Sonntag, Dezember 26, 2010

Ur so fly

He said: It makes me think of u!
I said: Really?
He said: Heck yeah!
I listened and smiled.
I listened and thought about how we met.
I listened and felt so close to u. Ur awesome!

Samstag, November 27, 2010

Liebe Ex-Freundin

wenn du schon seit zwei Jahren die Ex bist und er sich nicht ansatzweise bemüht das zu ändern, dann ist es wohl vorbei.
Dass er kurz nach Ende der Beziehung vielleicht mal für etwas Zerstreuung bei dir vorbei geschaut hat, bedeutet nicht, dass er dich wieder mag.

Liebe Psycho Ex-Freundin, die du dich doch so gern zufällig und aus Versehen in den Account des Loverboys eingeloggt hast, in den letzten zwei Jahren:
Wirklich bloed, dass sein Passwort bei dir gespeichert war.
Und auch so ungünstig, dass du anstatt deiner eigenen Mailadresse aus Versehen seine eingetippt haben musst.
Blöd aber auch, dass dir das nicht aufgefallen ist, bevor du auf "Log-in" geklickt hast.
Zu dumm, dass du dir in zwei Jahren nichts besseres als die Ausrede: "Ja, das macht es manchaml aus Versehen" hast einfallen lassen.
Mies ist das Verhalten trotzdem, also f.... ...!

Schön, dass die Ex all die anzüglichen Mails nun auch kennt. Hunderte Mails von denen die Hälfte nicht jugdenfrei ist. Großartig auch, dass alle Chats gespeichert sind, die nicht weniger inhaltslos sind. Ich hoffe du hast Kopien gemacht, um an einsamen Abenden zu lernen, da mindestens zwei Drittel davon Dinge sind, die du nicht tust.

Meine Passwörter habe ich einmal alle geändert, nur falls einer meiner Ex zufällig meinen sollte noch ein Passwort von mir gespeichert zu haben.

Mittwoch, September 08, 2010

Was soll man davon halten?

Neulich morgens folgernder Kurzchat mit einem Bekannten:


hmm

hi

7:46amLenny_und_Karl

hey

7:46amBekannter

sooo

Hello

do u still have a boyfriend

7:46amLenny_und_Karl

talking to him right now on gchat

why?

7:47amBekannter

hahaha

no matter in that case

talk later bye bye


Ich muss dazu sagen es gibt so zwei, drei Bekannte, wenn die fragen hätte ich im Zweifelsfall immer einen Freund, ob das jetzt so ist oder nicht.

Aber wie unverschämt ist das eigentlich bitte?


Gut, dass ich nicht so empfindlich bin, aber eigentlich gehört der Typ doch gelöscht, oder?

Dienstag, August 17, 2010

Weisheiten des Lebens


Freunde, ich sag es jetzt mal so wie es ist. Also einfach mal so gerade heraus:
Das mit diesem Waxing, das ist kein Vergnügen.

Für alle die es noch nie interessiert hat: Ich habe bisher auf die gute alte Rasur oder eine Haarentfernungscreme zurück gegriffen. Etwas, dass ihr sicher alle nie wissen wolltet. Sei´s drum.

Auf Grund eines guten Angebotes und dem alten Verkaufsschlager "Zwei zum Preis von einem" bin ich mit meiner Schwester losgezogen in dieses Beauty - Dinges.
Sehr hübsch wars, sehr sauber und die Frauen sehr nett.

Und wer mich kennt weiß, dass ich an dieser Stelle keine halben Sachen mache. Beine hatte ich mir gerade morgens noch rasiert, also wurde unterum mal frei gemacht, irgendwas von Brazilian komplett war bestellt und wurde natürlich von der jungen Frau direkt geliefert.

Alter Schwede war das ein Schmerz. Ich war ja auf so einiges vorbereitet, aber das war nun wirklich nicht mehr feierlich. "Ja, ich weiß, das tut jetzt ein bisschen weh", flötete das blonde Dingens. Da konnte ich so grad noch die Tränen zurückhalten, meine Gesichtsfarbe war schon längst Welten davon entfernt menschlich zu sein.

