Dienstag, Juli 29, 2008

Leben im Vorbeigehen

Es ist sommerähnlich, draußen. Der Wind pfeift über die Straße, aber die Sonne legt ihre warmen Strahlen über die ruhige Straße.

Sie biegt ab und steht im Marktladen. Summend läuft sie durch die Regale. Hier ein paar Bananen, da etwas Mais. Nach und nach wandern die Sachen aus den Regalen in den Wagen, der sich quietschend und mit einem nach rechts und links drehenden Rad vor ihr trollt. Unter einer flackernden Lampe schiebt sie die Auswahl zur Kasse.
Rechts oder links? Die Wahl fällt heute auf links. Schließlich ist es egal welche Seite, da die gewählte immer die langsamere ist.
Dieses Mal blockiert eine Frau die Warteschlange. Sie ist mittleren Alter. Ihr Gesicht sieht jedoch älter aus. Dunkle Sorgenringe und tiefe Traurigkeit haben sich fest in ihre Gesichtszüge gegraben. Ihr Blick ist entfernt, entrückt von diesem Ort. Verständnislos schaut sie auf die Münzen die vor ihr lagen. Die Verkäuferin nimmt einen Artikel nach dem anderen wieder zurück. Ein weiter Mitarbeitet geht auf die beiden zu.

"Sie müssen sich entscheiden. Die Zeitschrift oder die Butter. Etwas zu essen ist doch besser. Was wollen sie?"
Die Frau schaut ihn an und überlegt. So genau hat sie seine Frage wohl nicht verstanden. Ihr verschließt sich, warum ihr alles wieder weggenommen wird, schließlich kann man hier doch alles einpacken, was man will.
"Das", sagt sie und zeigt auf die Butter.
Stumpf und resigniert piept die Kasse. 1,25€ leuchtet grell auf der Anzeige auf. Die Frau hinter der Kasse nimmt die Münzen und legte zwei kleine zusammen mit dem Stück Butter vor die Frau. Die nimmt sie und dreht sich suchend um.
"Aber ich muss ... warten.... wo ist..", sie murmelt leise in sich hinein. Sie scheint noch zu warten.

Ein paar Minuten und ihr Mann kommt auf sie zu. Er sieht aus wie sie. Klein, alt und tieftraurig, ein Blick frei von analytischer Intelligenz. Im Arm hält er einen Stapel Bananen. Ganz sanft, als würde er ein Hundebaby beschützen.
Er geht langsam auf seine Frau zu. Bevor sie ihre Eroberung im Beutel verstauen können, kommt der Marktleiter auf sie zu.
"Die müssen sie aber auch bezahlen, wenn sie die mitnehmen wollen", ruft er und zeiht die Südfrüchte wieder an sich.
Die beiden schauen ihn erneut verständnislos an und trotten davon.
"Hehe kein Hausverbot, keine Polizei. Bei meine Lieblingsfernsehsender sieht das aber immer anders aus", lacht ein Idiot hinter ihr.
Auf dem Weg zurück, läuft sie dem niedlichen Pärchen wieder über den Weg. Sie spazieren gemeinsam aber irgendwie allein durch die Straßen, schauen sich an und halten liebevoll einander an der Hand.
"Hier! Kommen sie her, ich zahle die paar Bananen eben. Das wäre die richtige Antwort gewesen", geht es ihr durch den Kopf. Um den beiden etwas ihres Unverständnisses zu nehmen und dem Idioten den Garaus zu machen.
Zu spät, der Moment ist längst vorrüber. "Beim nächsten Mal sicherlich", sagt sie zu sich selbst.

Freitag, Juli 25, 2008

Ich schwör'

Nächste Woche gibts hier wieder Content. Aber nur, wenn ihr versprecht alle reinzuschauen. Und wenn ihr das fleißig macht, dann....

...ja dann gibts was ganz Besonderes. Was Neues, was es auf diesem Weblog noch nie gab. Eine Innovation, jedenfalls für diesen Raum hier, was Aufregendesn, was.....!

Versprochen! Ehrlich, jetzt! Ja ganz wirklich!

Mittwoch, Juli 16, 2008

Nebenjoballtag

Natürlich habe ich in meinen Nebenjobs immer ein Pseudonym besessen. Will ja nicht, dass einer auf die Idee kommt meinen Namen zu googlen.
Auch die Kollegen waren immer kreativ. Gerade wenn man im Outbound arbeitet und die Adresse von Menschen rauskriegen will, die nachts heimlich eine "Flirthotline" angerufen haben und jetzt natürlich dafür zahlen sollen.
Welche Namen dabei raus kommen und warum: Hier die Antworten!


