Freitag, Juli 31, 2009

Update: Fu....!!!

Wie kann man eigentlich so unglaublich daemlich sein? Beim Postkarten schreiben gestern fiel mir auf, dass ich mein Adressbuch nicht mehr finden kann. Dabei bin ich ziemlich sicher, dass ich es noch hatte, als ich in Singapore ankam. Verdammt!

Damit muesst ihr mir bitte alle nochmal ne Mail schreiben mit eurer Adresse - egal ob ihr schon ne Postkarte habt oder nicht - ich habe ja noch ein paar Monate fuer weitere Karten. (Lenny_und_Karl_verfolgen (aet) gmx (punkt) de). Das ist so aergerlich, auch weil es so ein huebsches kleines Adressbuch war.

Zudem habe ich ein neues Ladegeraet fuer meine Kamera gekauft, da das alte nicht mehr funktionierte. 40 Euro leichter stellte ich fest, dass es an einem Wackelkontakt in der Steckdose lag, an welcher aber auch der Ventilator angeschlossen war, der einwandfrei funktionierte.

Aber auch das ist nichts gegen den Verlust, den ich gerade feststellen musste. Mein Tagebuch ist weg. F.................!!!!!!!!!!!!!
Ich koennt heulen. Das ist so unbeschreiblich mies und ich aergere mich so dermassen, dass ich an nichts anderes mehr denken kann. Wie kann das nur passieren? Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wo ich es aus meinem Rucksack gepackt und nicht wieder eingepackt haben koennte. Ich bin nichtmal sicher, ob ich es im Bus vergessen habe oder in Singapore im Hostel noch hatte.

Ich koennte durchdrehen und heulen und gleicgzeitig sauer sein und mich aergern und mir vor die Stirn schlagen. Mach ich jetzt auch!

UPDATE: Der PC im Internet Cafe in Singapore war zudem so freundlich meine Bilder der Stadt zu loeschen. Damit sind die auch weg. Ich glaube irgendetwas moechte nicht, dass ich gute Erinnerungen an diese Zeit habe. Letztendlich ist das nur konsequent. Ich mache schliesslich keine halben Sachen!

Donnerstag, Juli 30, 2009

Pulau Perhentian und Singapore

Ach viel zu lang habe ich hier nichts geschrieben. Nach meinem wunderbaren Besuch in Georgetown bin ich mit dem Bus nach Kota Bharu gereist. Eine nicht ganz so schoene Stadt und die Leute dort starrten mich ungefaehr 10mal mehr an, als in Penang - sehr gewoehnungsbeduerftig. Deshalb setzte ich auf die Insel Pulau Perhentian, die kleinere von beiden - ueber. Das war unbeschreiblich. Sehr entspannend, malerisches Straende mit weissem Sand und Wasser in den verschiedensten Blautoenen. Auf meinem Weg dorthin habe ich Phil getroffen, der ueber Russland nach Asien gereist ist und dabei mehrfach beraubt wurde. Seinen Geschichten zu lauschen war ziemlich spannend. Ansonsten gab es einsame Straende, um die Seele einfach mal baumeln zu lassen - vier Tage lang.

Danach gings mit Zwischenstopp in Kota Bharu nach Singpore. Eine schlaflose Nacht im Bus wurde mit dem Besuch dieser schoenen Stadt entschaedigt. Singapore ist unglaublich modern, sauber, sicher und vielfaeltig. Hier fuehlte ich mich sofort heimisch. Am Freitag gehts dann aber auch schon weiter nach Kuala Lumpur, am Dienstag von dort mein Flug nach Laos startet.

All diese Eindruecke wurede ich jetzt zugern mit Bildern belegen. Geht leider nicht, weil sowohl der Explorer als auch Firefox die Upload-Symbole verweigern. Vielleicht reiche ich die Fotos in Kuala Lumpur nahc, verweise in dieser Zeit aber auf Facebook und studivz.