Jedenfalls noch ein paar mal hier halten und da straffen und dort auch noch die kleinen und nochmal mit der Pinzette drüber.
Eine halbe Stunde später saßen wir bei Starbucks. Meine Schwester völlig durchgeschwitzt und bewegungsunfähig. Ich ertrug es wie ein Mann, äh nee, ohne Gejammer also doch eher wie eine Frau.

Das ist jetzt so ungefähr 28 Stunden her. Brennt immer noch, immer noch alles rot.
Kann in Ausnahmefällen wohl vorkommen, dass es entzündlich wird. Na klasse. Die Notrufnummer ist auf der Kurzwahltaste und Handy immer dabei. Ich werde das beobachten. Gut das es regent. Längere Wanderstrecken würden grad nicht so in meinen Zeitplan passen.

Und bevor manche Besserwisser sich hier unglaublich witzig in den Kommentaren verewigen wollen: NEIN! Kein Video!

Montag, Juli 26, 2010

Deal?

Noch 3,5 Kilo hätte ich gern weniger. Dann wäre ich knapp unter 60kg und damit mehr als zufrieden.
Angefangen habe ich bereits. Dreimal war ich letzte Woche laufen und Kohlenhydratarme Nahrung gibt es auch.

Und wenn ihr lieb seid und ich das schaffen sollte, dann gibt es ein Nachher-Bild.
DEAL?

Donnerstag, Juli 22, 2010

Die Koreaner

Frauen tragen keine schulterfreien Shirts - das gilt als nuttig


Um etwas zu uebergeben werden immer zwei Haende benutzt


Es gibt keinen vierten Stock - die Zahl 4 hört sich im Chinesischen ähnlich an wie das Wort Tod und wird deshalb gern vermieden


Koreaner lieben schwarze große Kunststoffbrillen


Brillen werden auch gern mal ohne entsprechende Glaeser darin getragen


Ein beheizter Toilettensitz auf einer öffentlichen Toilette


Es gibt mehr Coffeeshops als in New York und jeder anderen Stadt in der ich war


Ein kleiner Kopf gilt als besonderes Schönheitsmerkmal


Sich die Augen mehr europaeisch aussehend operieren zu lassen kostet 80 Dollar


Koreanische Frauen lieben High Heels und super kurze Röcke


Koreanische Frauen sind meist sehr klein und sehr sehr duenn


Miniröcke, Heels und Duennsein machen noch lange kein huebsches Gesicht


Koreanische Männer tragen Männerhandtaschen


Viele Männerhandtaschen sehen aus wie Frauenhandtaschen


Der koreanische Mann trägt seine UND die Handtasche seinr Freundin


Koreanische Männer sind sehr sehr weiblich


Ein koranischer Mann geht schon gern mal mit dem pinkfarbenen Handy aus dem Haus - oder holt die PSP aus der Männerhandtasche


Das öffentliche Verkehrssystem in Seoul ist einfach, guenstig und sehr praktisch


Eine SMS in Korea zu verschicken kostet umgerechnet maximal einen Cent


Pommes gibts es in Seoul zusammengepappt an einem Holzspieß


Als blond Europäerin mit blauen Augen und großer Nase gilt man als das Schönheitsideal schlechthin und wird überall bewundert und angestarrt.


Gehen Koreaner in einer Gruppe aus muss es die gleiche Anzahl an Männern und Frauen sein


Und Geschichten könnte ich euch darübr erzählen Freunde, viele Geschichten. Gute Geschichte, unglaubliche Geschichten und auch mal eine traurige.

Mittwoch, Juli 21, 2010

Seoul

Ach ja, Seoul. Da war ich und so wars: Schön! Irgendwie. Schön Menschen zu treffen, die man vorher auf Reisen kennen gelernt hatte. Menschen zu sehen, mit denen man schon Zeit an anderen Orten verbracht hatte.