Ich habs mir mittlerweile schlicht und ergreifend so angewöhnt das pseodonym zu benutzen. ich ziehe es vor diesen namen zu benutzen a) erotiklines.. es muss nicht meine name gestöhnt werden oder mein nachbar muss nicht wissen das ich das am anderen ende der leitung bin b) menschen mich bei der fahrplanauskunft verklagen wollen c) xyz ein echt doofer nachname ist den man schlecht 40mal in der stunde sagen kann.. und den man immer und immer wieder buchstabieren muss und die leute denken es hat was mit hanf zu tun ich nenne mich madleine brinck.

Ja so hätt ichs besser auch gesagt, du sprichst mir aus dem Herzen, so sehr steh ich nicht auf Erotikkontakte mit meinen Nachbarn. Ralf cyz ist Olaf Riether oder Horst Schlämmer, weißte Bescheid, Schätzelein!

Mein Pseudonym ist Dennis Hansen, weil mein Nachname zu lang ist und die Leute am Telefon den Nachnamen grundsätzlich falsch verstehen. Außerdem ist es besser wenn aufgebrachte Kunden einem Dennis Hansen aufs Maul hauen wollen, als mir! So viele xyz gibt es in Deutschland nämlich nicht!

Ich schließe meinen Vorrednern an. Kein Gestöhne mit dem Nachbarn!:D Ich heiße Ina Schmidt. Bei den verschiedenen Erotiklines wechsel ich manchmal meinen Vornamen.

Kai Becker mein Name. So wie der Samenberaubte Tennisspieler.

D F _ _ D _ _ I C M _ I S N _ _
"Ich wähle ein 'R'."
F R _ D _ R I C M _ I S N _ R
"Dann möchte ich lösen: Es ist 'FREDERIC MEISNER'!" Ja, der alte Glücksradrocker!

Mein Pseydo ist Tanja Müller. Das kann sich der Kunde gut merken. Meinen echten Namen nehm ich nicht, weil ich die einzige bin, die so heißt und kein Bock hab, dass Leute irgendwann bei meinem Vater anrufen und fragen, wie es mir geht (und das sind nicht nur die Leute von den Erotiklines, die flirten möchten...mann mann z.B. die Bestellhotline-Opis...).
Gibt's Einwände, wenn ich mich zukünftig mit Nachnamen als Heidner melde? Bei der steigenen Anzahl an Psychos wäre mir das lieber, auch wenn über Google nichts über mich herauszufinden ist. Edit: Nachdem mir gerade bei einem Projekt von einer älteren Dame mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gedroht wurde, wäre mir "Heidner" wirklich sehr lieb.

Nun denn, wer errät mein Pseudonym oder hat eine Idee für ein Neues?

Montag, Juli 14, 2008

Manni ist auf dem Weg

Es war ein schöne blauer Tag mitten in der Woche. Seit sehr langer Zeit traf sich Frau Lenny_und_Karl mit einem sehr guten Freund. Wartend stand sie vor dem Cafe 42, als der Baron etwas abgehetzt um die Ecke bog.
"Na endlich!"
"Ja Stress, besonders heute, alles ist sch...", hechelte er.
"Lass uns erstmal dein Wohnung ansehen", lenkte Frau Lenny_und_Karl auf ein anderes Thema.

Langsam ging es dann die schönen alten Holztreppen in den vierten Stock des Altbauhauses. Die Wohnung war besonders hell, mit gemütlicher großer Küche, einem kleinen feinen Balkon und Holzfußboden.
"Also ich zieh hier sofort ein. Wann könnt ihr ausziehen?", fragte sie.
"Na wir suchen noch, ganz dringend, aber ist irgendwie nicht so einfach. Vielleicht sollten wir uns direkt was mit nem kleinen Garten suchen", überlegte er laut.
"Ich kann kann das immer noch nicht fassen", die Stimme von Frau Lenny_und_Karl war immer noch leicht schockiert. "Da ruft man dich ein paar Wochen zuviel nicht an und plötzlich wirst du Vater. DU, du, gerade jetzt."
"Ich kanns ja auch nicht glauben."

Auf dem Weg zum Italiener um die Ecke erzählte der Baron weiter, von dem Abend an dem er die glückliche Wahrheit erfahren hatte.
"Ich saß am Tisch, als sie aufsprang mit den Worten 'Ich hab da was vergessen' und aus dem Wohnzimmer zurück kam mit zwei Schwangerschaftstest, die sie mir auf den Tisch knallte 'Wir sind schwanger."
"Iiiihh nimm das weg, dachte ich mir. Ich war noch völlig verkatert. Die Nacht davor ordentlich gesoffen und gefeiert, mir war ganz schlecht. Das erste was ich dachte, ist rückblickend total blöd und idiotisch aber der erste Satz der mir durch den Kopf schoss war: "Och nö, nie wieder Party!"

