Freitag, Mai 29, 2009

I am tired

because at night I am a superhero. But this doesn't explain: Where are my pants? Via: Herr W. Selbermachen: hier.

Dienstag, Mai 26, 2009

Neuigkeiten

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und ob ich wieder aufhören kann. Es gibt so unglaublich viele Neuigkeiten aus dem letzten halben Jahr, die hier alle keinen Platz gefunden haben.
Besser gesagt war das nicht der richtige Ort und es war nicht an der Zeit darüber zu sprechen.

Aber nächste Woche, meine Lieben, nächste Woche gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten. Außerdem gibt es dann einige Einträge zum weiteren Verlauf und zukünftigen gravierenden Änderungen.

Das wird spannend kann ich Ihnen sagen. Ich bin schon jetzt ganz aufgeregt. Sie werden auch schon ganz hibbelig - das spüre ich.

Aber Sie müssen sich noch gedulden. Ein bisschen noch. Aber nächste Woche, dann...

Sonntag, Mai 24, 2009

Nah beieinander

Das Wochendende war ganz wunderbar. Ich hatte insgesamt vier Tage frei. Zeit für mich, Zeit meine Sachen zu ordnen. Zeit mit Freunden zu brunchen. Nicht zu vergessen - Zeit feiern zu gehen.
Das war ganz wunderbar und spannend, denn unsere Gruppe mit Leuten aus Frankreich, Canada, Polen und England verstand sich in der Sprache des Tanzes fantastisch. Einmal die Bars des Hamburger Bergs rauf und runter. Letztendlich tanzten wir die halbe Nacht auf einem Tisch in einer Bar. Verschwitzt und lachend.
Die zweite Nacht ähnlich und wild tanzend mit einem sonnigen Frühstück auf dem Fischmarkt. (By the way: Mein neuer Lieblingsclub ist Molotow. Wer geht mit mir hin?)

Morgens zwitscherten die Vögel als die Sonne aufging und ich nach Hause kam. In den Schlaf habe ich mich dann doch geweint. Manchmal liegen die Dinge eben sehr nah beieinander.
"I am a mountain, I am the sea. You can't take that away from me."

Was war da denn nur schief gelaufen. Irgendwie glaube ich immer noch, dass das nur ein Scherz sein kann. Ich glaub es einfach nicht. Das ist jetzt nicht wahr, oder?

Ich war so unglaublich ehrlich und echt. Alle Karten lagen offen auf dem Tisch und Fragen gab es keine mehr. Keine Missverständnisse, keine Ängste und keine Bedrängnis. Und dann das? Bitte?
Wie kann es so schwer sein, ganz simpel ehrlich zu sein? Sonst nichts, gar nichts. Nichts habe ich verlangt oder gefordert. Und das war und ist ok, immer noch.
Ein Funken Ehrlichkeit, ein Satz wäre vollkommen ausreichend gewesen. Warum? Nicht um zu erklären oder zu wissen. Einfach um mir die Freiheit zu geben selbst zu entscheiden, bewusst handeln zu können, denn ich treffe meine Entscheidungen noch gern selbst.

Aber das, ist so gemein, dass ich kaum Worte dafür finde. Mich zu übergehen. Mich damit unmündig zu machen und zu etwas zu machen, das genutzt oder benutzt wird. Mich so zu belehren und zu strafen und am schlimmsten: Mich zutiefst zu demütigen.

Das ist nicht fair. Offen habe ich gespielt. Wie dumm eigentlich. Wie blöd muss man eigentlich sein. Wie naiv.
Nun weiß ich es, ich habs. Hier ganz tief drin. Diese Demütigung war nahezu perfekt in ihrer Ausführung. Unschuldiger Blick und tiefe Leere. Eine Lektion in emotionaler Belanglosigkeit. Mindfucking and murderous.

Mittwoch, Mai 20, 2009

Sauber!

Glaubt irgendjemand, dass ich letztens genau so singend durch die Wohnung getanzt bin und geputzt habe? So mit Brille?

Montag, Mai 18, 2009

Die Sache mit der Nummer - 2

Selbst als Thekenmädchen in nem Club angesprochen zu werden ist eine Kunst oder eben nicht. Die meisten Sprüche oder einfachsten Äußerungen sind aber zu dämlich.