Seoul ist so koranisch und koreanisch heißt so kulturell anders. Es war intensiv und anstrengend, neu und aufregend. Ich habe sehr viel gelernt - auf die eine und auf die andere Art und ging mit sehr, sehr gemischten Gefühlen.

Natürlich nicht ohne sehr viel vom leckeren koranischen BBQ gegessen zu haben, an der Nordkoreanischen Grenze vorbei zu fahren, auszugehen und zu leben.

Zwar war der Abschluss des Jahres auf Reise komplett anders zu dem erwünschtem Abschluss, aber sicher gibt es auch dafür einen Grund.

Jetzt geht es erstmal auf Jobsuche. Tipps immer gern an mich.













Mittwoch, April 28, 2010

I am coming home

Bald ist es soweit. Am 3. Mai fliege ich von Bogota nach LA - insoweit ich den Grenzuebergang nach Columbien ueberlebe und nicht ausgeraubt werde!

Aktuell bin ich Quito und morgen schon auf dem Weg nach Otavalo.

Die letzten Tage verbringe ich dann in Los Angeles und fliege am 8. Mai Richtung Hamburg. Ankunft: 9. Mai am Abend.

Da das alles nicht mehr so lang hin ist, ich gerade mehr als zwei Wochen nur am Strand war und jetzt viel Zeit im Bus und Flieger verbingen muss, gibts hier wohl erstmal kein Update.

Vielleicht aus LA, das wird sich zeigen.
Ansonsten habe ich gestern gegrillten Kuhdarm und heute Kuhmagen in einer Suppe gegessen. Es bleibt also abenteuerlich, aber ich freue mich dennoch auf drei Wochen in der Heimat - irgendwie.

Coming home and leaving to Korea! Yeah!

Samstag, April 10, 2010

El Cafecito

They are not talking. In silence they are sitting next to each other, close. But their faces show an expression far away, far far away from each other. She is staring empty holes in the air. She looks upset. No, she looks angry. She looks like she wants to cut the air, putting deep black holes in it.

They just look up short to order food. He leaves to go to the restroom. Leaving her behind on the empty table, far away from all the people surrounding her. Her face is stonelike.

I don't see when he returns but I see that she is crying. Silently her eyes look like big pots of water trying to hold the liquid back. He puts his hand around her waist.
Her phone is moving slowly over the table, the display is shining, it is ringing. He tries to take it away from her but she takes it to answer the call.

His hand is still around her waist but she is stiff as if his touch is icecold or as if she is not feeling anything. The waitress is coming over with the food. She takes it for herself - the drink and the nachos. She is not sharing with him.
The phone rings again and when he sees who's calling he shakes his head, turning away annoyed. She grabs the phone in silence and keeps it in her bag.
Slowly she starts to eat. Every bit looks like shes forcing herself to do something disgusting. Her bites are tiny and slow.

He is talking to her. Like water the words are floating out of his mouth. He can't stop. He keeps going, he looks like he is talking to save his life.
Her answers are short, little gunshots they hit him. Time is passing by, every minute painfull and slowly.
He gets up, paying for the food he didn't even touch.

They are leaving. Leaving behind a full plate of food and an empty cocktail glass.
Leaving behind the cold smoky air of something that just broke into thousand pieces!

Sonntag, April 04, 2010

Reiseplanung

Das bin ich. Ihr hattet schon vergessen, wie ich aussehe, oder?


Nicht mehr lange und ich komme nach Deutschland zurueck.
Daran hat schon keiner mehr geglaubt, es ist aber wahr.
Am 9. Mai lande ich am Abend in Hamburg.
Dann ist sie schon vorbei die grosse Reise.

Naja, nicht ganz.
Reisen macht ja neugierig und man lernt viele nette Menschen kennen.
Dann kann es auch vorkommen, dass man seine Plaene aendert.
Das habe ich getan.

Ich werde immer noch am 9. Mai im schonen Hamburg landen und dann etwas mehr als drei Wochen in meiner Heimat bei der Familie verbringen.
Puenktlich zum 1. Juni besteige ich dann erneut ein Flugzeug - diesmal nach Korea.

