Donnerstag, Oktober 29, 2009

Sherlock Holmes zu Besuch!







Bilderraetsel: Was koennen diese beiden Bilder zusammen wohl bedeuten?
Kleiner Tipp: Das Zimmer ist nicht meins und es hat nur vage etwas mit putzen zu tun!
Kommt ihr nie drauf!



Deshalb gibt es auch gleich die Aufloesung:
Auf dem obersten Bild ist der Fensterrahmen des Zimmers zu sehen, in dem ich derzeit wohne. Ich teile es mir mit einem sehr netten Maedel aus Deutschland. Schwarz ist es nicht, weil wir wenig vom putzen halten, sondern von einer Art Kohle.
Was, Kohle? Ja genau! Denn das Chaos im Zimmer meines Mit-Haus-Bewohners hat nicht er veranstaltet, sondern nette Menschen, die wir leider nicht kennen. Um diese aber recht bald kennen zu lernen, kam uns die australische Polizei zur Hilfe und hat Fingerabdruecke genommen und schaut jetzt fuer uns mal in ihrer Kartei, ob sie unseren Besuch finden koennen.
Den wuerden wir dann gern nochmal zu uns einladen. Aber an einem Tag, an dem wir auch zu Hause sind. Dann duerfen sie auch durch die Haustuer rein und muessen nicht den Umweg ueber unser Fenster nehmen. Vielleicht koennen sie dann die Kamera meiner Mitbewohnerin mitbringen, die sie sich geliehen haben, damit wir ein paar Schnappschuesse unseres Treffens machen koennen. Fuer Essen und Getraenke wuerden wir dann auch unsere Gaeste bitten, zu sorgen. Mit den 600 Dollar, die sie von meiner Mitbewohnerin zeitweise geliehen haben, sollte das ja gehen. Vielleicht laden sie uns dann auch mal zu sich sein, damit wir ein bisschen in ihren Sachen wuehlen und Chaos veranstalten koennen. So eine Freundschaft sollte ja schon von beiden Seiten gepflegt werden.



So! Ich geh jetzt nach Haus und werde mir eine Strafe fuer Cody ausdenken. Das ist naemlich unser "Wachhund"! Der einzige, der zum Zeitpunkt des Ueberraschungsbesuch zu Hause war. Nix hat er gemacht, gar nix. Wahrscheinlich hat er die Leute als Freunde begruesst, die mit ihm spielen. Dieser miese Koeter!

Mittwoch, Oktober 14, 2009

Things like this

Muss auch mal sein, ich fuehl mich grad so:

I'm not looking for absolution
For all my sins or every fight
Smells like sneaking dissolution and I go out most every night
I'm not the one here who has to hide

Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree

I can`t regret misunderstandings
Not even all the ones I«ve caused
The best conditions for crashlanding
So I«m not sure if I can stay
And remain sincerely yours

Things like this don't grow on trees, babe!
Things like this don't come for free
Sometimes
The obvious is hard to see
Like raindrops in the stormy sea
So won`t you live with me on my tree.

© Lyrics by Fury in the Slaughterhouse

Dienstag, Oktober 06, 2009

Cambodia / Review

Da ich es hier ja ein bisschen hab schleifen lassen, gibt es ein paar Eindruecke aus Kambodscha.Ich war dort nur in zwei Staedten: Phnom Phen und Siem Reap.

Phnom Phen war eine schoende Stadt. Endlich mal ein Nachtclub mit guter HipHop/Soul-Musik. Ein paar Sehenswuerdigkeiten aber auch zwei Tage von vier Tagen Regen.

Siem Reap hingegen war ganz idyllisch. Ziemlich klein, aber mit einem tollen Hotel, in dem ich mir ein Zimmer mit Mar aus Holland geteilt habe. Drei Tage am Stueck waren wir beide hier unterwegs und haben uns Angkor Wat angesehen. Die Tempelstadt ist atemberaubend.
Tag Eins hatten wir uns entschieden mit dem Fahrrad nach Angkor Wat und von Tempel zu Tempel zu fahren. Dafuer ernteten wir unglaeublige Blicke und schallendes Gelaechter von Einheimischen und TukTuk-Fahrern. War dann auch ziemlich anstrengend, was aber zu einem grossen Prozentsatz an den sehr alten und sehr unbequemen Bikes lag, die wir uns vom Hostel geliehen hatten. Diverse Koerperteile taten am naechsten Tag so weh, dass wir kaum sitzen konnten.
Tag Zwei und Drei goennten wir uns also einen TukTuk Fahrer, der uns zwischen den Tempeln herumfuhr, die zum Teil bis zu 40 Kilometer von der Stadt entfernt sind. Warum das ganze so beeindruckend war, zeigen die Bilder leider nur im Ansatz. Die Tempel sind die einzigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass nur Goetter in Steinhaeusern leben duerfen. Deshalb stehen in Angkor Wat all diese Tempel und sich vorzustellen, dass darin und drum herum tausende oder zehntausende Haeuser standen, gefuellt mit Leben macht es so einzigartig und so unglaublich.Kambodscha ist also in jedem Fall eine Reise wert und Angkor Wat ein MUSS, wenn es euch in die Gegend verschlagen sollte.


























Freitag, Oktober 02, 2009

Lil' Sis from Vietnam

"Sag mal Lenny_und_Karl kann ich dir auch mal eine Geschichte erzaehlen?"
Lil' Sis drehte sich um, um Lenny_und_Karl anzusehen. Beide waren muede und suchten Schlaf in dem dunklen Raum, in dem die beiden Matratzen auf dem Boden lagen und die Klimaanlage eine gnaedige kaelte in den Raum schickte.
"Klar, was fuer eine Geschichte", fragte Lenny_und_Karl und lauschte neugierig in die Richtung der Matratze zu ihrer linken Seite.
"Also vor ein paar Wochen, da war dieser Typ hier zu Besuch aus Frankreich. Ich war in der City unterwegs und zeigte ihm die Stadt und... ."
Nur vier Stunden nachdem sie sich zum ersten Mal vor einem Reisebuero in Ho Chi Minh City getroffen hatten, hatt Lil' Sis Lenny_und_Karl schon zu ihrer grossen Schwester gemacht. Ungewoehnlich fuer ein vietnamesisches Maedchen, dass von sich selbst sagt, dass sie selbst kaum ueber sich spricht. Ein Maedel, das studiert, Besitzerin eines Fashion Shops war und mit 21 ihr zweites Business - einen Brillenshop - eroeffnet hatte.
Ein Meadel, das so intelligent und unabhaengig ist und dennoch tief in der traditionellen vietnamesischen Kultur steckt. Die abends allein nicht laenger als bis 11 uhr weg bleiben darf, die in Haushaltsfuehrung und der Kochkunst als ihren zukuenftigen Pflichten geschult wurde und wird. Die sagt, dass sie niemals ihre Heimat oder Familie verlassen koennte wegen eines Jobs oder der Liebe. Die gluecklich mit Lenny_und_Karl in die Nacht tanzte in einer angesagten Bar, ihrem zweiten Abend (spaet nachts) ausgehend in ihrem ganzen Leben. Ein Maedel, das so huebsch ist und sich dennoch wegen zu dunkler Haut oder einer flachen Nase Gedanken macht. Das so selbstbewusst und dann doch so unsicher , unerfahren, neugierig und ratlos ist.

Ach, ich bin immer da, wenn du einen Rat brauchst my new little Sis! I am so glad to met you in Vietnam!