Freitag, Dezember 19, 2008

Tach, Post!

Diese wunderbare und formschöne Karte hat mir ein Freund zukommen lassen. Völlig unverhofft, aber nicht unverdient und ich habe mich sehr darüber gefreut. Post ist doch besser also eine Mail. Und auch die Frau Mia hat versprochen mir eine Karte zu schicken. Das finde ich so nett, dass ich auch welche schreiben werde. Wer möchte eine? Dann einfach bei mir melden und dann bekommt ihr eine. Wünsche bitte an Lenny_und_Karl_verfolgen(ääät)gmx(Punkt)de. Auf geht's!



Donnerstag, Dezember 18, 2008

Geschenke

Vor ein paar Tagen war es ja bei mir soweit. Und ich habe dieses Jahr sogar Blumen bekommen. Sind die nicht hübsch? Endlich mal. Da freu ich mich doch.





Mittwoch, Dezember 17, 2008

Der Blogwichtel-Beitrag

Seit gestern steht wieder mein USB-Christbaum auf dem Schreibtisch.
Ein kleines Plastikding in dessen Boden eine Diode eingebaut ist. Sie
leuchtet abwechselnd in allen Farben der Gummibärchen: Rot, Grün,
Weiß, Gelb und Orange. Rot interessanterweise doppelt so oft. Ich
bekam den Baum vor vier Jahren von einem Freund geschenkt, der im
Vertrieb einer Computerfirma arbeitete. Zu der Zeit waren USB-Gadgets
noch neu genug, um als nerdig durchzugehen.


Tina, meine damalige Freundin, fand das Ding komisch.
„Ich dachte du meidest alles vorweihnachtliche um dir Weihnachten
nicht zu verderben?"
„Stimmt," sagt ich, denn sie hatte Recht. Weihnachten ist bei mir wie
Zuckerwatte: Ein Riesenspaß, von dem ich schnell genug habe. Also will
ich mir nicht schon Anfang Dezember den Magen daran verderben.
„Trotzdem steht der Baum da.", sagte Tina.
„Auch das stimmt," sagte ich und küsste sie um das Thema zu beenden.
Ich mochte den Baum auch nicht, aber Geschenke dürfen bei mir umso
stilloser sein, je mehr ich die Menschen mag von denen sie kommen. Das
wollte ich aber nicht zugeben. Sollten wir einmal zusammenziehen,
könnte sie mit dem Argument wer weiß was in der Wohnung platzieren.

Konfliktlösend nahm ich den Baum am nächsten Tag in die Arbeit mit und
stöpselte ihn an meinen Laptop. Ich arbeitete damals noch bei einem
alteingesessenen Unternehmen, in dem alles automatisch langweilig
wird. Auch die Plastiktanne hatte keine Chance: Ihre Diode war zu
schwach. Bei Tageslicht war nur ein dumpfes Leuchten im Stamm zu
sehen. Nun war sie wirklich albern.

Drei Tage fristete der USB-Baum sein trostloses und unbeachtetes
Dasein, dann packte ich ihn in meine Umhängetasche und brachte ihn
wieder nach Hause. Tina kam noch vorbei und später warf der Baum seine
Farben weit in den Raum, wo sie auf unserer Haut reflektieren. Rot
doppelt so oft.

Edit: -Ich finde, der Blogwichtel darf anonym bleiben. Das hält die Spannung.-

Montag, Dezember 15, 2008

Mitternächtliche Begegnungen

Es ist dunkel und es ist kalt. Die Luft ist klar.
Sonntags gegen 0 Uhr bin ich auf dem Weg nach Hause. Die Fahrt in die Hansestadt war anstrengend, doch er Weg von der U-Bahn zur Wohnung ist nicht mehr allzu weit. Quietschend ziehe ich die Reisetasche rollend hinter mir her. Über die Kopfhörer des Mp3-Players läuft laut etwas House.
Ich friere ein wenig und will nach Hause. Der Weg ist vertraut, ich kenne ihn. Jeden Pflasterstein, jeden Busch und jeden Mülleimer am Straßenrand. Es ist eine ruhige Gegend. Um diese Uhrzeit ist kaum etwas los. Ein paar Autos aber selten Menschen auf der Straße.