Wie es sich so ergeben hat, fliege ich fuer sechs Wochen nach Seoul. JUHU!

Darueber freue ich mich sehr und darauf bin ich sehr gespannt. Tipps fuer die Stadt immer sehr gern.

Dienstag, März 30, 2010

Reisen in Bolivien

Da werden sie wieder laut die Stimmen der besorgten Menschen, die mich fragen, warum denn hier keine Neuigkeiten stehen.
Die Antwort ist einfach: Ich hatte einfach keine Lust. Aber da ich noch 5 Stunden auf meinen Bus nach Ecuador warten muss, erzaehl ich mal kurz, wie es so in Bolivien war: Sehr schoen!!!


Der Weg nach Bolivien war irgendwie nicht so einfach wie gedacht. Ich wollte eine 30 Stunden Busfahrt nach Santa Cruz in den Norden und dann zurueck in den Sueden des Landes vermeiden und waehlte meinen Weg uber den Ort Villamontes. Nur gut, das hier ueberall die Busse nur einmal am Tag fahren. So dauerte mein Weg nach Tupiza dann auch nur schlappe drei Tage und drei Naechte. (Vom Grenzuebergan im Nirgendwo und freilaufenden Schweinen um den Tisch der Zollbeamten herum, mal ganz abgesehen)

Immerhin hatte ich Gesellschaft von Scott aus England und Laila und Ryan aus California.
Bolivien ist landschaftlich toll und wir vier reisten eine ganze Weile zusammen durch das Land. Besonders schoen die viertaegige Jeep Tour zu den Salt Flats in Uyuni. Sehr kalt, sehr beeindruckend und nur einmal im Matsch stecken geblieben.

Ich war in Potosie der hoechsten Hauptstadt der Welt und verbrachte eine Woche in La Paz, in einem Hostel mit den saubersten Duschen ueberhaupt (Reinignung jede Stunde)!! Vier Stunden Spanisch Unterricht machen es mir seitdem moeglich nach dem Weg zu fragen, zu sagen wo ich herkomme und mir ein Bett in einem Hostel zu sichern.

Wir fuhren zum Titicaca Lake und auf die Isla del Sol. Und trotz Regens und manchmal kalten Naechten war das doch eine ganz besonders schoene Zeit.
Mehr Fotos gibts uebrigens auf Facebook!







Donnerstag, März 11, 2010

Belly off (or on)

Ich glaubs ja nicht! Da bin ich einmal nicht in Deutschland und der Herr W. ruft Belly off II ins Leben.

Aber ich bin doch in Bolivien!
Hat schon mal jemand von euch versucht auf drei- bis viertausend Metern ueber dem Meerespiegel Sport zu treiben? Oder sich sogar in Suedamerika gesund zu ernaheren?
Freunde ich sags euch, das Einzige, was es hier gibt ist Haehnchen mit Pommes UND Reis und ein paar Tomaten. Immer.

Ein Speiseplan eines typischen Tages fuer mich sieht ungefaehr so aus:

Morgens: Broetchen mit Butter und Marmelade. Kaffee mit viel Milch und mind. 2 Loeffeln Zucker

Mittags: Haehnchen mit Senf, Reis und Pommes, bisschen Gurke und Tomate / Alternativ: Pizza oder Buerger, ebenfalls sehr beliebt

Zwischendurch: Wackelpudding mit suessem Zitronenschaum, irgendeine Art Kuchen oder Gebaeck oder Waffeln

Abends: Streetfood - das heisst fritierte Teigtaschen mit Kartoffeln und Fleisch oder Chicken, oder in Fett fritierte Wuerstchen in einem Broetchen mit ein bisschen Salat (unglaublich lecker uebrigens)

Selbst wenn ich Sport machen und mich gesund ernaehren koennte, bin ich zu spaet dran, da Internet hier irgendwie Gluecksache ist. Funktionert oder eben nicht, wird aber nie schneller als Schneckentempo!

