem Frühstückfernsehen: Alle Menschen haben Liebe mitgebracht. Das wird ein wahres Trash-Treffen.

Schorsch hat sich zu mir gesellt. Welche berühmteste Tochter? fragt er.

Na die Tochter Kamps ist doch ne Sahneschnitte, oder?

Schorsch wünscht sich ne Sturmflut und wählt als Farbe der Braut: Camouflage. Pause!

Wer ist das? Schorsch: Irgendein Gesicht!

Wer bezahlt eigentlich, die Leute, damit die den ganzen Abend hinter der Absperrung stehen?

Wie alt ist denn die Freundin von Kai Ebel? 20?

Lucy hat grad gelogen. Ich glaube, sie findet das Ambiente ätzend, traut es sich aber nicht zu sagen.

Gülcan kommt in der Kutsche. Mit einer Krone. Na Kitsch kennt keine Grenzen!

Pause!

Oh geht ja schon weiter. Na verpasst hab ich nix.

Lauter Promi-Hochzeiten. Sind diese Ehen nicht alle gescheitert, oder irre ich mich da?

Crazy Kai Ebel. Mensch den Moderatoren fällt aber auch gar nix ein!

Erneuter Rückblick!

Ich finde ja, als Vorbereitung hätte sie sich Augenbrauen wachsen lassen können.

Und während der Vorbereitungen haben die nur Prosecco gesoffen. Literweise glaub ich.

Man der Steven: Welches Kleid trägt Gülcan und bleibt das Wetter so? - Überraschungen über Überraschungen, ich bin schon ganz hibbelig. Ich sollte Moderator werden, soviel Schwachsinn kann ich locker labern.

Gülcan verwechselt den Dirigenten mit dem Domteur. Mola findet das lustig. Ist er noch nicht dahinter gestiegen, dass sie das ernst meint?

Wie traurig ist das Leben in Travemünde, wenn man stundenlang, von der Veranstaltung ausgesperrt, wartet um F-Prominenz zu sehen?

Nein, die spielen nicht David Hasselhoff, oder? Sebastians Lieblingslied! Oh Shit!

Natasha Bedingfield. Was haben die der erzählt wer da heiratet. Wahrscheinlich hat sie Prinz und Prinzessin gehört und gedacht sie ist in England bei den Royles oder so.

Sie hat tatsächlich davon gesungen: Warum bin ich allein, wenn es für jeden einen Seelenverwandten gibt?
Hä?

Seit wann sind im Märchen die Bäume silber und mit Spiegeln behangen?

Mit der Sonnenbrille sieht Muddern Kamps aus wie Corinna May, ein bisschen, find ich.

Sie kommt, es geht los. Na endlich. Mir schlafen schon die Füße ein.

Die Leute kreischen oder kommt das vom Band?

Gülcan trägt bauchfrei mit Sternchen/Glitzer? Zu ihrer Hochzeit? Ich fass es nicht. Und Tüll. Die hat doch schon ne Flasche Prosecco gesoffen.

Noch einmal schlafen, ach nee noch einmal tapfer sein, dann ist es soweit.

So, Brille geputzt. Es kann weiter gehen. Nicht dass ich das Glitzern und den Glamour verpasse.

Oh es geht los. Der Ballsaal. Ich warte auf Gänsehaut.

Die sieht aus wie meine Barbie früher. Aber nachdem ich sie umgestaltet habe.

Angstschweiß, ich sehe den Angstschweiß auf Sebastians Stirn.

Ein Kerzenritual? Naja, das ist ok. Aber wo ist der Vater vom Bräutigam? Den hab ich noch nie gesehen. Will der sich nicht mit allen zusammen zeigen?

Musikalisch fehlt noch: Oh Happy Day und Amazing Grace oder so!

"Bewahren sie sich die Gesprächsbereitschaft": Na der beste Rat ever! Könnte die Braut glatt vergessen.

Geteilte Freude ist doppelte Freude? Ist das nicht nur die Halbe?

Ich nehm das mit dem Prosecco zurück, die lacht soviel, die hat gekifft oder ähnliches, vermute ich!

Sebastian ist eine Pflanze, die pflegeleicht ist. Na wenn das kein Rat fürs Leben ist. Das macht doch die Traumehe aus. Einer tut nix und wird umsorgt und hält die Klappe.

Ob die Braut wirklich verstanden hat, was der Trauzeuge da gesagt hat?

Und er sagt nein. Hätt ich schwören können, dass er einen Rückzieher macht.

Der Moderator nennt die Braut Gülli, ich lach mich tot. Wie krass!

Wir haben es geschafft. Nach 2 Jahren haben sie sich getraut und wir haben uns getraut zuzusehen. Wer hat hier wohl den größeren Mut, hä?

Jetzt nochmal Werbung.
Leider muss ich hier aussteigen. Der Schorsch bastelt am Wohnzimmer und muss den Fernseher ausstöpseln, nur kurz.

