Freitag, Oktober 26, 2007

Stöckchen-Ding

Ich besaß dieses Stöckchen schon mal, aber weil der Herr Timo so nett ist, mach ich es gern nochmal:


Fünf Dinge, die ich habe, aber nicht will:

  • Meine Erkältung
  • Das Umzugschaos
  • Ein Übergangszimmer in der Höllenwohnung
  • Eine von Schimmel befallene Zimmerpflanze die gerade elend stirbt
  • Eine Heizung, die nach dem Ein- oder Ausschalten gaaanz laute klackende Geräusche macht

Fünf Dinge, die ich will, aber nicht habe:

  • Ein Loft im Hamburger Hafen
  • Eine komplett neue Zimmereinrichtung
  • Immer noch einen Waschbrettbauch
  • Teil 6 und Teil 7 der englischen Harry Potter Ausgabe
  • Leute, die sich ankündigen, um mich demnächst in Hamburg zu besuchen

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht will:

  • vieles, was "praktisch" ist (Trekking-Sandalen, Trekking-Kleidung ...)
  • Ein Auto
  • Mein Tresenjob in Münsters In-Club
  • Eine Affinität für Alkohol oder Tabak
  • Vorlesungen JUHU!

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Er rebelliert

Da bin ich nun endlich fertig und der ganze Stress ist vorbei. Was jetzt kommen sollte ist eine einzige Party. Mit Schwung die Sachen zu packen und sich auf den 1. November freuen, wenn es in Hambur losgeht.

Wenn es da nicht noch jemanden gebe, der da ein Wörtchen mitzureden hat. Ja und dieser jemand denkt da ganz anders drüber und hat sich überlegt: Schluss mit lustig.

Wer das ist? Ganz klar mein Köper. Seit drei Tagen fügt er mir alle Schmerzen zu, die man sich denken kann. Der Kopf ist so riesig, dass er gleich explodiert. Die Nase ist wund und voller Schorf. Im allgemeinen beschließt er so schlapp zu sein, dass ich gerade so aufs Klo und wieder zurück gehen kann. Meine Augen fehlen sich in ihren Höhlen fehl am Platz und tun das mit unendlichen Schmerzen kund.

So hat es mich schon ewig nicht mehr erwischt. Von Schnupfen und Husten ganz abgesehen. Ich kann nicht mal was lesen. Über 60 Einträge stapeln sich in meinem Feedreader und es ist unerträglich auf die Helligkeit des Bildschirms zu schauen.

Deshalb geh ich wieder ins Bett. Da komm ich gerade her und da beweg ich mich auch nicht wieder fort.

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Und?

Wie fühlt man sich so als Magister Artium der Kommunikationswissenschaft?


Mmmmmmmmhhh. Wie vorher.

Nur schlauer, oder so! :-)

Wer hat noch nicht?

Wer will noch mal? Eine neue Runde, eine neue Chance!

Wer hat noch Daumen und ist noch in der Lage sie zu drücken? Heute Mittag gegen 11:30 Uhr oder 12 Uhr brauch ich sie nochmal.

Na, wer von euch kann noch? LOS JETZT! DRÜCKEN!

Montag, Oktober 15, 2007

...

Ich bin ja so aufgeregt. Sooooo aufgeregt.

Edit: Na mündliche Prüfungen. Also um 11 Uhr und um 16 Uhr die Daumen drücken, bis sie ganz taub werden!!!! LOS DRÜCKEN!

Freitag, Oktober 12, 2007

Morgendliches Hacken

Mal wieder in der Bibliothek. Gerade die riesige Tasche ausgepackt. Die Karteikarten zurecht gelegt. Die Kopien auf dem Tisch verteilt. Wasserflasche, Ohropax und Kalender in Position gebracht. Laptop hochgefahren und nix neues im Postfach entdeckt.

Dann wieder einmal gezwungen gewesen, den Platz zu wechseln.