Und ausserdem wird es bei dem Speiseplan eher ein Belly on!

Kann ich ausser Konkurrenz mitmachen? Das Nachher-Foto hab ich schon.
Jetzt arbeite ich fleissig am Vorher-Foto. Mir ist auch grad so nach einem Wuerstchen Burger....

Samstag, Februar 20, 2010

Ein Kompliment

Maedels jetzt mal ganz unter uns: Eine Weltreise ist das Beste, was dem weiblichen Ego passieren kann. Oder einfach ein Trip nach Asien oder Australien. Ach was solls, sogar in die USA.

Es ist ein bisschen wie ein Lifting, ein bisschen Botox fuer all die Falten, die so manch anderer mit bloeden oder unangebrachten Kommentaren hinterlassen hat.

Lasst euch sagen: Europaerinnen - speziell mit blonden Haaren aber auch generell - sind ein Ideal in Asien. Hier verlaesst du das Haus und jeder schaut dir hinterher. Hier bist du wunderschoen, obwohl du dich neben den winzigen Asiatinnen oft uebergewichtig fuehlst. Hier ist deine grosse Nase (!) wunderschoen - kein Witz!

In Kambodscha wurden meine hollaendische Freundin und ich ausschliesslich mit: "Hello beautiful women", begruesst.

Maenner wechselten die Plaetze, um mir gegenueber zu sitzen und mich besser anstarren zu koennen. Sie bleiben mitten auf ihrem Weg stehen, um zu schauen und bewegen sich nicht mehr, bevor du ausser Sichtweite bist.

Heiratsantraege und Liebesbekundungen werden einfach so im Vorbeigehen oder aus dem Auto laut herausgerufen.

Doch nicht nur in Asien. Auch in Australien und in den USA ist man irgendwie was besonderes. Waehrend ich mich in New York in vielen Momenten voellig underdressed fuehlte, ist mein Begleiter begeistert, dass ich so different bin. Mein Einstellung zu grossen Markennamen oder meine Sicht das Leben zu leben werden - insbesondere von ihm - als erfrischend, attraktiv, interessant und so herrlich anders begruesst.

Allein die Komplimente, die ich in den letzten Wochen bekommen habe, sind mehr, als in den letzten Jahren.

Als da waeren:


You are awesome.

You are astonishing.

You are beyond hot.

You are the definition of awesomeness.

I was into you from the first moment I saw you.

You are so refreshing, I love that.

We agree to disagree that nothing new but I love to argue with you.

Its hard to find a girl like you over here.

Its not about other girls, its about you and I am going to wait for you

You're my cute lil German girl, you got a magical belly.
...

Ernstzunehmen sind natuerlich nicht alle.

Ihr seht: Ich kann mich eigentlich nicht beklagen. Von einigen Idioten mal abgesehen, ist es doch ganz wunderbar zu reisen.
Karneval in Rio habe ich mal aussen vorgelassen. Das ist Ausnahmezustand!!!! Allein sollte man da gar nicht erst unterwegs sein, aber ein Duo von zwei Maedels haette hier die beste Zeit des Leben, versprochen.

Es ist also ueberhaupt nicht noetig das Geld fuer Schoenheitsprodukte oder Kleidung auszugeben, um das Ego zu pushen. Nehmt es und macht eine Reise: Neue Laender, wunderschoene Landschaften, andere Kulturen, unterschiedliche Schoenheitsideale.

Ach es ist ganz wunderbar zu reisen. So erfrischend anders!

Dienstag, Februar 16, 2010

Samba, Samba, Samba

Am Sonntag kam ich mit zwei Stunden Verspaetung in Rio de Janeiro an. Am Flughafen wurde ich von einem Mitarbeiter des Hostels abgeholt und im Hostel wartete schon ein Freund. In hatte ich in Thailand das erste Mal getroffen und ohne Absprache war er zufaellig zur selben Zeit in Rio und auf meine Empfehlung hin sogar im selben Hostel gelandet.
Grossartig.