Weitere Highlights und Erfahrungen auf dem Weg:

Bisse von Bettwanzen brauchen mindestens drei Wochen um abzuheilen
Leuchalten machen eine naechtliche Bootsfahrte zum Erlebnis
Ebbe macht eine naechtliche Bootsfahrt zum Erlebnis, wenn man ueber die Steinkueste im Dunkeln an Land klettern muss
12 Stunden Zeitunterschied zwischen Asien und New York sind einfach doof, wenn man so gern plaudern moechte
40 Euro fuer ein neues Kamera-Ladekabel sind schmerzhaft
Singapore hat mein Herz nicht zuelezt durch eine warme Dusche (nach ueber drei Wochen) und zivilisierte westliche Toiletten gewonnen
Ich habe die erste Frau getroffen, die allein reist
Aussergewohnlich viele Maenner ohne Zaehne laecheln mich an und freuen sich im Kreis, wenn ich zureuck laechle / sicher wegen der Zaehne, die ich habe

Montag, Juli 20, 2009

Kanu fahren





Viel Zeit habe ich gerade nicht fuer ein Update. Bin schon fast auf den Weg an die Ostkueste von Malaysia, nach Kota Bharu um genau zu sein. Deshalb gibts nur kurz ein paar Fotos vom gigantischen Kanu Ausflug hier in Penang. Wir sind zu einer Insel gepaddelt, von der wir einen tollen Blick auf die Stadt hatten. Das war ganz wunderbar!

Samstag, Juli 18, 2009

Georgetown/Malaysia - It`s all about food

Nach einer schoenen Beachparty mit netten Leuten aus England, Deutschland und Israel














habe ich mich entschieden, die Insel und den Strand zu verlassen. Eingetauscht habe ich das gegen die Stadt Georgetown bzw. Penang in Malaysia. Ich wohne bei Marisa, auf deren Couch ich ein paar Tage surfen darf.

Und was soll ich sagen ueber die Stadt? - It`s all about food! Chinesen, Malaysier und Inder leben hier zusammen. Jeder hat die eigene Religion und vor allem die eigenen Landeskoestlichkeiten mitgebracht. Ich koennte Monate hier verbringen ohne etwas doppelt essen zu muessen.

Gluecklicherweise ist es Marisa Mission mich soviele Gerichte wie moeglich probieren zu lassen. Gluecklicherweise ist es meine Mission so viele Gerichte wie moeglich zu probieren.
Gluecklicherweise ist das alles so unfassbar lecker und das Geschmackserlebnis der verschiedensten Gewuerze einfach unglaublich.

Ais Kacang ist tatsaechlich Eis mit verschiedenen Fruechten, roten Bohnen, Mais und crushed Eis. Eine lokale Spezialitaet, sehr lecker und eine Attraktion, wenn es von einer Europaerin gegessen wird.















Chicken Briyani ist ein indisches Gericht und ein Gewuerz erinnert irgendwie an Weihnachtsgebeack. Ich durfte zum Teil mit den Fingern essen, was ein herrliches Gematsche war. Essenstechnisch sind mir die Inder dann doch sympathisch.




















Green Tea Ice Cream - wunderbar. Was ist das aber auch lecker. Eis gegessen und dabei dennoch das Gefuehl gehabt was Gesundes zu essen.















Laksa Lemak Singapore-Style. In jedem Fall Curry und eine Menge Fisch und fast genauso viele Chillischoten. Unglaublich aromatisch und ebenfalls super lecker. Die gaengige sauere Variante ist aber mit Vorsicht zu geniessen.



















Ach Tempel ohne Ende haben wir auch besucht und die alten englischen Bauten der Stadt angeschaut. Beim japanischen Fest waren wir auch und was zu Hause eher normal ist, wird im Traveler-Alltag zum Highlight: ein Kinobesuch. Den neuesten Harry Potter habe ich damit auch gesehen.

Was passt das Kleidchen zu meiner Augenfarbe. Die muslimischen Ansichten stossen sich hingegen kontraer dazu ab.




















Indischer Tempel















Chinesischer Tempel

Sonntag, Juli 12, 2009

Koh Phangan

Seit ein paar Tagen bin ich auf der Nachbarinsel von Koh Samui, die Koh Phangang heisst. Ich hatte einen Traveller getroffen, der mir einen Teil der Insel zeigte und mir half Unterkunft und eigenes Motorbike zu mieten - wirklich sehr nett. Ich hatte ein Huette direk am Strand, wie das Foto beweist und haette dennoch heulen koennen - hab ich auch. Es waren naemlich irgendwie schlechte "vibrations" wie ein paar Leute hier gern sagen.