"Frau Lenny_und_Karl, alles gut", fragt der Baron und klopft ihr leicht auf den Rücken.
Sie hustet kurz und schaute ihn aus tränennassen Augen an: "Nee schon gut, ich hatte mich vor lauter Lachen nur verschluckt. Wie geil ist das denn? Weiß sie davon?"
"Nee hab ich ihr noch nicht erzählt", schaute er zur Seite. "Ich hab mich dann auch belesen und gesehen, dass viele Männer am Anfang Schwierigkeiten damit haben. Da wurde das nochmal erklärt und so."
"Du hast gelesen? Dein Anfangstrauma weggelesen, quasi mit Ratgeberliteratur für den Mann, den werdenden Vater, du...?" der Rest erstickte erneut in einem ausgiebigen Lachanfall. Japsend keuchte Frau Lenny_und_Karl: "Ich... hahahaha...moment...hahaha....ich brauch nur einen Moment.... ."

"Mittlerweile bin ich ja richtig stolz. Eher so nach dem Motto: Strike. Ja man, geschafft!"
"Und der Name. Bitte verschont das arme Ding mit den ganzen Pseuo-Wichtigtuer-Doppelnamen auf alt gemacht", sagte sie nach ein paar Minuten.
"Na wir sind noch nicht sicher. Wir wusste nicht was es wird. Deshalb lief das die ersten Monate unter einem Arbeitstitel."
"Unter einem was bitte?"
"Unter einem Arbeitstitel: Manni haben wir ihn genannt. Wird aber jetzt ein Mädchen, passt also nicht mehr."
"Manni? Na schlimmer als Berta, Mathilda oder Justin ist das ja auch nicht wirklich."
"Na mal sehen, dafür haben wir noch ein bisschen Zeit."
"Wann zieht ihr gleich nochmal aus der Wohnung aus? Ich hab mir schon überlegt, wie ich meine Möbel da rein stelle...."

Mittwoch, Juli 09, 2008

Review

Wenn Laien den Versuch unternehmen bedeutendes, animalisches und nicht zuletzt durchgeknalltes Kino zu machen, kann das entweder genial oder einfach nur stümperhaft daher kommen.

Direkt zu Beginn wird der Zuschauer vor die Szene geworfen. Der Film kommt nicht auf die Personen zu, sondern der Zusehende selbst wird gepackt und geschleudert hochgeworfen und leider fehlt das schauspielerische Netz um ihn aufzufangen. Schafft er es dennoch sich in den geistigen Zustand der Aufnahme zurückzuversetzen wird er abgelenkt durch actionlastige Szenen, die übersteigert versuchen einen ersten Höhepunkt zu erreichen –erfolglos.

Über ein auf und ab des Kameraschnitts täuscht nur die Lustlosigkeit, ja gar die Geschmacklosigkeit der Kostümdesignerin hinweg. Die Outfits nicht ganz stimmig zu den Szenen, besonders weiße Tennissocken sind überhaupt, aber besonders in Kerneinstellungen einfach nicht der Sache dienlich.

Kamera und Licht scheinen nicht von der gleichen Produktion zu stammen. Während die Beleuchter und Locationsscouts scheinbar zusammen gesoffen und dannach gewürfelt haben, anstatt Geschmack walten zu lassen. Dunkle Einstellungen lassen den Blick auf hübsch nebensächliche Details vermissen, falsch gewählte Orte stehen in der Opposition zu den dargestellten Inhalten.

Mitten im Nirvana zwischen Film und Chaos setzt dann eine Kameraführung ein, die ein Pendant zu David Lynch Story angles sein könnte. Abgefahren, verdreht scheinbar rückwärts aber die Handlung vorantreibend. Hier wird kurz Kitsch zu Kunst. Leider verweilt der Augenblick nicht lang.

Insgesamt bedienten sich die Autoren einiger Klischees als Vehikel um die Handlung voranzubringen. Das ist grundsätzlich erlaubt und sicher stellenweise erforderlich, um dem Genre gerecht zu werden. Der unschuldige Engel, der Macho, Diskrepanz zwischen Ort und Inhalt, Gegensatz zwischen Licht und und Detaillverliebtheit, unfreiwillige Komik gegen ernsthaft seriöse Darstellung.

Überzeugen kann der Film dennoch nicht. Welcher Film steht hier wohl in der Kritik?

(Auflösung gibts heut Nachmittag!)

Nachtrag: Ich glaube jetzt ist Nachmittag. Die Kritik behandelt den Film, der hier zu sehen ist, mehr oder weniger jedenfalls. Ob sie es trifft? Fragen dazu bitte an Herrn W., der weiß Bescheid, der kennt sich aus, vermute ich mal!