Breit baute sich der blonde, geegelte junge Mann vor mir auf. Genüsslich zog er an seiner Zigarette und blies mir den Rauch ins Gesicht. Ein breites Grinsen auflegend und auf die Kühlschränke, die durch Glastüren den gesamten Inhalt preisgeben, schauend fragte er:
"Was kannst du mir denn empfehlen?"
"Hör mit dem Rauchen auf."
Verständliche Antwort, oder?

Ich tanze hinter meiner Theke, weil ich beschlossen hatte den Abend heute super zu finden und mich nicht ärgern zu lassen. Mein Oberteil ist schwarz, aber dennoch irgendwie durchsichtig.
Der Psycho-Gast, der ein bisschen aussieht wie Andre Agassi - nur in groß, hübsch und mit Stil und der sonst immer nur starrt, spricht beim Kauf seines Getränkes nun doch ein paar Worte.
"Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich ein sehr gutes Gefühl bei dir."
"Liegt vielleicht daran, dass ich hier halbnackt hinter der Theke stehe. Muss aber nicht."

"Hey, hey, haaaallllo" - ist mein erster Vorname, sobald ich hinter der Theke stehe. Führt dazu, dass ich freundlichst zum Gast gehe und ihm frage:
"Du möchtes ein Bier? Wunderbar. Ich sehe dich aber auch, wenn du nicht mit einem Geldschein wedelst und wenn mein Name heute noch einmal "Hallo" lautet, gibts hier nix mehr zu trinken."
"Aber ich weiß doch deinen Namen nicht."
"Lenny_und_Karl - zuhören und auswendig lernen."

Diesen - zugegeben wunderschönen Namen - dann betrunken 20 mal zu rufen - jedesmal, wenn er an der Theke vorbei kommt und dann zu versuchen unverständliches Zeug durch körperliche Nähe direkt in mein Stammhirn zu sprechen - lässt die Erfolgsquote weit unter den Gefrierpunkt sinken.

Aber sonst ein lustiger Job - ehrlich. Nur Männer, die sind völlig untauglich dort, völlig.

Donnerstag, Mai 14, 2009

Die Sache mit der Nummer

Eine Samstagnacht. Die Luft ist schwül und rauchig. Nebelschwaden ziehen durch den Club. Die Musik ist laut, der Bass hart. Der Alkohol fließt stromartig aus den Flaschen in die Gläser durch die Massen. Ein Tanzen und Feiern, Lachen und Hüpfen. Arbeitsatmosphäre am Wochenende für Frau Lenny_und_Karl - während des Studiums und im Moment auch neben dem regulären Job.
"Und? Wieviel Nummern kommen dabei so am Abend rum?"
"Keine!"
"Ja ist klar - Understatement. Nun sag schon."
"Ehrlich?"
"Ja."
"Keine!"

Das glaubt kaum jemand. Ist aber die schlichte Wahrheit. Zweieinhalb Jahre während des Studium habe ich in zwei verschiedenen Clubs gearbeitet. Die nüchterne Bilanz: Zwei oder drei Nummer. Wobei einer - ein Typ Ende 30 vom Stil aber eher schön von Mutti angezogen- einen Zettel schrieb. Er fände mich nett und würde gern mal mit mir ins Kino. Peinliche Nummer.

Ab und zu gab es Komplimente. Doch auch das eher umständlich oder peinliche Nummern. Mir direkt ins Gesicht zu fassen, ist so mäßig amüsant. Seit ich wieder in einem der Clubs arbeite, klappts ein wenig besser. Aber auch nur mit den Zaunspfahl. Wenn ich einen Schritt auf jemanden zumache, kriegt er es in Ausnahmefällen auf die Reihe charmant oder nett zu sein, ohne zu nerven. Seltenst jedoch. Da bin ich schon so frei und willige zu einem spontanen Frühstück am See mit Croissants nach meiner Schicht ein. Immerhin acht Stunden und zur der sportlichen Zeit von zwanzig Minuten vor 8 Uhr morgens. Liebe Männer - dann meine Jeansgröße zu schätzen, weil man mal in einem Klamottengeschäft gejobbt hat, von der letzten Frau zu erzählen die man kennenlernte und ständig zu wiederholen, dass mich sicher nicht interessiert, was ihr erzählen würdet, führt dazu: dass es mich nicht interessiert.

Mehr Beispiele?
Zu gern.
Im zweiten Teil.