Kurz vor der letzten Ampel sehe ich eine Bewegung aus den Augenwinkeln. Etwas scheint hell im Licht der Straßenlampen, ein weißes Leuchten.
Ich sehe auf und sehe, dass es auf mich zukommt. Doch es nicht etwas, sondern es ist er. Ein Mensch. Ein Mann. Ungefähr 1,80m oder 1,85m groß. Und er ist nackt. Vollkommen nackt. Weder Schuhe noch Socken. Mir schießt Adrenalin durch den Körper, mein Herz schlägt schneller. Er kommt mir entgegen. Die Hände hat er vor dem Oberkörper und er spielt seinen Fingern.
Auf seinem Gesicht liegt ein ganz merkwürdiger Blick. Die Augen sind aufgerissen, der Mund zeigt ein debiles, entrücktes Lächeln. Er starrt mich an, so durchdringend psychopathisch. Ich vermeide seinen Blick und gehe schneller. Mich umzusehen, traue ich mich nicht. Ich gehe noch schneller. Ein verstohlener Blick zeigt, dass er umgedreht hat und die Straße wieder hinauf läuft, in meine Richtung. Langsam, nackt, mit entrücktem Blick. Ich überquere die Ampel - bei rot und fummele mit zittrigen Händen meinen Schlüssel aus der Jackentasche. "Hoffentlich folgt er mir nicht oder rennt plötzlich zu meiner Haustür."
Ich drehe den Schlüssel im Schloss und schaue mich noch eimal um. Der nackte Mann steht unentschlossen auf der anderen Seite der Straße an der Ampel. Die Tür springt auf. Ich hieve meine Tasche in den Hausflur. Die Tür schließe ich sorgfältig und versichere mich, dass sie geschlossen ist. Ein wenig zitternd laufe ich die Treppen hinauf und bin erst etwas erleichtert, als die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fällt.
"Hey Mitbewohnerin, kommt mal ganz schnell zu mir ins Zimmer ans Fenster", rufe ich. Wir schauen beide auf die Straße, doch die ist leer. Er ist weg.
In meinen Ohren höre ich noch das Klopfen meines Herzen und beschließe zukünftig die andere Straßenseite zu benutzen.

Dienstag, Dezember 09, 2008

Was wichtel ich nur?

Ich habe es getan. Ganz heimlich. Still und leise. Ohne etwas zu sagen oder es zu erzählen. In aller Verschwiegenheit habe ich gelauscht, gelesen und geschrieben. Und jetzt ist es soweit. Ich bin dabei!

Beim Blogwichteln augelobt von Herrn Hollemann. 36 Blogger sind dabei. Das Prinzip ist einfach: Jeder der mitmachen wollte, musste eine Mail schreiben und bekam ganz im Stillen ein Weblog zugelost, für das er oder sie einen Gastbeitrag schreiben muss.

Ich hatte da ja schon jemandem im Auge für den ich gern etwas geschrieben hätte. Aber ich darf leider nicht sagen, welches Weblog es ist und ob sich der Wunsch erfüllt hat. Gar nicht so einfach nichts zu sagen. Also sag ichs doch:... Ach nein, doch nicht. Oder doch?

Am Besten werde ich mich mal ganz ausführlich in mein Gastweblog einlesen und mir eine wunderbare Geschichte überlegen. Ach ick freu mir!

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Dienstag, Dezember 02, 2008

Bestandsaufnahme

  • 720 ungelesene Feeds
  • ein volles Postfach
  • zwei Paar neue Schuhe
  • neue, alte Teller
  • neues, altes Besteck
  • drei Kilo weniger
  • eine zweite Reisetasche - geliehen
  • viel Zuspruch und Verständnis
  • neue Bücher
  • freudige Überraschungen
  • drei Maschinen Wäsche
  • zwei neue Düfte
  • Vorfreude