Aber schön wars.
Nächstes Mal gibts Live-Blogging zu den Freaks und den Topmodels. Das wird dann richtig lustig. Versprochen.

Edit: Scooter! Das ist echt der Höhepunkt. Die singen ein Medley ihrer Songs. Oh Gott JETZT kann es nicht mehr schlechter werden. Das ist so ÜBEL! Mir ist grad richtig schlecht.

Heute Abend - Live Blogging!

Ich habs hier versprochen und hoffe es heute auch einhalten zu können.
Heute Abend ab ca. 20:15 Uhr.

TRASH-LIVE-BLOGGING-DELUXE!

Gülcans Traumhochzeit. Ok Gott, das wird so schlecht. Ich muss mich nach dem Sport auch noch so beeilen. Aber ich freu mich. Das kann lustig werden.

Montag, August 06, 2007

Blogger - lernt euch selbst kennen!

Beobachter und Kommentatoren sind Blogger, die die Diskussion in der Blogosphäre weitgehend passiv verfolgen und nur in unregelmäßigen Abständen in eigenen oder in anderen Weblogs selbst Stellung beziehen. Im Mittelpunkt steht hier die Teilnahme an der jeweiligen Diskussion. Die weitaus meisten Blogger fallen in diese Kategorie.

Autoren und Erzähler zeichnen sich dadruch aus, dass sie Blogs nutzen, um Konversation zu betreiben. Sie wenden sich nicht in erster Linie an ein Publikum, sondern an eine begrenzte Gruppe von Freunden (bei privaten Weblogs) oder Fachkollegen (im institutionellen Umfeld). Die meisten Betreiber privater Blogs fallen in diese Kategorie.

Themenanwälte und Vernetzer sind Blogger, die mithilfe ihrer Einträge vor allem bestimme Diskussionen vorantreiben, Sachverhalte öffentlich machen, Informationen verlinken oder auch andere Menschen - seien es Blog-Betreiber oder Leser - zusammenbringen. Ihnen geht es insbesondere um die Fokussierung von Inhalten und die Bildung von Communities. Dieses Selbstverständnis ist typisch für viele private und institutionelle Blogger, die in ihrer jeweiligen Nische bekannt sind, aber insgesamt nur eine begrenzte Reichweite entfalten.

Botschafter und Moderatoren beteiligen sich sehr intensiv an der Diskussion in der Blogosphäre und treiben sie aktiv voran. Diese sogenannten "A-List-Blogger" übernehmen eine publizistische Funktion, indem sie täglich oder mehrmals wöchentlich eine Vielzahl vorliegender Informationen auswerten, beurteilen, gewichten, kommentieren und in ihren Weblogs publizieren. (Quelle:Zerfaß/Boelter:2005)

So sieht euch die Wissenschaft. Dann entscheidet mal selbst, wo ihr zugehören wollt. Auf jeden Fall mal ein Grund drüber nachzudenken, was man da so macht und warum man es tut.

Sonntag, August 05, 2007

Vier von Vier

Nach so einer ernsten Serie endet die Vier von Vier im Grunde genommen Gut.
Ein glücklicher Ausgang, ein zufriedenstellender Ausgang.
Zumindest ein hoffnungsvoller Ausgang ist meistens drin.

Heut nicht! Kein Happy End. Vier von vier fällt aus.

drei von vier

Vertrauen

Das Fundament auf dem das Wachstum statt findet. Der Wall der dich schützt vor Stürmen und Angriffen. Das Lager auf dem du ruhen und zufrieden sein kannst.

Vertrauen als Grundpfeiler hält die Konstruktion des Glücks. Bröselt er gerät das Gerüst ins Wanken. Geht es verloren, stürtzt das Bauwerk in sich zusammen.

Vertrauen wird verdient. Kleine feine Risse bekommt der Pfeiler oft im Laufe der der Zeit. Sie müssen entfernt werden, um die Stabilität zu erhalten. Kommunikation restauriert und pflegt den Pfeiler.

Doch das Austragen von Konflikten mit dir selbst reicht nicht. Kommunikation in deinem Inneren ist zu wenig. Du musst sie nach außen tragen. Gedanke, Wünsche, Hoffnungen und Zukunftsvorstellungen mitteilen, um dein Ziel und die Erhaltung des Vertrauens zu erreichen.

Doch Vertrauen kann nicht bleiben, wenn du daran zweifelst, wenn der Zweifel an dir nagt und du es zulässt, ohne offensiv zu bekämpfen. Du musst daran glauben, um die Mauer überwinden zu können.

Du hast es verloren und willst es auch nicht suchen. Hast nicht mehr die Kraft, die nötig ist um erfolgreich zu sein. Die Enttäuschung lämt dich und du hast aufgegeben.

Schlimmer noch das Vertrauen hast du gegen Misstrauen getauscht. Stark und tief in dir verwurzelt. Selbst wenn auf der anderen Seite die Hoffnung noch besteht ist die Frage, ob eine Rückkehr möglich ist.