Im Klartext bedeutet das, dass dort kaum Leute waren. Nur Langzeittraveller, die Wochen dort sind und um es mal direkt zu sagen: so gut wie nix machen. Zudem war es dort super einsam. Aus diesem Koller heraus hatte ich auch kein Interesse an indischem Tanz oder Diskussionen darueber, dass alles miteinander verbunden ist, der Baum und ich nicht so unterschiedlich, weil wir doch beide Leben, wachsen und uns ernaehren. Noch weniger Interesse hat ich an Fragen zu Familienplanung und der Hoehepunkt, als ich sagte das ich weder "touched or kissed" werden moechte, die Antwort zu bekommen: "I am sorry for you. Hope you will be happy with you alone and without get connected to other people." Unverschaemt.

Nun denn ich wohne jetzt in der Naehe eine sehr touristischen Ortes mit Leuten, die (ACHTUNG) tatsaechlich hier sind zum Vergnuegen, die die wunderschoenen einsamen Straende einfach bevoelkern und Laerm machen. Wunderbar. Ne Huette am Strand habe ich trotzdem. Fuer nur 4 Euro am Tag. Dass ich dafuer selbst die Toilettenspuelung bin und Wasser nachschuette erwahne ich mal nicht.
Und sonst so? Gerade ein deutsche getroffen, mit der ich zu einer Party gehen werde und Mittwoch gehts dann nach Malaysia. Bis dahin ein paar Bilder:
Vor dem Big Buddha auf Koh Samui



















Die Rasselbande im Haus meiner Freunde auf Koh Samui. 8 Wochen alt und sehr verfessen.
















Meine Unterkunft auf Koh Phangan







Had Rin Beach
Koh Phangang - hier macht Motorbike fahren Spass

Dienstag, Juli 07, 2009

Geduld

Das erste, was ich beim Reisen in Asien gelernt habe ist, dass hier vieles etwas länger und der Reisende vor allem Geduld braucht. Da ich morgen auf die Nachbarinsel fahre, dort ein paar Tage bleibe, dann vielleicht noch eine weitere Insel sehe, bevor ich zurück nach Bangkok fahre, weiß ich noch nicht, wie oft ich im Internet sein werde. Deshalb erstmal ein längerer, zweigeteilter Blogeintrag, weil der nächste vielleicht auf sich warten lässt:

1. Die Sache mit dem Fliegen
Von Hongkong flog ich mit Ethiopian Airlines nach Bangkok. Schon der Check-in war abenteuerlich, da die Afrikaner mehre dutzende Kisten mit an Bord nehmen wollten. Nach stundenlangem Warten saß ich in der Maschine, der man deutlich ansah, dass sie bereits sehr, sehr viele Flüge hinter sich hatte. Ich blies mein Nackenkissen auf und war schon fast eingeschlafen, als ich einen Tumult bemerkte. 20 Afrikaner standen in der Mitte des Flugzeugs und diskutierten aufgeregt. Wir standen im Airport. Viele, viele Minuten später, hatten fast alle ihre Sitze verlassen und zwei New Yorker Jungs saßen in meiner Nähe. Sie erzählten mir, dass ein Fahrgast einen Flugbegleiter geschlagen haben soll und sich nun weigerte das Flugzeug zu verlassen. Die Polizei wurde gerufen.

Ewig später traf die Polizei ein. Das änderte nichts. Nun wurde in afrikanischen Stammessprachen, auf Englisch, Französisch und Chinesisch diskutiert. Jeder Afrikaner hatte etwas zum Thema zu sagen.

Ewig später erklärten sich zwei Fluggäste - starke Männer - bereit, während des Fluges neben dem Mann der zugeschlagen hatte zu sitzen und auf ihn aufzupassen. Das führte zu weiteren, hitzigeren Diskussionen.

Ewig später sagte der Flugbegleiter dem Mann: "If you don't leave the plane, they'll come and beat you up." Das führt zu weiteren Diskussionen in allen Sprachen, mehr aber auch nicht.

Zwischendurch wurde alle aufgefordert sich wieder zu setzten. Das klappte immer so für zwei Minuten, danach rotteten sich die Afrikaner wieder zusammen um zu diskutieren, untereinander, mit dem Schlagkräftigen, dem Personal, der Polizei.

Ewig später bot ein afrikanischer Geschäftsmann Geld für ein anderes Ticket, wenn der Mann das Flugzeug verlassen würde. Diskussionen, aber keine Veränderung der Situation.

