Freitag, November 21, 2008

Wünsche

Ich wünsche dir Zufriedenheit
... mit dir selbst und deiner Situation. Das Gefühl in dir zu ruhen und dir selbst genug zu sein. Nicht immer auf der Suche, sondern angekommen zu sein in dir selbst.

Ich wünsche dir Glück
... in den wichtigen und unwichtigen Dingen des Lebens. Einen kurzen aber herrlichen, vorbeiziehenden Moment und einen langen, andauernden Zustand der Freude. Lachen und Weinen vor Glück.

Ich wünsche dir Liebe.
... für dich selbst. Für deine Gefühle und vor allem die Achtung deiner Werte und Vorstellungen. Liebe dich so sehr, dass du die Achtung deinerselbst als warmen, weichen Schutz dieses Gefühls aufbewahrst, sie hütest und schützen kannst, sie vor jeder Schändung bewahrst und die ihr zugefügten Wunden heilst. Wahre Liebe wünsche ich dir, für andere. Ein Zustand frei von harter Arbeit, von stechende Zweifeln. Etwas reines und neues, das unbelastet gedeiht, fernab von der vergifteten Luft alten Ballasts, von gierigen fremden Blicken und dem verschmutzten Unrat des erneuten Erwärmens.

Ich wünsche dir Vertrauen
... in dich selbst. Das Gefühl auf deine Entscheidungen, Wünsche und Gefühle vertrauen zu können. Eine Vertrauen, dass dich tief aus dem Inneren bewegt, die handeln lässt und dich über jeglichen Zweifel erhaben macht.

Ich wünsche dir Energie und Tatendrang
... ein Gefühl geboren aus dem tiefen inneren Drang nach Selbstverwirklichung. Einen Kanal der den Schacht verlässt und wild und ungezügelt Furchen gräbt, um sich auszudrücken. Einen Drang, der Ketten löst und Gewalt entfesselt, der dich zunächst Schritt für Schritt und schließlich sprunghaft vorantreibt. Immer weiter, nach vorn drängend und pushend.

Ich wünsche dir Erfolg.
... ein Gefühl des Gelingens, das Stärke nach sich zieht. Bestätigung in dem was du tust und in dem, was du sein willst. Der Moment der ganz oben zu sein scheint, der nicht besser sein könnte und der dich stolz macht.

Ich wünsche dir Bewusstsein
... für dich. Eine sehr deutliche wahrgenomme Erfahrung deiner selbst. Deines Inneren Kampfes und der Zwiegespaltenheit. Deiner äußeren Wirkung. Bewusstsein für deine Äußerungen und deine verbalen Abgrenzungen. Vor allem jedoch wünsche ich dir Bewusstsein für deine Situation. Die Lage der aktuellen Befindlichkeit, des örtlichen Seins verbunden mit der Fähigkeit eine Unterscheidung beider zu treffen.

Ich wünsche dir Mut
.... auf dein Gefühl zu vertrauen. Aus dem Bauch heraus zu entscheiden und das Kopfkino ohne dich als Zuschauer laufen zu lassen. Unpopuläre Entscheidungen zu treffen und dich gegen das ewige Prinzip des "daran kann man arbeiten, um es zu ändern" zu entscheiden. Mut selbstlos zu sein, Mut allein zu sein, Mut neue Weg zu erkunden, Mut "Nein" zu sagen, Mut etwas anzupacken ohne nachzudenken.

Für eine Freundin - die Beste!

Dienstag, November 11, 2008

Geschenke

Eines der besten, lustigsten und kurzweiligsten Geschenke, die ich in letzter Zeit bekommen habe, ist folgendes: Der Kalender ist liebevoll gebastelt und ich kann jeden Tag eine Luftpolsterfolienblase zerdrücken. Da er im Büro liegt montags sogar drei, um das Wochenende abzuarbeiten. Super! Danke!

Darauf dürfen Sie jetzt übrigens so richtig neidisch sein Herr Parkster!

Sonntag, November 09, 2008

Talent

Das Supertalent.

"Super sind die Leute hier in jedem Fall, super schlecht", findet Lenny_und_Karl und schämt sich gerade ein bisschen mehr als fünf Minuten auf dieser Sendung hängen geblieben zu sein. Eine Frau mit schmalen Schultern, schmaler Attraktivität und noch schmalerem Talent betritt die Bühne mit einem aufgeblasenen Selbstbewusstsein in der Tasche.

"Ich kann singen wie Celine Dion, aber ich habe leider noch nicht die richtigen Leute getroffen, um Erfolg zu haben", schreit sie begeistert ins Mikro. Die erste Sätze von "My heart will go on" stellen auch unter Beweis, dass sie zudem noch nie Leute getroffen hat, die englisch sprechen.

Super B. fängt an zu lachen. "Pah, wenn die Talent hat, hab ich das auch. " Er überlegt kurz. "Ich glaub ich geh dahin und dann gewinn ich da erstmal."
"Wieso, was kannst du denn", fragt Lenny_und_Karl überrascht.
"Saufen" antwortet Super B. knapp.
"Hahahah, genau!"
"Ja ich geh dann auf die Bühne und nehme einen Kasten Bier mit." Er schreitet langsam den Flur hinauf. "Den ziehe ich dann hinter mir her. Wie so eine Holzente, auf Rollen eben."
Kunstpause, dramatischer und tief überzeugter Blick.
"Und dann sage ich: Ich bin Super B. Das ist ein Kasten Bier. Und den mach ich jetzt leer."

Schlechter ist das Talent ja auch auch nicht. Zumindest könntet er schon mal zwei Sätze geradeaus sprechen.