Wie kannst du schlimmsten Erwartungen haben, wenn es doch nahzu perfekt war. Wie kannst du der nahestehensten Perso am wenigsten Vertrauen? Wieso traust du dem einstmals Besten nur das schlechteste zu? Wieso willst du das Liebsten am meisten hassen und meiden? Wieso so schnell, wieso so ausschließlich?

Freitag, August 03, 2007

Zwei von Vier

Hass

Der Hass fokussiert dich. Engt dein Blickfeld ein. Dein Blick wird schmal. Nach rechts und links ist dir die Sicht versperrt. Vor und hinter dir kannst du nichts mehr sehen. Bist abgeschnitten von dem. was war und kommen kann, vergehst dich im Augenblick.

Scharf und grell siehst du das Vergehen. Alles andere wird unscharf und verschwimmt. Du bist besessen darauf und nichts bringt dich davon ab.

Ganz schnell frisst er alles auf. Die lebensfrohen Tage, die Farben in denen sie gezeichnet sind, das Licht, dass sie erstrahlen lässt.

Plötzlich ist die Liebe dahin. Eingesperrt, angekettet. Du spürst sie doch noch, aber der Hass verursacht Schmerz. Das tiefe, stechende Gefühl stumpft dich ab, überdeckt alles, legt sich wie ein Schleier darüber. Eiskalt lässt es dich nach außen erscheinen.

Alles zieht er mit sich in die Tiefe. Die Hoffnung zerstört er. Den glauben zerfesst er fein säuberlich in Stücke. Das Glück vergräbt er tief. Die Erinnerung verscharrt er.

Doch geht das wirklich so plötzlich? Siehst du nicht das Stück, den Spalt den der Hass offen lässt und nicht zu schließen vermag? Kannst du hineinsehen und dich an eine Zeit erinnnern, die er nicht beherrschte?

Es ist dein Wille, der darüber entscheidet. Dein Wille der dich dazu bringt nicht zurückzusehen. Er bringt dich dazu, dich weiter am Hass zu nähren. Dich abzuwenden um zu vergessen.

Donnerstag, August 02, 2007

Eins von Vier

Betrug

Grenzen sind oft sehr schmal. Sie werden meist unabsichtlich übertreten. Nie besteht die Absicht zu verletzen.

Du definierst sie für dich. Es sind deine Regeln. Deshalb sortierst du Taten auf die weiße oder die schwarze Seite.

Verwunderlich ist es, dass die schwarze Seite, obwohl viel kleiner ist, viel mehr Gewicht annehmen kann, wenn es die Zeit dafür ist. Dann lässt sie die weiße Seite federleicht wirken, fast schwerelos. Sie löst sich sogar in Luft auf, wenn du die Entscheidung triffst.

Für dich wiegt er schwer, der Betrug, der vielleicht nur in deinen Augen zu einem solchen wird. Du bist verletzt. Zutiefst. Schwarz tief, tief schwarz färbt sich eine Seite. Mit ihrer Dunkelheit raubt sie den Glanz der hellsten Tage und lässt die Farben der schillerndsten Erinnerungen verblassen. Wie Gift verseucht er die weiße Seite und lässt sie verschwinden.

Es gibt noch einen zweiten Teil, die schwarze und weiße Seite für die eigenen Taten. Auch hier teilst du nach deinen eigenen Regel. Nur ab und an lässt du dich von Kritik oder Einsicht bei der Zuordnung beeinflussen.

Doch das betrügerische Gift schwärzt nicht nur die anderen Taten. Es schleicht sich an, an die Seite der eigenen Taten. Doch anstatt die schwarze Seite der eigenen Taten zu einem Übermaß zu dehnen, legt sie sich über sie. Sie verschwinden unter ihr und rücken in die Bedeutungslosigkeit. Sie verbreitet ihr Gift in deinem Geist, so dass das du noch bereit bist den Betrug zu sehen, nichts mehr zu hören und zu sehen.

Nur du und der Betrug umgeben von Schmerz, Stille, Ungläubigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung.

(Superstar)-Premiere

Ihr habt es nicht anders gewollt. Aber ich bin nicht so und lass euch gern teilhaben. Aufs Neue - wieder Mal nach fast vier Jahren - hat meine TV Karriere begonnen und zwar am Montag auf RTL im Magazin EXTRA. Ok, zunächst als Statistin. Dennoch bin ich sicher, dass erst der Anfang ist. Ich bin dabei eine große, ach was fantastische Schauschpielerin zu werden und das meine ich so bescheiden, wie ich es sage. Ehrlich.

Mitch hat es geahnt und deshalb die Sendung aufgezeichnet. Meinen Auftritt hat er hübsch für mich rausgeschnitten. Das war sicher nicht ganz selbstlos, in wenigen Jahren bringt ihm das mit Sicherheit eine Menge Geld.

Und weil bei sevenload das Video immer noch lädt und nicht online ist, hab ich spontan mal zu youtube gewechselt. Egal.

Jetzt ist es soweit. Weltpremiere. Enjoy your next Superstar.


Hahahahaha.