Geschlagenen zwei Stunden dauerte es bis der Mann das Flugzeug endlich verließ. Unfassbar. Ein Ewigkeit, die dazu führte, dass ich nachts um 3 Uhr am menschenleeren Flughafen in Bangkok landete. Glücklicherweise mussten die beiden New Yorker in ähnliche Richtungen und nahmen mich im Taxi mit, so dass ich sicher am Ende einer Seitengasse im Dunkeln, vorbei an Thai-Mädchen mit blonden Touristen im Arm, in meinem schönen Hostel landete.


2. Kleine Reiseerkenntnisse
  • einseitiger Sonnenbrand ist unschön, aber kinderleicht zu bekommen
  • frische Kokosnussmilch aus der Kokosnuss schmeckt gar nicht nach Kokosnuss
  • ganz frisches Kokosnussfleisch aus der Kokosnuss schmeckt auch nicht nach Kokosnuss
  • der Asiate sagt immer ja - das bedeuten selten, dass er Ahnung hat
  • auch vom Nichtstun bekommt man dreckige Fingernägel
  • Geckos machen Geräusche, als wären sie Vögel im Stimmbruch
  • Fleisch oder Eier kann man kühl oder in der direkten Sonneneinstrahlung aufbewahren
  • Ein Wasserbüffel im Garten ist dekorativer als gedacht
  • 25 Grad können äußerst frisch sein - im Sinne von kühl
  • Adäquate Badebekleidung wird oft überschätzt - leider
  • wo man hingehört, merkt man an der Toilette, die man liebt

Montag, Juli 06, 2009

Entspannung

Hier auf Koh Samui sind es durchgängig mindestens 30 Grad, meist mehr. Da braucht man sich gar nicht viel bewegen, um ins Schwitzen zu kommen. Dennoch haben mich meine Gastgeber um die ganz Insel gefahren und mir die wichtigsten Punkte gezeigt. Ich wurde von einem Mönch glücksbringend gesegnet, probierte das beste Essen und badeten an den weißesten Stränden. Nach all der Anstrengung mussten wir uns gestern Entspannung gönnen: 60 Minuten Öl-Massage am Strand und was soll ich sagen - ich war sehr entspannt. Einige Handgriffe habe ich mir gemerkt und werde sie zu meinen eigenen - in aller Bescheidenheit oft gelobten - Fertigkeiten hinzufügen. Jetzt muss sich nur noch ein Opfer finden, an dem ich das mal ausprobieren kann.

Wie schön die Insel sonst so ist, zeigen die Bilder.

Friedhoft für Geisterhäuschen



















Hin Ta & Hin Yai Lamai Beach















Mönchssegnung














Namuang Waterfall
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Lipa Noi Beach 2














Som Tam, Coconut, Rice






















Namuang Waterfall



















Mae Nam Beach 2

Freitag, Juli 03, 2009

Welcome to paradise

Ich war in Bangkok und bin seit gestern auf Koh Samui und es ist paradisisch hier. Weißer Sandstrand, türkisfarbenes Wasser und von meinem Zimmer aus ein Blick über die Palmen direkt aufs Wasser. Fotos gibt es davon leider noch nicht.
Warum?
Weil Frau Lenny_und_Karl ankam, baden ging und danach ganz schrecklick krank wurde. Stundenlang entfernte sie sich nur wenige Meter vom Bad - Übelkeit wie ich sie noch nie hatte. Gründe gibt es viele: Reisestress, Essen, Jetlag - all das zusammen irgendwie. Aber meine Gastgeber kümmern sich ganz wundervoll und sind sehr besorgt. Deshalb gehts mir heute schon besser.

Bis ich Fotos von Koh Samui habe, gibt es jetzt erstmal ein paar Fotos von Hong Kong.


Wohnung auf in Soho Hong Kong Island














Skyline Hong Kong Island














Skyline Hong Kong Island














Mid Level Elevators - längste Rolltreppe der Welt (hier sieht man nur 10 Prozent davon)



















Blick über Hong Kong Island bei Nacht














Skyline Hong Kong Island - mal nicht bei Regen














Lobster Balls - schmeckte auch nach Fisch - Konsistenz war gewöhnungsbedürftig - komischerweise wurde mir da nicht schlecht














Waschtag














Gegensätze auf Hong Kong Island














Hochhäuser Hong Kong Island



















Irgendwo in Kowloon Hong Kong



















Goldfish Market



















Hunde-Waschstation