Sonntag war direkt Karnevaltag. Da die Strasse - der Sambadrome - gesperrt ist, mussten fuer eine teure Karte erstehen, um das Spektakel zu sehen. Von 9 Uhr abends bis 7 Uhr morgens tanzten die Paraden der Sambaschulen ueber die Strasse. Gegen 5 Uhr gaben wir allerdings auf, denn 8 Stunden Samba tanzen waren dann doch genug.

Aussderm finden auf den Strassen staendig spontane Parties statt, kleine Paraden oder einfach nur Musik und Samba.

Wir wagten uns mit einem Einheimischen sogar in ein Vavela, das Ghetto in Brasilien. Zum Glueck ist er dort aufgewachsen und wir waren sicher mit ihm. Auf die Frage, ob wir hier als Touristen tagsueber mal reinschauen koennten, da es ja sicher schien, fing er jedoch nur an zu lachen.

Samba Musik im Hostel den ganzen Tag, Samba Musik auf der Strasse, Samba ueberall. Und ie Brasilianer sind aber auch mal gutaussehend. Um Kontakt muss man sich da gar nicht bemuehen, europaeisch, blond und auf der Strasse entlang zu laufen ist voellig ausreichen. Wie lustig.

Ein paar Fotos als Beweis, dass ich mir das nicht ausgedacht habe. Und ach ja: Hatte ich erwaehnt, dass ich zurueck bin in 35 bis 42 Grad













Samstag, Februar 13, 2010

San Francisco und New York

Ich hatte eine tolle Zeit in San Francisco. Mein Couchsurfing Host Errik war grossartig. Abgesehen davon, dass unsere Leben zu einem Teil parallel zu sein scheinen, hatten wir viel Spass mit ein paar weiteren Couchsurfern, ihre Zeit in San Francisco verbrachten. Wir tanzten die Nacht durch auf Drum'n'Bass Partys und erkundeten die Stadt. Ein toller Start fuer meinen Besuch in den USA.


In New York war ich dann vier Wochen. Zu allererst war es super kalt. Ich hatte eine Winterjacke erstanden und fror dennoch die meiste Zeit. Die Bilder sind nur ein sehr, sehr kleiner Ausschnitt. Vor allem die Kunstmuseen hatten es mir angetan. Das Guggenheim, das Metropolitian und das unglaubliche Museum of Modern Art. Ich habe dutzende Bilder der Kunst dort, denn es war grossartig.
New York ist eine tolle Stadt auch wenn ich in Larchmont eine halbe Stunde mit dem Zug von Great Central weg wohnte. Dafuer war das Haus geraeumig. Nick sorgte dafuer, dass es immer schoen warm war und hatte sogar Suessigkeiten fuer mich im Haus, obwohl er selbst keine isst. Als New Yorker mit mir dann auch noch zur Freiheitsstatue zu fahren, mit all den Touristen um uns herum war ganz grossartig!!!
Meine Zeit hier war spannend, emotional manchmal sehr anstrengend, neu, verwirrend und schoen.
























Samstag, Februar 06, 2010

Das Mafia Cafe

"Morgen", laechelte mich Carlos an, als ich um kurz vor 8 Uhr das Cafe betrete. "Willst du eine Chai-Latte?" Na so freundlich war er selten. Ich sag natuerlich ja und verstaue schnell meine Tasche im Buero. Die Schuerze umgebunden, haelt mich der Koch Nr.1 auf. "Hast du Carlos Geld geliehen", fragt er mich."Ja, hab ich mach ich auch nicht wieder, habs schon gehoert", entgegne ich. Koch Nr. 1 ist der Nachrichtenmelder des Cafes, wenn er was wusste, dann war klar, dass das komplette Personal Bescheid wusste.
"Leih ihm niemals Geld, das siehst du nie wieder. Er verspielt es und ..." brach er mitten im Satz ab. "Und was fragte ich?", als die Kuechenhilfe hereinkam und unsere Unterhaltung unterbrach.