Mittwoch, Mai 13, 2009

In der Wüste

In der Wüste sah ich ein Geschöpf.
Nackt, bestialisch.
Welches am Boden kauernd sein Herz in den Händen hielt und davon aß.
Ich sagte: "Ist es gut, Freund?"
"Es ist bitter, bitter", antwortete es.
"Aber ich mag es, weil es bitter ist und weil es mein Herz ist."

-Verfasser unbekannt-

Mittwoch, Mai 06, 2009

Do you hear me?

Just because I don't put myself in the spotlight all the time or talk about my experiences and activities as extraordinary and strange doesn't mean they are not remarkable, impulsively or out of control.

Just because I don't talk about knowing crazy people all the time, about how crazy they are and the crazy stuff they do doesn't mean I don't know mad people.

Just because I don't complain about my youth and overprotective parentes doesn't mean that there has been a stressless or dull time without trouble and cry.

Do you hear me?
Do you see me?
Are you still with me?
Are you paying attention?

Just because I don't share all my intimate sorrows doesn't mean that I don't have the fear of failure or existence, difficulties, worries and days to cry without any reason or even the fear of death.

Just because I don't drink doesn't mean I can't let myself go.

Just because I don't smoke doens't mean I can't stop bother myself.

Do you hear me?
Do you see me?
Are you still with me?
Are you paying attention?

You are sure you know what I think, you know what I mean. But how will you know if you don't stop thinking for me and start listening?

You think I ain't freakin, think I ain't strange. But how will you know if you don't want to meet me in action, where you could see, what I could be.

How will you know?
How will you see?
How will you be with me?
How will you learn?

You judge me over my appearance, my dress or hair. But how will you know that this characterizes me if you don't stop thinking in your stereotypes?

You feel confident while distinguishing my style, my handling to share communication content or some ideas I contribute. But how will you know without coming out of your own clique without stopping to categorize me?

How will you know?
How will you see?
How will you be with me?
How will you learn?

You are crazy, you are wild. You want to be like this. You want to tell about this.

You talk about yourself. You are convinced that you are astonishing and funky.

I hear it!
I see it!
I am still with you!
I am paying attention!

You tried and failed with a lot of stuff. But you never gave up. You are giving things a shot.

You sourround yourself with kooky people, your are trying to do everything in mad kind of way. Maybe you can't focus yourself, maybe your are not as you are so hard attempting to be.

I hear it!
I see it!
I am still with you!
I am paying attention!

If only because you don't want to know, you can't see, you're not with me and you're not paying attention, doesn't mean I am just like you think.

Let me be free, let me be wild. Let me do whatever crosses my mind. Let me try, let me learn by trial and error. Be there with me and see how wicked this time is going to be.

But don't forget to listen, to pay attention. Don't stop looking at me. Try it, it is worth it.

But not unless this time you will never see who I am.

Do you want to see?

Montag, Mai 04, 2009

Rückblickend

Rückblickend war es ein ereignisreiches Wochenende. Abgesehen von viel Arbeit, viel Zeit auf Reisen und ausgiebigen Nachtruhen ist das Wochenende am besten in ein paar kurzen Stichpunkten zu beschreiben:

- spontanes Frühstück mit Croissants nach einer durchgemachten Nacht: kühle Luft, warme Sonnenstrahlen, erste menschliche Begegnungen, Vogelgezwitscher und die Gesellschaft einer spontanen Bekanntschaft

- Song: Das Mädchen mit den drei blauen Augen
- Song: Als der Zirkus in Flammen stand

- Ein großes Holzfeuer im Garten eines Hinterhofs und die Konversation unter kreativen, wortakrobatischen Menschen

- Wild betrunkenschaukeln auf einem Schwan auf dem Kinderspielplatz
- Neue interessante Bekanntschaften
- Stress und Hiobsbotschaften
- Getanzt, gearbeitet, Gäste angepöbelt und dafür vier Gästebeschwerden kassiert, aber auch das dreifache des sonst üblichen Trinkgelds

- Kurzwitze über die stundenlang grundlos gelacht wurde z.B.:
Was ist grün und steht am Straßenrand?: Eine Froschtituierte
Was ist pink und behindert?: Ein Flamongo
Was brennt und rennt über die Wiese: Ein Kaminchen
- Damit zwei neue Lieblingsworte: Froschtituierte und Flamongo.

"Ach guck, mal wie süß, ein Flamongo."