Montag, Juli 07, 2008

Feuriger Abend

Eigentlich war alles ganz entspannt. Frau Lenny_und_Karl schaute kurz in den Spiegel und beschloss die Haare offen zu tragen. Schminke würde es nicht brauchen, denn für den Verlauf des späten Abends stand ein lauschiges Weggehen an.
An der U-Bahn Haltestelle verkraftete sie deshalb entspannter als sonst die Menschen in Glitzeranzügen, den bunten Blumengirlanden und den schlechtesten Lieder auf den Lippen. Schlagermove 2008: eine Veranstaltung, bei der Papa in seiner viel zu engen Schlaghose und Mutti mit bauchfreiem Top mal so richtig peinlich wurden.

Vor einer Bar wurden alsbald ein paar Stühle zurecht gerückt und so konnten alle gemütlich das Treiben beobachten.
Bis ja, bis: "Hey meine Nachbarin kommt gleich noch", informierte ein Freund Frau Lenny_und_Karl. "Die will ständig was mit mir unternehmen."
"Na ist doch super. Du bist beliebt", grinste sie zurück.
"Nee, will ich aber nicht, lass uns entspannt woanders hingehen."
Also flüchteten Frau Lenny_und_Karl und ihr Begleiter vor einer üblen Labertasche ins Haus 73.

"Meine Kollegen müssen hier sein. Ich schau mal ob ich sie finde."
Doch weder zwischen den wirren Elektrobeats, noch den Lounge-Klängen war jemand zu sehen.
"Hey Frau Lenny_und_Karl", schrie es aus der Ecke. Völlig hektisch und mehr als überschwenglich stürzte sich ein junger hübscher Mann auf die Frau Lenny_und_Karl. Der alte Mitbewohner aus der anderen Stadt. Was für ein Zufall und was für eine riesen Freude.
"Mensch ich hab noch heute an dich gedacht", grinste er bis zu beiden Ohren.
"Und ich habe vor zwei Stunden noch versucht dich anzurufen", antwortete Frau Lenny_und_Karl wahrheitsgemäß. Ach schön, so ein netter Abend.
Den Ausklang fand dieser auf einem großen flauschigen Sofa vor dem Eingang der Bar, von wo aus man alle Leute gut im Sichtfeld hatte.

Bis, ja bis plötzlich ein angestachelter Irrer zu Tür reinstürmte. Mit großen Schritten auf die Lehne des Sofas sprang, darüber hinweg, über das andere Sofa. Die Türsteher mit ihren schwarzen T-Shirts und den schwarzen Lederhandschuhen sahen lächerlich aus, sprinteten aber beherzt hinterher.
"Du hast hier Hausverbot", sagten sie in erstaunlich ruhigem und leisem Ton.
"Ich seid die lächerlichsten Deutschen, die ich je geshen habe", rief der Eindringling. Die innere Ruhe von Frau Lenny_und_Karl schien sich ein klein wenig zu lichten.
Sie lauschte der hitzigen Diskussion, die immer wieder darin mündete, dass sich der junge Mann den Türsteher näherte und nach lautstark nach einer körperlichen Abreibung verlangte.

Bis, ja bis: Ein feiner, feuchter Nebel traf Frau Lenny_und_Karl. Huch, hatte da jemand was verschüttet? Hinter ihr brach der hitzige junge Mann zusammen und hielt sich die Augen. Pfefferspray. Sah äußert unangenehm aus und übte eine stark einschränkende Wirkung auf den Mann aus.

Frau Lenny_und_Karl schnappte ihren Begleiter "Lass uns gehen!" "Ich bin gerade so gut drauf, diese entspanndende Haltung will ich behalten. Und müde bin ich auch", gähnte sie und rieb sich die Augen.

Alles war gut bis, ja bis... : "Ich glaube ich muss mich mal vorsichtig von dir zu Bahn führen lassen", flüsterte Frau Lenny_und_Karl und hakte sich bei ihrem Begleiter ein. Sehr unglücklich war der feine Pfefferspraynebel auf ihre Haut, die Hand und schließlich auch ins Auge geraten. 15 Minuten konnte sie das Auge nicht öffnen und auch das zweite tränte etwas. Nur vage schaffte sie es Menschen und Häuserwänden auszuweichen.

"Krass wie rot das Auge ist. Da sind wohl einige Äderchen geplatzt."
Frau Lenny_und_Karl schaut mit einem sauren Lächeln aus einem noch weißen und einem roten Auge auf ihren Begleiter: "Wer sich lustig macht, erlebt gleich, wie schnell es geht, wenn mir noch was platzt!"

Bis auf unnatürliche Farben um die Iris des Auges herum, war dann auch wieder alles gut, bis, ja bis... Frau Lenny_und_Karl versuchte mit Gesichtreiniger die Reste des Sprays aus dem Gesicht zu waschen. Das funktionierte suboptimal. Die gesamte Haut fing an zu Brennen. Glücklicherweise war sie plötzlich sehr sehr müde und schlief - nicht mehr ganz so entspannt - ein.