Ich richtete meine Schuerze und wusch meine Haende als Gigi der Kuechenhelfer an mir vorbeilief. "Carlos hat dich nach Geld gefragt?", schaute er mich unglaeubig an. "Ja, ich weiss", erwiderte ich langsam genervt.
"Gib ihm nicht mal einen Cent. Ich habe ihm 500 Dollar geliehen und habe sie noch nicht wieder. Das ist jetzt 3 Monate her."
Merkwuerdig, dass eine Kuechenhilfe mal eben so 500 Dollar verleihen konnte und dass sich niemand darueber aufregte, dass er sie noch nicht wiederbekommen hatte.

Am Ende des Tages war zu gut wie jeder Mitarbeiter des Cafes nicht nur ueber die Situation informiert, sondern hatte es auch geschafft mich zur Seite zur nehmen und mir ins Gewissen zu reden. "Ich spreche jetzt mit dir als Mutter" sagte Heidi, Frau des Besitzers, zu mir in einem ernsten Ton. "Du darfst Leuten nicht so vertrauen. Carlos fragt staendig nach Geld und Gott weiss, was er damit macht."

Die naechsten Tag gingen dahin. Carlos versicherte mir, dass ich das Geld wiedersehen wuerde, hatte aber immer ein Ausrede, warum er es noch nicht hatte.

Nach zwei Wochen kam Fred auf mich zu. "Gestern an deinem freien Tag haben Heidi und Luigi mit Carlos gesprochen. Ziemlich hitzige Diskussion auf Griechisch. Sie waren ziemlich sauer, dass er sich von dir Geld geliehen hat."

Doch die Diskussion zeigte sich erfolgreich. Es war Dienstag und damit Zahltag. Gluecklicherweise wurden wir alle cash bezahlt. Waehrend ich neben Carlos stand, gab Heidi ihm ein paar hundert Dollar. Nun konnte er sich nicht mehr herausreden.
Ich schaute ihn fragend an und er drueckte mir meine 100 Dollar in die Hand, laechelte und sagte, wir sollten mal zusammen Pizza essen gehen. So als Team. Oder vielleicht mal alles ausgehen.

Besser nicht, dachte ich mir und fand spaeter auch heraus warum...

Samstag, Januar 30, 2010

Die letzten australischen Tage

Meine letzten Tag in Australien habe ich unter anderem mit einer eitrigen Mandelentzuendung verbracht. Hatte ich noch nie vorher in meinem Leben und das Lesen von Selbsthilfeforen im Internet traegt nicht gerade dazu bei, sich besser zu fuehlen - kurzum: Ich war dem Tod wohl sehr nah (stand da jedenfalls)!

Nachdem ich cen Verlust von 2GB Fotos gerade so ueberwunden hatte, flog ich fuer die letzten Tage nach Sydney. Was fuer eine wunderbare Zeit. Sydney ist toll. Man lebt in einer grossen Stadt aber auch direkt am Strand, wenn man will. Das ist quasi perfekt fuer mich. Wer mir dort also einen Job besorgen kann, ist lebenslang als Gast auf meiner Couch willkommen, so fuer Ferien und so.

Aber was laber ich rum. Ich zeig einfach mall ein paar Bilder. Reden kann ich ja viel, aber Bilder machen erst richtig neidisch, oder?


















Freitag, Januar 15, 2010

Und bei mir so?

Dein Blog ist verwaist. Lebst du noch? Wenn ja, wo?
Dabei haette ich doch soviel zu erzaehlen. Eiternde Mandelentzuendung vor meiner Abreise in Melbourne. Wunderschoene Straende in Sydney. Die Eroeffnung des Sydney Festivals mit Al Green live.
Jetzt gerade San Francisco, die Golden Gate Bridge und mein grossartiger Host, ein DJ mit dem ich stundenlang Platten gehoert habe, auf ner sehr guten Drum'n'Bass Party war und der Teile meines Lebens nur leicht abgeaendert, parallel gelebt zu haben scheint.
Am Samstag geht es fuer vier Wochen nach New York.
Dann gibt es Updates. Versprochen!