Warum? Weil direkt gegeüber (die Tische sind zusammengestellt) die abgemagerte Blondine ihre winzig geschriebenen Notzien in das Notebook tippt.
Nein, sie hackt sie dort förmlich ein. Denn entgegen meinem formschönen Acer scheint ein LG Notebook ähnlich einer mechanischen Schreibmaschine zu funktionieren.
Es reicht nicht aus, die Tasten zu berühren. Mit den Fingerkuppen müssen sämtliche Kräfte auf die Tastenoberfläche übertragen werden, um zum Erfolg zu kommen.

Das ist - trotzt Ohropox - unglaublich laut und bringt den Tisch leicht zum vibrieren.
Das arme Mädchen. Morgen hat sie bestimmt ganz blutige Finger oder Schwielen. Oder blaue Flecken am Hals, weil ich sie erwürgt habe.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Wenn Engel eine Reise...

Die Frau Lenny_und_Karl wird verreisen für eine lange Zeit. Genauer gesagt wird sie in die Hansestadt Hamburg reisen, um dort zu arbeiten und zu wohnen und zwar schon sehr bald.

Ab dem 1.11 will sie das machen.
Doch Frau Lenny_und_Karl hat ein großes Problem. Klar wird sie wie wild arbeiten, aber auch die Härtesten brauchen mal einen Pause oder eben Schlaf.
Da sie sich ungern auf die Straße zu anderen Obdachlosen gesellen möchte, sucht die Frau Lenny_und_Karl eine Wohnung oder ein Zimmer oder ein Zimmer zur Zwischenmiete oder eines zur Untermiete, in dem sie unterkommen kann.

Frau Lenny_und_Karl ist ganz pflegeleicht, raucht nicht, ist manchmal auch sehr lustig, erzählt sehr gern und spielt keine Schlag- oder Blasinstrumente.

Na wer kennt da jemanden, der bereit wäre die Frau Lenny_und_Karl aufzunehmen, die ab dem 1.11 auch einen waschechten Hochschulabschluss haben wird? Na, na, na?

Montag, Oktober 08, 2007

Lilly - Teil 3

...
Liebe stellt Bedingungen. Sie besteht auf Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft. Fehlte eine dieser Säulen erschütterte das ihre zarte Seele und brachte sie ins Wanken.

Lilly sackte zusammen und breitete sich auf dem harten, anschmiegsamen Parket aus. Weit streckte sie Arme und Beine von sich. Neben ihr stand ein bauchiges Glas, der Deckel war offen. Unter der Decke tanzte seit Tagen das Vertrauen. Sie hatte stundenlang versucht es einzufangen, bekam das glitschige Ding aber nicht zu fassen. Zweimal war sie kurz davor, doch jedesmal sprang ihr die stachelige Verletzheit dazwischen. Sie hasste diese doofe Katze ihrer Mitbewohnerin. Ihr Fell war ständig voller Stacheln aus den Gebüschen und dank ihr hatte sie sich auch noch den Knöchel verletzt.

Langsam begann sich die Decke zu drehen. Immer schneller rotierte sie. Lilly wurde schlecht. Sie hatte alles versucht: gebettelt, geweint, geschimpft, bereut, beschworen. Nichts half. Niemand hörte ihr zu.

"Ich liebe dich" hörte sie eine Stimme von der Straße. Sie kannte diese Stimme, denn eigentlich war sie hier im Zimmer, in ihrem Kopf. Das Leben wollten sie teilen, eine Wohnung - ein Zuhause. "Doch um dir das zu verzeihen, reicht sie wahrscheinlich nicht aus." Sagte die stimmte tonlos und strich sich selbst mitleidig über den Kopf.

Sie begriff diese Logik nicht. "Diese Liebe reicht nur für die guten Zeite, nicht für die schlechten. Er kann nicht verzeihen, er sammelt deine Fehler. Bewahrt sie auf, abgeschlossen und sieht sie sich bei Bedarf an." Immer wieder hatte sie das zu sich selbst gesagt - immer noch konnte sie daran nicht glauben. Immer noch weinte sie, wenn sie darüber sprach, immer noch...